Gruppe Wolf Schweiz
Die Gruppe Wolf Schweiz (GWS) setzt sich dafür ein, das Zusammenleben zwischen Menschen und einheimischen Grossraubtieren in der Schweiz zu ermöglichen. Gestützt auf das Wissen, dass Grossraubtiere auch in Kulturlandschaften leben können und und in der Überzeugung, dass Konflikte sich mit verschiedenen Massnahmen verhindern lassen, plädiert sie für eine breite Akzeptanz von Wolf, Bär, Luchs und Goldschakal in der Schweiz.
Der Wolf gehört in der Schweiz und in Europa zu den geschützten Arten. Die Gruppe Wolf Schweiz (GWS) ist gegen die Aufhebung dieses Schutzes und begrüsst die Rückkehr des Wolfes in die Schweiz, lehnt jedoch die aktive Wiederansiedlung durch Aussetzungen kategorisch ab.
Neben der Vermittlung von Hintergrundinformationen, welche für Mitglieder und der Öffentlichkeit zugänglich sind, über Verhalten, Vorkommen und Ökologie des Wolfes in der Schweiz, wird auch eng mit Fachleuten und Medien zusammengearbeitet.
www.gruppe-wolf.ch
News von der Gruppe Wolf Schweiz »
Mit dem Ende der dritten Wolfsregulierung wurden erneut etwa ein Drittel der Schweizer Wölfe erlegt. Während die Anzahl der Nutztierrisse auf niedrigem Niveau bleibt, betonen Naturschutzorganisationen die Notwendigkeit einer wissenschaftlichen Wirkungskontrolle der Abschüsse. Die Weiterentwicklung des Herdenschutzes bleibt der zentrale Pfeiler für eine möglichst konfliktfreie Koexistenz.
Am Wochenende ging die...
Der Nationalrat hat am 3. Dezember 2025 zwei Motionen zugestimmt, die den Schutz des Wolfes weiter lockern wollen. Eine der beiden Motionen verlangt zwingend eine erneute Revision des Jagdgesetzes. Weil ihr der Ständerat bereits zugestimmt hat, ist der Bundesrat jetzt dazu verpflichtet, eine Vorlage zur Revision des Jagdgesetzes auszuarbeiten....
Vor der nächsten Regulierung der geschützten Tierart Wolf rufen die grossen Naturschutzorganisationen die rechtlichen Grundlagen in Erinnerung: Kantonale Zielwerte für die Anzahl Wolfsrudel oder eine Regulierung ohne Schadenbezug sind nicht rechtskonform. Herdenschutz, ein rasches Eingreifen bei auffälligem Verhalten und ein respektvoller Dialog bleiben die Eckpfeiler der Koexistenz.
Von Anfang September...
Heute haben BirdLife und sieben weitere Organisationen in Bern den Kantonen eine Petition gegen unnötige Biber-Abschüsse übergeben. Die 26'595 unterzeichnenden Personen kritisieren den Bundesrat und fordern die Kantone auf, keine unnötigen Biber-Abschüsse zu genehmigen.
Mit Inkrafttreten der revidierten Jagdverordnung besteht ab 1. Februar 2025 eine neue Rechtsgrundlage, die klarere und strengere Bedingungen für Wolfsabschüsse stellt. Da die hängigen Beschwerden zur Wolfsregulierung auf der alten, nur bis Ende dieses Monats gültigen Übergangsverordnung basierten, ziehen die Naturschutzorganisationen diese zurück und konzentrieren sich auf die Einhaltung der neuen Rechtsgrundlage durch Bund und Kantone.