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Studie beweist: Herdenschutz ist effektiver als Wolfsabschuss

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Raubtierabschüsse führen zu mehr Nutztierschäden, als sanfte Massnahmen, wie Herdenschutz. Bei Nicht-tödlichen Massnahmen werden bis zu achtzig Prozent weniger Nutztiere gerissen, heisst es in einer gerade erschienen Studie im Fachjournal «Frontiers in Ecology and the Environment».

Viele Behörden, Jäger und Nutztierhalter weltweit sehen den Abschuss von Raubtieren als einfachste Lösung zum Schutz der Nutztiere. Jedoch schaffe man mit dieser Strategie meistens mehr Probleme, wie eine gerade veröffentlichte Studie im Fachjournal «Frontiers in Ecology and the Environment» zeigt, die auf einer umfassenden, internationalen Datengrundlage basiert.

Dabei ziehen die Forschenden der Universität Wisconsin die Schlussfolgerung, dass tödliche Methoden wie Jagd, Giftköder und Fallenjagd keine Lösung für die Probleme der Nutztierhalter sei. Eher verschärfe sich die Situation durch den Tod der Raubtiere. Nur in 29 Prozent der untersuchten Fälle kann ein minimaler und nur kurzfristiger Rückgang der Übergriffe auf Nutztiere erzielt werden. Bei 43 Prozent wurden hingegen mehr Nutztierschäden als vor der Tötung festgestellt.

Bei Nicht-tödlichen Methoden wie Einsatz von Herdenschutzhunden oder visuelle Abschreckungen haben die Nutztierschäden in 80 Prozent der untersuchten Fällen abgenommen. Deshalb empfehlen die Forscher, auf das Töten von Raubtieren zur Schadensvermeidung zu verzichten.

«Es ist erschreckend, wie wenig Gehör die Politik praktischen Erfahrungen und Studien schenkt, und sich stattdessen vom Druck von Einzelinteressen leiten lässt» findet Gabor von Bethlenfalvy, Grossraubtierexperte vom WWF Schweiz.

Der WWF Schweiz findet die Ergebnisse der Studie relevant für die Schweiz. Aktuell läuft die Vernehmlassung für die Revision des Jagdgesetzes. Gemäss Gesetzesvorschlag sollen Wölfe bald präventiv geschossen werden dürfen, um Nutztierschäden zu vermeiden, so der WWF. Die Bestände der Grossraubtiere im Alpenraum seien stark gefährdet. Schon deshalb seien präventive Abschüsse fragwürdig.

Die Studie im «Frontiers in Ecology and the Environment» finden Sie hier.

48 Kommentare

  1. Der Einsatz und der Nutzen von Herdenschutzhunden ist unbestritten.
    Er hängt, von der Ausbildung und der Haltung der Hunde ab.
    Die Topografie ist beim Einsatz der Hunde von entscheidender Sache, da die Hunde in Felsbruchgelände die „Uebersicht“ verlieren und der Wolf in seiner Jagdtaktik den Hunden in dieser Situation überlegen ist und trotz der Hunde Schafe (Lämmer) reisst.
    Die Praxis ist von entscheidender Bedeutung.
    Tipp an den Grossraubtierexperten: nehmen Sie so viel wie möglich Kontakt mit Betroffenen auf und erkundigen Sie sich bei den Landwirten und Hirten, denn jeder „Fall“ ist wieder anders.

  2. So sehen die Herdenschutzmaßnahmen (Zäune, z.T. über 1 m hoch nach Vorschrift gesetzt- in der Lausitz (Sachsen) Deutschland aus!
    https://www.facebook.com/1529479097329979/photos/a.1664651737146047.1073741842.1529479097329979/1746655442279009/?type=3&theater
    Deutschland hat 200.000 Weidetierhalter auch Hobbyhalter, die in keiner Statistik stehen), wo bekommen wir die notwendigen Herdenschutzhunde her?https://www.facebook.com/1529479097329979/photos/a.1664651737146047.1073741842.1529479097329979/1728079504136603/?type=3&theater

    • Die Facebook Seite „Wolf- nein Danke“ ist keine Seriöse Quelle… größtenteils wird dort genauso verblendet gegen den Wolf geschrieben wie auf Seiten diverser Tierschutzorganisationen für den Wolf.

