Start News Aktion Am Samstag an die Klima-Demo!

Am Samstag an die Klima-Demo!

Newsletter Anmeldung

Erhalten Sie die neusten Jobs und News.

Dank Ihrer Hilfe können wir spannende Artikel aufbereiten, den Veranstaltungskalender pflegen und die Job-Platform betreuen.

Am kommenden Samstag, 28. September, findet die nationale Klima-Demo in Bern statt. Zum ersten Mal seit Beginn der Klimastreik-Bewegung werden Menschen aus der ganzen Schweiz nach Bern reisen und gemeinsam für eine konsequente und gerechte Klimapolitik einstehen. Aus der ganzen Schweiz werden Velo-Sternfahrten nach Bern stattfinden.

Unter dem Motto «Klima des Wandels» ruft ein breites Bündnis von über 70 Organisationen und Gruppierungen aus den Bereichen Umwelt, Entwicklung, Kirche, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft zur nationalen Klima-Demo am 28. September 2019 auf, so berichtet eine Medienmitteilung der Klima-Allianz. «Mit der aktuellen Klimapolitik der Schweiz werden die Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaschutzabkommen nicht umgesetzt», sagt Yvonne Winteler, Co-Präsidentin der Klima-Allianz. Zum ersten Mal seit Beginn der der Klimastreik-Bewegung werden deshalb am 28. September 2019 Menschen aus der ganzen Schweiz zur gemeinsamen Demo nach Bern reisen und einstehen für eine konsequente und gerechte Klimapolitik. Ausserdem thematisieren Reden von Thomas Vellacott (CEO von WWF), Markus Schwegler (Bio-Bauer) und vielen weiteren Personen warum es für einen Wandel uns alle braucht und weshalb wir alle uns für eine sichere und gerechte Zukunft einsetzen müssen. Die Klima-Demo findet bunt und friedlich statt, mit Musik und Gesang, ohne körperliche oder verbale Gewalt gegen irgendeine Person an.

© Klima-Allianz Schweiz, via Youtube

Mit der Klima-Demo wird auch ein klares Signal an die Politik gesendet. Zudem bieten die Wahlen am 20. Oktober die Chance, ein klimafreundliches Parlament zu wählen und die nötigen Weichen für eine lebenswerte Zukunft zu stellen. «Bei den Parlamentsentscheidungen in den nächsten Jahren geht es um nichts weniger als um die Zukunft der Lebensgrundlagen – in der Schweiz und weltweit», sagt Stefan Salzmann, Co-Präsident der Klima-Allianz. Für die Klima-Allianz bleibt der Vorschlag zum CO2-Gesetz trotz Verbesserungen vom Ständerat völlig ungenügend, um die schlimmen Folgen der Klimakrise abzuwenden, so berichtet eine Medienmitteilung. Es liegt am neuen Nationalrat, das deutlich nachzubessern.

Wie der Bundesrat will der Ständerat, dass die Schweiz bis 2030 ihre Emissionen um 50 Prozent reduziert, 30 Prozent davon durch Massnahmen im Inland. Mit der Bestätigung dieses völlig ungenügenden Reduktionsziels ist der Ständerat weit weg davon entfernt, das Netto-Null Ziel bis 2050 zu erreichen, berichtet die Medienmitteilung. Die Klima-Allianz fordert eine Reduktion der Inlandemissionen um 60 Prozent, weil die Schweiz als reiches Land sich mit dem Pariser Abkommen dazu verpflichtet hat, voranzuschreiten.

Patrick Hofstetter, WWF-Klimaschutzexperte erzählt: «Mit dem aktuellen Reduktionsziel verlieren wir klar den Wettlauf gegen die Zeit. Dieses entspricht einer weltweiten Erwärmung von mehr als drei Grad, was für die Schweiz mehr als sechs Grad Erwärmung bedeuten könnte. Mit erheblichen Folgen für uns alle.»

Mehr Infos zur Klima-Demo und zum Programm gibt es hier.

2 Kommentare

  1. Würde jeder der dort auf die Strasse geht (Auto, ebike oder öv) ein Baum planzen, wäre dem Klima schon mehr gedient. Die Leute dort essen trinken und feiern. Sie produzieren eine menge Müll und schaden eher.

  2. Stimmt. Aber wo kann ich einen Baum pflanzen? Nicht jeder hat einen Garten. Und nichts tun, ist schlechter als seine Besorgnis übers Klima kund zu tun.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

TOP-NEWS

Newsletter Anmeldung

Erhalten Sie die neusten Jobs und News.

Dank Ihrer Hilfe können wir spannende Artikel aufbereiten, den Veranstaltungskalender pflegen und die Job-Platform betreuen.

X
X