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RESPECT NATURE: Die 10 goldenen Regeln

Zehn Regeln für naturverträgliche Freizeit: Mit der Sommeraktion «RESPECT NATURE» wollen Schweizer Natur- und Tourismus-Organisationen mit dem Bundesamt für Umwelt BAFU die Bevölkerung motivieren, bei ihren Freizeitaktivitäten mehr Sorge zur Natur zu tragen.

Viele Schweizerinnen und Schweizer verbringen Ferien und Freizeit in der Schweiz – immer mehr auch in der Natur. Sie grillen, wandern, klettern, fahren Mountainbike, schwimmen, paddeln durch Flüsse und über Seen, joggen, spazieren durch Wälder und Wiesen. Dieser aktive Lebensstil in der Natur hat Folgen für Tiere und Pflanzen. Manche achtlos praktizierten Freizeitaktivitäten in der Natur schädigen Lebensräume und bedrohen die Artenvielfalt. «Wer sich nicht rücksichtsvoll verhält, kann Brutplätze stören, Wildtiere vertreiben oder die Aufzucht ihrer Jungen beeinträchtigen», sagt Werner Müller, Präsident des Vereins Festival der Natur. Kleintiere, Pflanzen und der Boden werden durch Outdoor-Aktivitäten beeinträchtigt. Wilde oder nicht richtig genutzte Feuerstellen zerstören Lebensräume, achtlos zurückgelassener Abfall kann Tieren schaden oder sie töten, informiert www.respect-nature.ch in einer Medienmitteilung.

Der Verein Festival der Natur realisiert jetzt im Auftrag des Bundesamts für Umwelt BAFU und zusammen mit zahlreichen Naturschutz- und Tourismusorganisationen RESPECT NATURE. Die Aktion soll die Bevölkerung dazu motivieren, bei Freizeitaktivitäten mehr Sorge zur Natur zu tragen. «Dabei geht es nicht darum, Naturerlebnisse zu verhindern, sondern rücksichtsvolles Verhalten bei Freizeitaktivitäten in der Natur zu fördern», sagt Werner Müller.

Im Vordergrund von RESPECT NATURE stehen zehn Regeln für naturverträgliche Freizeit (vgl. Textbox). Wer Wert legt auf naturverträgliche Freizeitgestaltung, nimmt den Abfall wieder mit, bleibt auf den markierten Wegen und hält Hunde in Schutzgebieten an der Leine. Naturverbundene Freizeitler*innen nutzen öffentliche Verkehrsmittel, markierte Feuerstellen und fragen vor dem Campieren um Erlaubnis. Respektiert werden sollen ausserdem Naturschutzvorschriften sowie die Natur als Lebensraum von Tieren und Pflanzen. Zu den zehn RESPECT NATURE-Regeln gehören schliesslich auch das Beachten von geeignete Wasserzonen beim Wassersport. «Die Bedürfnisse der Erholungssuchenden und die Ansprüche der Natur lassen sich vereinbaren», sagt Müller, «so dass Menschen auf ihre Rechnung kommen und die Natur keinen Schaden nimmt.»


In der über soziale Medien geführten Aktion richten sich Vertreter*innen von Natur- und Tourismusorganisationen mit kurzen Videobotschaften an die Bevölkerung. Sie geben Verhaltensempfehlungen und verdanken respektvolles Verhalten. Diese Botschaften beziehen sich auf unterschiedlichste Freizeitaktivitäten in allen Landesteilen und Sprachregionen, im Jura, Mittelland und im Gebirge, an Land und zu Wasser.

Die Aktion RESPECT NATURE läuft bis Mitte Oktober 2021 und wird mitgetragen von Netzwerk Schweizer Pärke, Schweizer Wanderwege, Schweizer Alpen-Club SAC, Konferenz der Beauftragten für Natur- und Landschaftsschutz (KBNL) sowie von Naturfreunde Schweiz, BirdLife Schweiz, Pro Natura, Swiss Rangers, Swiss Canoe, Schweizer Bergführerverband, SchweizMobil, Akademie der Naturwissenschaften Schweiz, Schweiz, Vogelwarte Sempach, Alleanza Territorio e Biodiversità, Schweizer Tourismus-Verband und Postauto.

RESPECT NATURE: Die 10 goldenen Regeln für naturverträgliche Freizeit

Freizeit in der Natur macht Spass. Ob beim Sport oder auf Ausflügen: Je weniger die Natur und die Lebensräume von Pflanzen und Tieren gestört werden, desto besser. Ob im Wald, auf dem Wasser, in den Bergen oder im Flachland: Was immer die Freizeitaktivität oder der Sport – die zehn goldenen RESPECT NATURE-Regeln für naturverträgliche Freizeit sind ganz einfach:

  1. Nimm deine Abfälle wieder mit.
  2. Bleib auf den markierten Wegen.
  3. Verzichte auf das Pflücken von Pflanzen.
  4. Halte Abstand zu Tieren in ihren Lebensräumen.
  5. Frag vor dem Campieren um Erlaubnis.
  6. Schutzgebiete nicht betreten, befahren oder überfliegen.
  7. Führe deinen Hund an der Leine.
  8. Nutze beim Grillieren die markierten Feuerstellen.
  9. Raus in die Natur? Am besten mit ÖV statt Auto.
  10. Beachte die geltenden Vorschriften vor Ort.

4 Kommentare

  1. Danke für die wertvollen Tipps! Die sind sehr wichtig, damit die schönen Oasen und Wildnisse, die wir gerne aufsuchen, auch so einmalig bleiben.

  2. – Eure goldenen Regeln sind selbstverständlich und gehen auf den Geist allmählich –
    ein Spaziergang:
    +++ Mitglied der Landschaftswacht maul und belehrt
    zählt Ihre 10 Regeln auf plus 1
    *** Jagdaufseher – mault und belehrt – zählt ihre 10 Regeln auf
    plus 3

    daneben – die Quellen eine Suhle
    der Wald ein Forst
    der Wegsaum rasiert

    lasst Euch mal einfallen, mit gescheiten Bildern wie gescheit und achtsam Eltern und Kinder sind…

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