      Deine Statistiken sind schön und gut… aber wieviel von den dort genannten Rindern sind Freigänger? Hier bei uns in der Gegend gibt es einige Bauern… das Vieh ist aber nie draussen -> die müssten schon aus der Liste raus.

    • Bei uns gibt es immer wieder einmal Wesensfeste Welpen. Bei uns arbeiten die Hunde an Ziegen und sind gleichzeitig den Kontakt mit Menschen , sogar Schulklassen gewöhnt. Die Hunde können unwahrscheinlich gut differenzieren, wann gearbeitet wird und wann Freizeit ist. Sie stellen Fremde, halten dabei Abstand und zeigen grundsätzlich kein aggressives Verhalten Menschen gegenüber. Wir sind begeistert und wollen überhaupt keine anderen Hunde mehr.Wir werden dieses Jahr Welpen ziehen. Bei Interesse melden unter http://www.kontakt@mondhof.com oder http://www.mondhof.com

  3. Überlegung!
    Was passiert, wenn der Wolf kein Nutzvieh mehr reißt? Was frisst er dann? Dazu die Potenzierung durch Vermehrung. Jetzt dagegen gerechnet die Entnahme wodurch auch immer. Irgendwas stimmt hier nicht!
    Titus

  4. In Amerika stelle die Maultiere zu den Pferden, Kühe, Scharfe auf die weide. Das sind keine fluchttieren sondern greifen die, die Wölfe an und Jagen oder töten sie. Ein bekanter hat Jahrelang drüben mit dieser effiktivitet metode gearbeitet. Vielleicht wehre das ja auch ein alternativ?

  5. warum lässt man ihnen nicht das wild? ganz einfach weil der liebe mensch profit aus dem wildbestand machen will, das ist nur die gier. was soll der beutegreifer fressen,wenn der mensch in alle resourcen eingreift?

    • Herr Auracher, aus dem Wildbestand können die wenigsten Profit machen, da sie Jagdpacht, Jagdsteuer, Beiträge zur Berufsgenossenschaft zu zahlen haben. Weiter kosten Ausbildung und Anschaffung von Jagdhunden sehr viel Geld, Wildwarnreflektoren, Saatgut für Blühflächen, Hochsitze etc. pp. Die Jagd ist nur für die Eigenjagdbesitzer profitabel, alle anderen legen drauf. Sie sind ganz offfenbar nicht informiert.

      Zudem jagen die Wölfe erst Wild, wenn sie keine Weidetiere mehr erbeuten können. Bei Schafen & Co. müssen sie sich nicht so anstrengen wie beim Wild, deshalb werden vorrangig solche Tiere gerissen.

  6. Also das weniger Wölfe die Situation verschärfen würde….oder habe ich da was falsch verstanden…?
    Fakt ist, ich will mich nicht um 5 Herdeschutzhunde kümmern. Wer zwei Kinder hat, möchte nicht plötzlich 7 und auch ich gehe Abends gerne schlafen, ohne Kummer ob ich am anderen Morgen meine Tiere lebend finde. Auch habe ich keine Zeit mich zusätzlich um neue Zäune zu kümmern, sowenig wie Zeit, diese jeden Abend zu kontrollieren, ob da alles i.O. ist. Und auch kein Geld mir Securitas zu leisten, die Wache schieben. Aber die blauäugigen Menschen, die jetzt plötzlich den Wolf wollen, weil sie in ihm ihre Freiheit, Stärke und Mut sehen……..nun ja, dass dies aber viel Tierleid mitbringt und Menschen aufhören werden mit ihren Herden die Landschaft zu pflegen….ach…egal…oder…Tiere in Ställen in den warmen Sommernächten schmoren dürfen. Fenster mit Gitter gebaut werden müssen. Laufställe wohl dann auch zur Vergangenheit gehören. Aber wenn nur der liebe Wolf frei ist. Ihr könnt dann das Fleisch über die Türkei holen, man sieht ja wie schön sie die Tiere schlachten…..oder Amerika, Australien…ach ja die verschiffen die Tiere ja auch zum töten. Egal…nicht? Dann aber weinen, wenn ein Wolf stirbt. Es geht ja nicht an euer Leben….an eure Arbeitszeit…eure Ferien…eure Tiere….euer Hab und Gut…eure Existens…euer Herz….eure langjährige Aufzucht… Also von was redet ihr den eigentlich. Ich schreibe niemandem vor wie jemand operiert werden muss….bin nicht Arzt.

