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Noch mehr Platz für Natur schaffen: «Renaturierung Stocklen»

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Mehr Platz für die Natur schaffen: Das ist das Ziel des Renaturierungsprojekts in Fällenden. Während den nächsten Monaten wird im Gebiet «Stocklen» ein offenes, grossräumiges Feuchtgebiet entstehen. Die neuen Lebensräume werden die Artenvielfalt bereichern, das Landschaftsbild verschönern und auch Erlebnis- und Erholungsräume bieten.

Mit dem offiziellen Spatenstich am 12. August 2019 haben die Projektverantwortlichen und -partner den Start der Aufwertungsarbeiten gefeiert. Was auf den rund fünf Hektaren entstehen soll, skizzierte Fachstellenleiterin Ursina Wiedmer. Mit einer Reihe von Massnahmen werden neue, grossflächige und zusammenhängende Lebensräume geschaffen. Die Renaturierung wird ingesamt 2.1 Millionen Franken kosten. Die Massnahmen sorgen einerseits dafür, dass Arten in ihren angestammten Lebensräumen verbleiben und sich anderseits Bestände von bedrängten Arten erholen oder Ökosysteme ihre Funktionen erfüllen können. «Mit der Zeit werden sich – zum Teil seltene – Amphibien, Reptilien, Insekten, diverse Vogelarten und Säugetiere ansiedeln», blickte Wiedmer voraus.

Besucher werden in Zukunft am Rande der Renaturierungsfläche auf Holzstegen durch das Gebiet gelenkt. Informations- und Orientierungstafeln, ein Holzturm und weitere Beobachtungs- und Erfahrungsmöglichkeiten werden sie für den ökologisch wertvollen Raum sensibilisieren.

Bereits 1994 wurde das Gebiet mit dem Flurnamen «Stocklen» in der Verordnung zum Schutz des Greifensees (SVO) als Regenerationsfläche (Zone IR) festgesetzt. Die Flächen wurden seitdem extensiv bewirtschaftet und während 20 Jahren für eine Renaturierung vorbereitet. Viele involvierte Partner, wie der Kanton, die Gemeinde Fällanden und Fachexperten suchten nach Lösungen, prüften verschiedene Varianten und haben grossartige Arbeit geleistet, damit nun der Startschuss für die Renaturierung gefeiert werden konnte.

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