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Den Tieren auf der Spur

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Unsere Winterlandschaft wird momentan von einer schönen, glitzernden Schneedecke überzogen. Viele Wildtiere hinterlassen geheimnisvolle Spuren im Schnee auf ihrem Weg durch die Puderlandschaft. Besonders auffällig sind Tierspuren im Neuschnee.

Doch wer genau ist zu dieser Jahreszeit in den Bergen, Wäldern, Gärten und auf Wiesen unterwegs? Wer es versteht, die Spuren der Tiere zu lesen, dem offenbart sich eine besonders spannende Winterlandschaft.

Tierspuren im Schnee erkennen.
Verschiedene Spuren erkennen. © Walderlebnispfad Freising.

Fährte oder Spur?

Der einzelne Fussabdruck, Trittsiegel genannt, ist für jede Tierart typisch. Es gibt Sohlengänger (Pranke des Dachses), Zehengänger (Pfote des Fuchses) oder Zehenspitzengänger (Hufe des Schalenwildes). Die in der Fortbewegung sich aneinander reihenden Trittsiegel formen die Fährte oder Spur. Der Fachmann spricht dann von einer «Fährte», wenn es sich bei den Tritten beispielsweise um Spuren von Hirsch-, Reh-, Stein-, Gamswild oder auch vom Schwarzwild (Wildschwein) handelt. Stammen die Abdrücke jedoch von Hasen, Eichhörnchen, Mardern, Fuchs oder Dachs, spricht man von einer «Spur». Beim Federwild spricht man – im Gegensatz zur Fährte und Spur – von einem «Geläuf».

Wer mehr über «Tierspuren» erfahren will, oder in Zukunft auch Tiere anhand von Frassspuren und Gewölle identifizieren möchte, findet in dem Buch «Tierspuren» von Lars -Henrik Olsen weitere spannende Informationen.

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