    • Es geht darum dass Herdenschutzhunde die Wölfe verjagen und somit müssten Wölfe nicht geschossen werden. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
      Aber immer gleich ballern und ausrotten wollen. Der Wolf hat die älteren Rechte hier zu sein als der Mensch, schon mal daran gedacht??

      • Winterfeld, der Wolf hat keine älteren Rechte, wohl in Geschichte nicht gut aufgepasst?

        Ist das wirklich Ihre Meinung, dass 2-3 Herdenschutzhunde ein Rudel Wölfe vertreiben kann ? Um ein Rudel Wölfe abzuwehren, braucht man 2-3 Herdenschutzhunde mehr, als das Rudel Wölfe stark ist. Wer kann sich 12-15 Herdenschutzhunde anschaffen und unterhalten ?
        Und wie ist das mit dem Tierschutz zu vertreten, wenn man Hunde auf Wölfe oder umgekehrt hetzt bzw. miteinander kämpfen lässt ?

    • Wenn Du weder Ueit noch Lust hadt, Dich um Deine Tiere zu kümmern bist Du als Schafzüchter fehl an Platz!
      Es ist doch wohl selbstverständlich, dass man sich um sein Vieh kümmern muss- oder soll das der „Herrgott“ übernehmen? Ich fasse es nicht!

      • Habt ihr überhaupt nur die leiseste Ahnung, was für ein Aufwand ein „adäquater“ Wolfsschutz inklusiver der dadurch verursachten Kosten mit sich bringt? Auch Schäfer und andere Tierhalter sind nur mit einem 24-Stunden-Tag gesegnet. Hier mal eben zu fordern, die Zäune doch bitte zweimal täglich zu kontrollieren, man habe sich schließlich um die Tiere zu kümmern, zeugt von einer gnadenlosen Arroganz, Überheblichkeit und Unwissenheit. Schon mal nachgefragt, was brauchbare Schutzhunde kosten? Und wie lange die so leben? Wölfe sind nicht nett. Sie reißen Tiere, auch solche, die anderen Menschen etwas bedeuten. Ihr wollt Wölfe? Dann seht gefälligst auch zu, dass ihr euch um diese Tiere kümmert. Seht zu, dass sie genug Futter haben (beispielsweise Rehe, Hasen und sonstige niedliche Opfer) und es nicht mehr nötig haben, Nutztiere zu reißen. Ganz mal abgesehen davon, dass es Menschen gibt, die eine engere Beziehung zu ihren Tieren haben als die meisten von euch zu euren menschlichen Verwandten.

      • Frau Heidensohn,

        in Wolfsgebieten reissen die Wölfe sogar schon Schafe trotz vorbildlich gebauten Zaun am hellichten Tage, wenn der Schäfer mit Herdenschutzhunden bei der Herde ist. Bevor Sie die Schäfer beleidigen, erkundigen Sie sich doch erst mal richtig!

