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Volksinitiativen für Biodiversität und Landschaft auf Erfolgskurs

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Mehr als die Hälfte der Unterschriften sind gesammelt. An einem nationalen Sammeltag am 24. August geben Aktive an über 40 Orten in der ganzen Schweiz der Doppelinitiative Biodiversität und Landschaft nochmals Schub und machen Druck auf die Politik. Ihre Forderung: Biodiversitäts- und Klimakrise müssen aktiv bekämpft werden.

Diesen Frühling haben die vier grossen Natur- und Umweltverbände Pro Natura, BirdLife Schweiz, Stiftung Landschaftsschutz und Schweizer Heimatschutz zwei Volksinitiativen für Biodiversität und Landschaft lanciert: Die «Biodiversitätsinitiative» fordert mehr Flächen und Geld für die Natur und einen besseren Schutz von Landschaft und baukulturellem Erbe. Die «Landschaftsinitiative» will der Verbauung naturnaher Flächen und des Kulturlandes ausserhalb der Bauzonen klare Grenzen setzen. Mehr als die Hälfte der Unterschriften sind seither bereits gesammelt worden, so berichtet der Trägerverein «Ja zu mehr Natur, Landschaft und Baukultur» in einer Medieninfo.

Inzwischen haben der Welt-Biodiversitätsrat und der Welt-Klimarat mit zwei vielbeachteten Berichten deutlich gemacht: Es ist fünf vor Zwölf, was die Rettung der weltweiten Artenvielfalt angeht. Handlungsbedarf besteht auch in der Schweiz.

Klima- und Biodiversitätskrise – zwei Seiten einer Medaille

Klimakrise und Biodiversitätskrise sind eng verknüpft. Zusätzlich zum Verlust von Lebensräumen sind die steigenden Temperaturen für viele Tier- und Pflanzenarten ein Problem. Gebäude und Asphaltflächen heizen lokal die Temperatur immer mehr auf. Auch deshalb fordert die Landschaftsinitiative den Stopp des aktuellen Baubooms ausserhalb der Bauzonen.

Die Forschung belegt, dass natürliche Flächen wie Feuchtgebiete mehr CO2 im Boden oder in Form von Biomasse speichern als intensiv genutzte Böden. Die Klimaerwärmung ist ein Grund der Biodiversitätskrise. Unsere Natur und Landschaft braucht mehr Schutz – deshalb sind die beiden Volksinitiativen für Biodiversität und Landschaft heute dringend nötig.

24. August: Nationaler Sammeltag für die Natur

Menschen in der ganzen Schweiz setzen ein Zeichen für die Natur und sammeln am Samstag, 24. August an über 40 Standorten Unterschriften für die Doppelinitiative Biodiversität und Landschaft. Vier Monate nach Lancierung der beiden Initiativen sind für die Biodiversitätsinitiative rund 66 000 und für die Landschaftsinitiative 60 000 Unterschriften zusammengekommen. Das Unterschriftenziel ist je 130 000. Viele der Aktiven werden gleichzeitig für die Gletscherinitiative sammeln. Ihre Botschaft: Sorgen wir heute dafür, dass von unseren natürlichen Lebensgrundlagen auch morgen etwas übrig ist.

Hintergrundinformationen zu den beiden Volksinitiativen und Informationen zum Sammeltag finden Sie hier.

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