Gruppe Wolf Schweiz

Die Gruppe Wolf Schweiz (GWS) setzt sich dafür ein, das Zusammenleben zwischen Menschen und einheimischen Grossraubtieren in der Schweiz zu ermöglichen. Gestützt auf das Wissen, dass Grossraubtiere auch in Kulturlandschaften leben können und und in der Überzeugung, dass Konflikte sich mit verschiedenen Massnahmen verhindern lassen, plädiert sie für eine breite Akzeptanz von Wolf, Bär, Luchs und Goldschakal in der Schweiz.

Der Wolf gehört in der Schweiz und in Europa zu den geschützten Arten. Die Gruppe Wolf Schweiz (GWS) ist gegen die Aufhebung dieses Schutzes und begrüsst die Rückkehr des Wolfes in die Schweiz, lehnt jedoch die aktive Wiederansiedlung durch Aussetzungen kategorisch ab.

Neben der Vermittlung von Hintergrundinformationen, welche für Mitglieder und der Öffentlichkeit zugänglich sind, über Verhalten, Vorkommen und Ökologie des Wolfes in der Schweiz, wird auch eng mit Fachleuten und Medien zusammengearbeitet.

www.gruppe-wolf.ch

News von der Gruppe Wolf Schweiz »

Schon wieder mutmasslicher Wolfshybride geschossen

Ende vergangener Woche wurde ein mutmasslicher Wolfshybride im Churer Rheintal durch die Wildhut erlegt. Verschiedene Hinweise deuten darauf hin, dass das männliche Tier mit sehr auffälliger, beigefarbener Fellfärbung aus dem Piemont über das Tessin nach Graubünden eingewandert sein könnte. Eine genetische Untersuchung läuft. Erst Ende Januar wurde im Wallis ein...
Wolf

Wolf wegen Verdacht auf Hybridisierung erlegt

Ende Januar wurde im Wallis ein sehr dunkel gefärbter Wolf von Wildhütern erlegt, weil er für ein Wolf-Hund-Hybrid gehalten wurde. Nun zeigen aber die Analysen, dass diese Vermutung falsch war: Beim erlegten Tier handelt es sich genetisch um einen reinen Wolf.
Wolf

Bleibt die Koexistenz von Mensch und Wolf weiterhin möglich?

Der Bestand an Wölfen in der Schweiz wächst. Parallel dazu steigt die Anzahl der Risse von Nutztieren, jedoch viel weniger stark als die Zunahme des Wolfsbestandes. Alppersonal, BäuerInnen und Behörden lernen laufend, besser mit der Wolfspräsenz umzugehen - die Anzahl Risse pro Wolf und Jahr geht zurück.
Wolf

Regulierung von auffälligen Wölfen

Der Kanton Graubünden beantragt die Regulierung des Wolfsrudels am Piz Beverin. Im Fall des Beverin-Rudels sei es nicht nur zu Rissen an Nutztieren, sondern auch zu Drohverhalten durch Wölfe gegenüber Hirten mit Hütehunden gekommen. Das Wolfskonzept bietet hier Lösungen.
Wolf

Deutlich mehr Wolfsabschüsse durch revidierte Jagdverordnung

Die Anassung der Jagdverordnung Mitte Juli stellt ein erhebliches Entgegenkommen an die Landwirtschaft und Bergbevölkerung dar. Nun sollen zunächst Erfahrungen mit der revidierten Jagdverordnung gesammelt werden, bevor vorschnell erneut eine Lockerung des Wolfsschutzes auf gesetzlicher Ebene gefordert wird.

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