    • Du hast KEINE ZEIT, dich um das zu kümmern, was notwendig ist (nämlich das zu tun, was erforderlich ist) um deine Tiere zu schützen? Du bist auch einer von denen, die ihr Geld lieber im Schlaf verdienen, am liebsten mit möglichst wenig Aufwand (Zeit, Geld) möglich viel Geld verdienen. Wenn Dir deine Tiere nicht den besonderen Schutz durch dich wert sind, dann hast du sicher den falschen Beruf. Aber immer gleich danach schreien, alles zu töten, was uns fremd ist, was Schaden anrichtet. Eure Einstellung ist sowas von krank. Der Mensch richtet auf der Welt und in der Natur viel mehr Schaden an. Noch nie ist einer auf die Idee gekommen, die Verantwortlichen zu töten, die den Regenwald kaputt machen, die Lebensräume von Tieren vernichten nur um Palmölplantagen anzulegen, oder, oder, oder. Eure Ignoranz schreit zum Himmel. Ich hoffe, eure Spezies stirbt bald aus.

      • Werner,

        Schäfer beleidigen, obwohl Sie ganz offensichtlich keine Ahnung haben? Viele Schäfer sind dies nur in ihrer Freizeit weil das Geld aus der Schafhalterei nicht für das Leben ausreicht; sie müssen zusätzlich noch arbeiten gehen. Bevor die Wölfe da waren, ist den Schafen und anderen Nutztieren nichts passiert! Bei den Berufsschäfern werden die Schafherden von Wölfen sogar tagsüber angegriffen, obwohl der Schäfer samt Herdenschutzhunden vor Ort ist. Sind Sie mit Ihren Beleidigungen schnell dabei!

        Wenn etwas krank ist, dann das, dass hier Wölfe in einem der am dichtesten besiedelten Gebieten von Europa angesiedelt werden sollen gegen den Willen der Landbevölkerung, die hier wohnt und ihr Land bestellt wovon sicher auch Sie profitieren, ihre Nutztiere für Ihr Essen unterhalten und betreuen.
        Mittlerweile hat es in Deutschland 85 Millionen Menschen mit mittlerweile fast 1.800 Wölfen. Im Vergleich dazu hat Finnland mit fast der gleichen Fläche aber nur 8,5 Millionen Einwohner. Dort werden von seiten der Regierung UND den vernünftigen Menschen dort nur etwa 80-200 Wölfe geduldet. Der Rest wird reduziert.

    • Armer Hirschi, du hast wirklich keine Ahnung, du machst aus einem Herdenschutzhund ein Kind wo du dich so sehr drum kümmern musst. Ein ausgebildeter Herdenschutzhund bewacht deinen Tiere Nachts wenn du schläfst, er kann einen Wolf töten der deinen Schafe zu nahe kommt. Wie der Bundesrat im August 2016 mitteilte, sterben weit mehr Tiere durch Absturz, Krankheit oder Blitzschlag: Pro Jahr seien es während der Sömmerung 4000 bis 6000 Schafe! Dem gegenüber stehen 389 Schafe die Raubtieren zum Opfer fallen!

    • In der Türkei gibts übrigens Wölfe. In Amerika auch, Kanada, Rumänien, Tschechien,Kroatien, Russland, Mongolei… Da war er noch nie ausgerottet.Und die haben Viehbestand und sind darauf noch mehr existentiell angewiesen wie wir. Wir haben Versicherungen, Schadensausgleich, Wolfsmonitoring…Lass überlegen, ja, dort kommen die Menschen mit dem Problem Wolf unter weitaus schwierigeren Bedingungen seit Jahrtausenden zurecht. Woran das wohl liegen mag? Ah ich weiß, sie sind nicht so verwöhnt wie wir und jammern nicht auf so hohem Niveau, stimmt, da war was. Das muss es , sein, ganz klar.

