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Steigende Temperaturen, fehlendes Wasser und der Verlust der Biodiversität werden zunehmend auch den Anbau von traditionellen Lebensmitteln in der Schweiz erschweren. Greenpeace, Pro Natura, VCS und WWF kochen gemeinsam mit Spitzenkoch Burkhard ein Menü, welches die Auswirkungen des Klimawandels auf unseren Alltag symbolisiert. Und welches im Hinblick auf die Parlamentswahlen zum Nachdenken anregt.

Der WWF berichtet in einer Medienmitteilung, wie sich eine ungenügende Umweltpolitik auf unseren Alltag auswirken könnte. Und zwar auf dem eigenen Teller. Fallen die Kartoffeln, Äpfel oder sogar Schokolade bald aus unseren Lieblingsmenüs aus? Möglich wäre es.

Schweizer Küche neu interpretiert

Auf der Basis wissenschaftlicher Studien hat der Spitzenkoch Markus Burkhard aus dem Restaurant Jakob in Rapperswil ein Menü der Schweizer Küche neu interpretiert. Das kulinarische Ergebnis verblüfft – und schmeckt. Aber seine Gerichte irritieren auch und geben Anlass zu grosser Sorge. Denn sie haben mit dem Essen, so wie wir es heute kennen und lieben, nichts mehr gemein. «Das hören wir ja in der Schweiz nicht gerne. Aber Kakao, zum Beispiel, wird es in einer klimaveränderten Zukunft wohl sehr schwer haben und sehr teuer werden. In meinem All you can’t eat Menü wird die Schoggimousse von einem Erdmandel-Espuma ersetzt. Mit ein paar weniger Schokoladen-Raspeln drauf. Die sollen den Mangel an Schokolade versinnbildlichen.» so berichtet Markus Burkhard.

Aelperlermagronen
Auch Kartoffeln, Zwiebeln, Weizenpasta und tierische Produkte dürfte es in Zukunft deutlich weniger geben. Deshalb kocht Markus Burkhard Alplermagronen mit den Zutaten, die uns in Zukunft noch zur Verfügung stehen. © Maya & Daniele

«All you can’t eat ist eine Illustration wissenschaftlicher Grundlagen bezüglich der Nahrungsmittelsituation in einer Zukunft, in die wir durch ungebremste Zerstörung der Umwelt schlittern könnten. Es ist eine kulinarische Erzählung zu den grossen Veränderungen, mit denen unsere Nachkommen zurechtkommen müssen, falls wir politisch weiterhin untätig bleiben.» meint Dr. Adrian Müller, der am Forschungsinstitut für biologischen Landbau Schweiz arbeitet.

Umweltfreundlich wählen!

Im Herbst 2019 haben wir die Chance, mit der Wahl eines umweltfreundlichen Parlaments einen grossen Schritt in die richtige Richtung zu tun. Und die wichtigen Geschäfte zu Gunsten der Umwelt durchzubringen. Als Wahlhilfe für die Stimmbevölkerung empfehlen die Verbände ihr aktuellstes Umweltrating. Dieses zeigt, ob und wenn ja wie umweltfreundlich die bisherigen ParlamentarierInnen sowie die neuen Kandidierenden sind. Das Umweltrating finden Sie hier.

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