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Drosselrohrsänger ziehen auch im Winter um

Viele unserer Zugvögel befinden sich momentan in ihren Winterquartieren in Afrika. Wenig bekannt ist, dass die Vögel auch im Winter weite Strecken zurücklegen können. Jetzt konnte die Vogelwarte Sempach mithilfe von Geolokatoren zeigen, dass viele Drosselrohrsänger mitten im Winter in Gebiete weiterziehen, die ihnen mehr Nahrung bieten.

Wölfin im Goms aus Versehen erschossen

Bei der nächtlichen Fuchspassjagd geriet letzte Woche eine Wölfin vors tödliche Visier eines Walliser Jägers. Nachdem dieser den Irrtum festgestellt hatte, meldete er den Abschuss unverzüglich der Wildhut. Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren eröffnet.

Ohne Vernetzung verlieren wir auch häufige Insektenarten

Das drastische Insektensterben betrifft nicht nur spezialisierte Arten, auch Arten mit geringen Ansprüchen sind betroffen. Als Hauptgrund für den Rückgang dieser «Generalisten» wird die Verinselung von Populationen gesehen. 

Handelsabkommen mit Indonesien darf kein Palmöl enthalten

Eine Koalition aus Schweizer NGOs und Bauernverbänden tritt dafür ein, dass Palmöl aus dem geplanten Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und Indonesien ausgeschlossen wird. In einem offenen Brief wendet sie sich nun an Bundesrat Johann Schneider-Ammann.

Schweiz blendet Klimarisiken aus

Die EU-Kommission hat ihren Abschlussbericht zu nachhaltigen Finanzen veröffentlicht. Die Ausrichtung liegt ganz klar auf einem klimafreundlichen Finanzsektor. In der Schweiz herrscht diesbezüglich noch...

Sportverband verpflichtet sich zum Naturschutz

Kurz vor Beginn der Olympischen Spiele in Südkorea verpflichtet sich der Weltruderverband als erste internationale Sportorganisation zum Schutz der UNESCO-Welterbestätten. Der WWF begrüsst diese wegweisende Verpflichtung und hofft, dass andere Sportverbände folgen.

Hochalpine Flora gerät unter Konkurrenzdruck

Die Besiedelung immer höherer Lagen, die sogenannte «Flucht nach oben», ist eine typische Reaktion von Gebirgspflanzen auf den Klimawandel. Allerdings reagieren Pflanzen in tieferen Lagen schneller und dürften die hochalpine Flora zunehmend unter Konkurrenzdruck bringen.

Vogel des Jahres: Der Wanderfalke

Der Vogel des Jahres 2018 ist ein pfeilschneller Jäger. Mit bis zu 300 Stundenkilometern stürzt er sich im Flug auf seine Beute. Aber auch sonst ist der Wanderfalke ein Vogel der Superlative. Er kommt auf allen Kontinenten ausser der Antarktis vor und brütet sowohl an Felsen als auch mitten in Städten.

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