Aqua Viva

Aqua Viva ist die einzige Umweltschutzorganisation der Schweiz, die sich ausschliesslich dem Thema Wasser widmet.

Seit 60 Jahren fliessen sämtliche Ressourcen in den Schutz und die Revitalisierung heimischer Gewässerlebensräume. In Bundesbern, den Kantonen und vor Ort an Bächen, Flüssen und Seen schaut Aqua Viva genau hin und vertritt konsequent die Interessen unserer heimischen Gewässer.

Ihre Begeisterung für’s Wasser gibt die Gewässerschutzorganisation im Rahmen zahlreicher Umweltbildungsanlässe weiter. Aqua Viva bringt Kinder, Jugendliche und Erwachsene an Bäche, Flüsse und Seen und vermittelt vor Ort die Bedeutung und Faszination dieser einzigartigen Lebensräume.

Sitz der Gewässerschutzorganisation ist Schaffhausen.

www.aquaviva.ch

News von Aqua Viva »

Luftaufnahme von begradigtem Fluss

Hochwasserschutzkonzept «Thur+» ist ungenügend

Mit dem Hochwasserschutzkonzept Thur+ sichert der Kanton Thurgau weder den Hochwasserschutz noch sorgt er für die Wiederherstellung artenreicher Lebensräume entlang der Thur. Dies ergibt eine Analyse der Umweltschutzorganisationen und Fischereiverbände. Sie bezeichnen das Konzept als unzureichend und fordern eine grundlegende Überarbeitung.

Verbaute Fliessgewässer: Schweiz steht europaweit an der Spitze

Im europäischen Vergleich verzeichnet die Schweiz neben Holland die höchste Dichte an Hindernissen in Fliessgewässern. Viele von ihnen könnten problemlos zurückgebaut werden, da sie heute keine Funktion mehr erfüllen. WWF Schweiz und Aqua Viva erwarten von Politik und Verwaltung, dass nicht mehr benötigte Hindernisse zurückgebaut werden, damit...
Schwellen_Töss

Ein Land voller Hindernisse

Am «Internationalen Aktionstag gegen Staudämme» wird jedes Jahr weltweit am 14. März auf die negativen Auswirkungen von Staudämmen hingewiesen. In der Schweiz, dem Land der Staudämme, sind die heimischen Fische mitunter am meisten betroffen. Viele Fischarten gelten deshalb als bedroht oder sind bereits ausgestorben.
Ausgleichsmassnahme beim Klingnauer Stausee

Parlament begräbt den ökologischen Ersatz bei der Wasserkraft

Bei der Neukonzessionierung von Wasserkraftanlagen braucht es in Zukunft faktisch keine ökologischen Ersatzmassnahmen mehr. Diesen Entscheid fällte der Nationalrat in der Wintersession. Allerdings erst im zweiten Anlauf - zuerst haben zu viele Parlamentarier falsch abgestimmt.Während der Ständerat in erster Abstimmung die Initiative verabschiedete,...
Intakte Gewässerlebensräume

Initiative Rösti schwächt Verursacherprinzip und schädigt Artenvielfalt

Der Nationalrat hat am 19. September 2019 die Parlamentarische Initiative Rösti verabschiedet. In zahlreichen Fällen will er die Betreiber von Wasserkraftanlagen von ihren Ersatzpflichten gemäss Natur- und Heimatschutzgesetz entbinden. Die massive Beeinträchtigung der Schweizer Fleissgewässer durch die intensive Wasserkraftnutzung würde damit auf Jahrzehnte hinaus zementiert. Stimmt auch der Ständerat zu, wird ein bewährtes Vorgehen zur Minderung der ökologischen Folgen der Wasserkraftnutzung abgeschafft.

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