    • Hirschi, der Wolf war vor dem Menschen schon hier. Aber der Mensch darf ja bestimmen wo er sein darf und wo nicht….. Wer nichts dagegen tun will, weil man ja 2 Kinder hat und keine Zeit und Geld hat, sollte es besser ganz mit der Viehzucht lassen. Im übrigen sind Herdenschutz Hunde dafür bekannt eigenständig Entscheidungen zu treffen. Und mit einer guten Ausbildung sind auch die nutz Tiere sicher. Man muss halt auch selbst bereit sein für den Schutz was zu tun und nicht alles was es an Möglichkeiten zum Schutz gibt mit einer ausrede beiseite schieben/entschuldigen…

  7. Komischer Gedanke. Es ist doch einleuchtend, dass wenn alle Wölfe geschossen sind, es auch keine Wolfsangriffe geben kann. Wie soll dann der Herdenschutz besser sein? Das verstehe ich nicht.

    • Wenn zu viele Wölfe geschossen werden, reagiert die Natur mit vermehrter Reproduktion . Das sollte doch inzwischen allgemein angekommen sein! Ausserdem wird sich eine Wölfin oder ein Wolf dessen Partner weggeschossen wurde und der dann alleine die hungrigen Mäuler stopfen muss schneller an leichter Beute- wie Haustiere- vergreifen!
      Es ist einfach nur schlimm, dass der Mensch immer wieder meint, die Natur aufräumen zu müssen…
      Schlimm genug, was er alles schon angerichtet hat!

    • Andreas Schmid, das würde mich auch interessieren.

      Frau Heidensohn, wie soll das rechnerisch gehen? Wölfe kommen nur 1 mal im Jahr in die Ranz und gebären auch immer gleich viel Welpen. Bei Hunden ist das nicht anders. Das wird leider immer wieder behauptet, ganz offenbar von Leuten, die von Wildbiologie nicht viel Ahnung haben. Auch Füchse bekommen nur 1 mal im Jahr Junge, im Durchschnitt 5, das hat sich noch nie verändert, das beobachten wir schon 40 Jahre!

      Wenn das stimmen würde, bräuchte man einfach nur die Tiere zu bejagen, wovon es wenig gibt und die auf der roten Liste stehen. Wieso klappt sowas nicht z.B. mit dem Schwarzstorch, oder mit Rebhühnern, oder mit….. Bejagen wir sie doch mal ordentlich und schupps gibt es von dieser Art wieder viele Tiere.
      Das merken Sie selbst, dass das lächerlich ist ?
      Ist ist wirklich schlimm, dass immer Leute in der Natur rumpfuschen, die davon keine Ahnung haben und keine Fachkompetenz besitzen. Die meisten Natur- u. Artenschützer haben keinerlei Ausbildung und Prüfung, sind dies nur Kraft Jahresbeitrag in einem Naturschutzverein und schupps ist man Naturschützer und hat Ahnung.

  8. Was für eine navie und dämliche Einstellung. Googelt mal nach Bildern Kangal vs Wolf. Da halte ich eine Gewehrpatrone für „menschlicher“

      • Falsch Himemia, warum gibt es soviele verletzte Herdenschutzhunde oder sogar getötete ? Es werden auch jede Menge Jagdhunde getötet!

        Wenn die Wölfe Hunger haben, gehen die gar nichts aus dem Weg, halten Stromschläge aus und haben IMMER Vorteile gegenüber Hunden.

  9. Am besten wir „liquidieren“ alle Autos, Medikamente, Hunde, Kühe, Flugzeuge, Straßenbahnen, Busse, Züge, Nahrung (verschlucken), Kirschbäume und Leitern, Hausarbeit usw… denn durch jedes einzelne sterben WEITAUS mehr Lebewesen in Deutschland, hier Menschen, als durch Wölfe weltweit! Dann werden wir sicher keinerlei „Verluste“ mehr zu beklagen haben. Wundere mich sehr, warum bisher noch niemand auf diese geniale Idee gekommen ist?!

