BirdLife Schweiz

BirdLife Schweiz arbeitet auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Als Dachverband der Natur- und Vogelschutzvereine der Schweiz vereint er zwei Landesorganisationen, 18 Kantonalverbände und 440 lokale Sektionen. Er hat je eine Geschäftsstelle pro Sprachregion. Er ist der Schweizer Partner der weltweit in über 100 Ländern tätigen Organisation BirdLife International und hat ca. 65’000 Mitglieder (international: 2,5 Millionen).

BirdLife Schweiz ist…

  • die schweizerische Naturschutzorganisation mit den Schwerpunkten Naturschutz in der Gemeinde, Schutz der Vögel und ihrer Lebensräume sowie internationale Zusammenarbeit im Naturschutz.
  • mit Schutzprojekten aktiv für mehr Natur in der ganzen Landschaft, setzt sich für eine umfassende Sicherung der Naturvorrangflächen ein, und fördert besonders diejenigen Vogelarten, die auf Artenförderungsprogramme angewiesen sind.
  • Schweizer Partner von BirdLife International und unterstützt weltweite Naturschutzprojekte, ganz besonders in Osteuropa, im Mittelmeerraum und in Afrika. Der Schutz der Zugvögel ist BirdLife Schweiz ein besonderes Anliegen.
  • ZEWO-zertifiziert.

www.birdlife.ch

News von BirdLife Schweiz »

Wiedehopf

Kehrt der Wiedehopf in die Nordwestschweiz zurück?

Seit 1972 ist der Wiedehopf aus der Nordwestschweiz verschwunden. Auch im grenznahen Ausland waren um die Jahrtausendwende nur noch kleine Restpopulationen am Fusse der Vogesen (F) und am Kaiserstuhl (D) zu finden. Dank intensiven Schutz- und Fördermassnahmen nehmen die grenznahen Populationen seither wieder zu: von weniger als zehn auf rund 200 Brutpaare. Damit wird auch eine Wiederbesiedlung der Nordwestschweiz realistisch.
Saal des Nationalrats im Bundeshaus in Bern

Höchste Zeit, das Ruder herumzureissen

Die grossen Umweltverbände erwarten vom neuen Parlament den überfälligen Kurswechsel in der Umweltpolitik. Und Gesetze, die den wissenschaftlichen Erkenntnissen tatsächlich Rechnung tragen. «Wir wollen Taten, nicht nur Worte. Was unsere Politikerinnen und Politiker in den kommenden vier Jahre tun werden, wird sich entscheidend auf das Leben unserer Kinder und Enkelkinder auswirken. Wir bleiben dran.», so Thomas Vellacott, Geschäftsführer des WWF Schweiz.
Am EuroBirdwatch vom 5./6. Oktober 2019 können an 63 Beobachtungsständen die Zugvögel live beobachtet werden.

Eine Flugshow der anderen Art erleben

Wenn der Herbst Einzug hält, beginnt sie wieder, die „Flugshow“ der etwas anderen Art: Millionen von Zugvögeln durchqueren die Schweiz auf ihrem Weg ins Winterquartier. Die Bevölkerung ist eingeladen, am ersten Oktoberwochenende an einem der über 60 Beobachtungsstände der Sektionen von BirdLife Schweiz dieses Spektakel live mitzuverfolgen.
Intakte Gewässerlebensräume

Initiative Rösti schwächt Verursacherprinzip und schädigt Artenvielfalt

Der Nationalrat hat am 19. September 2019 die Parlamentarische Initiative Rösti verabschiedet. In zahlreichen Fällen will er die Betreiber von Wasserkraftanlagen von ihren Ersatzpflichten gemäss Natur- und Heimatschutzgesetz entbinden. Die massive Beeinträchtigung der Schweizer Fleissgewässer durch die intensive Wasserkraftnutzung würde damit auf Jahrzehnte hinaus zementiert. Stimmt auch der Ständerat zu, wird ein bewährtes Vorgehen zur Minderung der ökologischen Folgen der Wasserkraftnutzung abgeschafft.
Luchs im Wald auf einem Stein.

Referendum gegen missratenes Jagdgesetz unausweichlich

Nach einem langwierigen und mühsamen Einigungsprozess beschert uns das Parlament eine Revision des Jagdgesetzes, die den Artenschutz in der Schweiz massiv abbaut. So sollen geschützte Tierarten in Zukunft auf Vorrat abgeschossen werden können – einfach weil sie da sind. Das in einer Zeit, in der die Biodiversität bedroht ist wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. Pro Natura, WWF Schweiz, BirdLife Schweiz und Gruppe Wolf Schweiz werden deshalb zusammen mit weiteren Organisationen das Referendum gegen dieses missratene Gesetz ergreifen.

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