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10 Fragen an… Franz Hohler

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Wer die Texte und Lieder von Franz Hohler kennt, der weiss, dass der Schriftsteller, Kabarettist und Liedermacher sich für Umweltfragen engagiert. Bereits in seinem Gedicht „Weltuntergang“ hat er vom Klimawandel geschrieben. Sich selbst bezeichnet er als optimistischen Pessimisten und versucht sich möglichst bewusst zu verhalten.

Wann oder wo geniessen Sie die Natur am meisten?
Dort, wo ich sie nicht erwarte. Wenn zum Beispiel aus einer Ritze zwischen Asphalt und Mäuerchen hinter meinem Haus in Oerlikon das fröhliche Leinkraut spriesst und blüht.

Welches ist das faszinierendste Tier, welches Sie in der Schweiz je beobachten konnten?
Vor zwei Jahren sah ich hoch oben im Bündnerland einen Bartgeier auf einem Felsen sitzen, den ich sogar fotografieren konnte, bevor er seine gewaltigen Schwingen ausbreitete und abhob. 

Und welche Tierart nervt Sie am häufigsten?
Hunde, die mich anknurren, weil mich eigentlich ihr Besitzer anknurren möchte.

Wie viele Vogelarten erkennen Sie an der Stimme?
Zum Beispiel Amseln, Meisen, Buchfinken, Spatzen, Stare, Mönchsgrasmücken, Zilpzalp, Kuckuck, Lerchen, Mauersegler, Tauben, Krähen, Spechte, Eichelhäher, Tannenhäher, Waldkäuze. Und die Nachtigall – Habe sie schon ein paar Jahre nicht mehr gehört, würde sie aber sofort erkennen…

Wann haben Sie das letzte Mal unter freiem Himmel geschlafen und wie kam es dazu?
Vor etwa 20 Jahren, in einer schönen Sternennacht, unterhalb des Gipfels des Wängahorns in Avers. Meine Frau und ich nahmen nur die Schlafsäcke mit. 

Was war Ihre letzte Umweltsünde?
Ein Flug nach Nairobi zur Familie unserer kenianischen Schwiegertochter. Die Bahn- und Schiffsverbindungen dauern etwas länger.. 

Und welche gute Tat haben Sie zuletzt für die Umwelt getan?
Ich habe den Flug bei myclimate kompensiert.

Wenn Sie – für einen nachhaltigeren Lebensstil – die Wahl haben, entweder auf Fleisch oder Flugreisen zu verzichten, wie würden Sie sich entscheiden?
Ich esse schon jetzt wenig Fleisch und fliege innerhalb Europas kaum. Nach Berlin oder Hamburg fahre ich seit Jahren mit dem Zug. 

Wofür sollten im Umwelt- und Naturschutz mehr Ressourcen zur Verfügung stehen?
Für die menschliche Vernunft.

Was ist Ihr ganz persönlicher Umwelttipp an unsere Leserschaft?
Fragen Sie sich, ob das, was Sie im Begriff sind zu tun, lebensfreundlich oder lebensfeindlich ist.

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