  10. Der Wolf wäre doch gar nicht erst so stark in den Focus gerückt, wenn der Naturschutz sich nicht in die Natur ein gemischt hätte! Dadurch das der Mensch aber ja immer meint er müsse alles was hier einmal gelebt hat wieder ansiedeln, nur um sich selbst mit solchen Aktionen zu profilieren, wird der Wolf doch erst zum Problem!
    Meine persönliche Meinung dazu ist immer noch, das wir die Wölfe, die auf natürliche Weise in unser Land zurück gefunden haben gar nicht zu Gesicht bekommen würden! Das aber von gewissen Stellen kräftig nach geholfen wurde, um die Population etwas nach zu helfen, das will ja keiner hier hören oder heute noch sehen.Bin schon mal gespannt, was wohl als nächstes wieder angesiedelt wird, wenn das Wolfsprogramm ab geschlossen ist!!!

    • Richtig lustig wird es erst, wenn die Wolfpopulation sich so weiter entwickelt wie bisher: Sie leben an einem gedeckten Tisch (Schafe, Pferde, Kälber und andere, die praktischerweise nicht flüchten können – wegen Zäunen, die für den durchschnittlich trainierten Wolf kein Problem darstellen. Die natürlichen Feinde der Wölfe gibt es seit Jahrhunderten nicht mehr. Heißt, die Population wird dem üblichen Muster in diesen Fällen folgen und exponentiell wachsen. Und ehe man sich versieht – und die Vermehrung wie bisher weitergeht -, hat man statt der 480 in wenigen Jahren 6000 und mehr Wölfe. Was glaubt ihr selbsternannten Tierfreunde, wird dann wohl geschehen?

  11. Wo kommt der Herdenschutzhund her? Aus Ländern, die langjährige Erfahrung mit Wildtieren haben und sie schützen sich schon mehrere Jahrzehnte mit ihren Hunden vor Übergriffen. Machen nicht so ein Geschrei wie unsere Viehzüchter!!!
    Außerdem waren die Wildtiere schon vor den Menschen hier auf der Erde und dann kam erst die „Bestie“ Mensch, die alles ausrotten möchte und es auch teilweise macht.
    Also lasst den Wolf und die Bären alle leben, wenn diese Tiere natürlich langsam in die Städte kommen dann erst muss etwas unternommen werden. Aber in den Wäldern und Wiesen da sind sie zu Hause. Die Viehzüchter, wenn sie Zäune errichten, bekommen doch eh Subventionen, also nicht so ein Gezeter anstellen.
    Ich kann mir schon vorstellen, dass es für einen Viehzüchter schlimm ist wenn er gerissene Schafe vorfindet aber dann muss ich einfach etwas tun.

    • Herdenschutz funktioniert nicht, das haben die Franzosen schon längst erforscht! Das funktioniert nirgendwo auf der Welt. Nutztiere und Wölfe das geht nicht Überall gibt es Probleme!

      https://www.youtube.com/watch?v=z1G6ea24T9o

      Wenn die Landbevölkerung den Wolf aushalten muss, dass soll das gefälligst die Stadtbevölkerung, die den Wolf wollen, ebenso aushalten.
      Das Geld das die Schäfer bekommen ist lächerlich und deckt nicht mal einen Bruchteil des verursachten Schadens!

      Dann muss man einfach was tun…. Tun Sie doch was Sonja, es funktioniert kein Herdenschutz. Die anderen Leute (Schäfer) sollen Geld ausgeben, für etwas was SIE wollen, das ist doch unverschämt!

  12. http://Www.projekt-pusztahunde.de

    Da sitzen diese Hunde im Tierheim und warten auf ihre Aufgabe. Sie werden nicht als Familienhunde vermittelt, sondern nur da hin, wo sie auch arbeiten dürfen und ausgelastet sind.

    Aber lieber den Wolf abknallen und die Hunde versauern lassen. So hat man 2x schlechtes getan. Läuft.

    • Hupi, das Problem ist, ohne nachweisliche Ausbildung darf der Hund nicht ohne Aufsicht eines Menschen eine Herde bewachen.

  13. Am meisten erschreckt mich die Naivität der meisten Wolfbefürworter. Viele glauben offensichtlich, dass erstens Weidetiere ohnehin keinen Wert haben – auch keinen ideellen -, dass Schäfer fast vor Langeweile umkommen und doch gefälligst mal neue „wolfssichere“ Zäune (die es nur in der Theorie selbsternannter „Naturschützer“ gibt) aufbauen und natürlich mindestens zwei mal am Tag kontrollieren sollen – hilft gegen Langeweile. Und Herdenschutzhunde: Laut einiger Kommentare kann man praktisch jeden Hund aus einem Tierheim als Herdenschutzhund einsetzen. Der wird sich bedanken – ausgebildete Herdenschutzhunde kosten nicht umsonst so viel wie ein kleiner PKW plus rund 2.500 Euro Unterhalt pro Jahr. Der Kauf der HSH wird zwar subventioniert, jedoch nicht deren Unterhalt. Pferde- und Rinderbesitzer erhalten keine Zuschüsse, weder für Zaunbau noch Schutzhunde, da diese ja nicht zum Beuteschema der Wölfe gehören. Ebensowenig gibt es Zahlungen bei einem Riss. Dies und die vollkommene Ignoranz der Wolfbefürworter gegenüber der ideellen Verbindung zwischen Tierhalter und Tier wird – falls die Entwicklung so wie jetzt weiter geht – in absehbarer Zeit zu einer Eskalation führen. Die Folgen daraus werden für die Wölfe alles andere als angenehm werden.

  14. Kladika beschäftige dich mal mit dem Korperaufbau eines Kangals. Zb seinem verstärktem Hals etc. Ich selbst bistze ein Labrador-Kangal Mix. Sie hat eine Wiedrigkeitshöhe von 63 cm und hat im Wald schon erfolgreich einen Wolf in die flucht gejagt. Ein Wolf hat absolut keine Chance gegen einen Kangal. Sehe ja schon was alleine mein Mix für eine Power hat. Bilder von Google sagen nix darüber aus. Denke da wird mir auch jeder zustimmen der sich mit der Rasse auskennt. Kangals haben sich ohne direkten Einfluss von Menschen entwickelt und attackieren sogar Bären erfolgreich, sobald einer der Herde zu nahe kommt. Informier dich bitte be Züchtern und Haltern, anstatt Bilder zu Googlen und irgend eine These aufzustellen.

  15. Michael Herrmann, ich bin auch ein befürworter der Wölfe, finde allerdings Das der Bund und die Länder zb hier in Deutschland sollten sich finanziell beteiligen wenn es um die Anschaffung und Unterhaltung eines ausgebildeten HSH handelt. Weil sagen, ok wir holen den Wolf und weidetier Besitzer müssen schauen wie sie sich schützen geht nicht. Sehe selbst, was ich für kosten als privat Person mit meinem Kangal Mix habe. Da sie hier in Hessen gelistet ist. Man kann als Staat nicht sagen wie lassen euch hängen. Das finde ich ist das größte Problem an der Sache. Das viele Weidetier Besitzer sich schlichtweg im Stich gelassen fühlen und das zurecht.

  16. In Rumänien sind in der Nacht neben zwei angestellten Schäfern und bis zu vier Hunden auch mindestens ein Esel bei der Herde. Der / die Esel tragen Lasten, wie Wasser, Verpflegung und das Zelt für die Schäfer. Durch ihr gutes Gehör bemerken sie Wölfe eher als die Herdenschutzhunde, warnen sie rechtzeitig und verteidigen die Schafe zusätzlich mit ihren Hufen, Am Tag bringen die Esel die gemolkene Milch oft selbstständig auf ihren Hof. Die Herdengröße liegt zwischen 400 und 1000 Schafen. Besonders in gebirgigen Zonen sind Esel noch besser einsetzbar als die Herdenschutzhunde.

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