r Klimawandel geht nicht spurlos am Siedlungsraum vorbei – hohe Temperaturen und das Risiko für Naturgefahren nehmen zu. Als Gegenmassnahme hilft die Begrünung von Dächern und Wänden, welche auch die Biodiversität fördert. Was es dabei zu beachten gibt, können Sie im neuen Leitfaden von BirdLife Schweiz lesen.
Wer eine Kreuzfahrt bucht, statt mit dem Flieger in die Ferien zu fahren, tut der Umwelt trotzdem keinen Gefallen. Die Vergnügungsdampfer laufen mit giftigem Schweröl und kaum ein Kreuzfahrtschiff verfügt über ausreichende Abgasfilter.
Agrarlandschaften mit kleinen Feldern fördern die Bestäubung durch Wildbienen. Überraschend dabei: In Landschaften mit vielen verschiedenen Feldfrüchten nahmen die pelzigen Bestäuber ab. Entscheidend ist aber vor allem, wie intensiv die Fläche bewirtschaftet wird.
2016 entdeckten Wissenschaftler erstmals ein Bakterium, das Kunststoff angreift und zersetzt. Jetzt zeigt sich: Es gibt mehr und vielfältigere plastikfressende Bakterien, als bisher angenommen. Der Abbau geht aber langsam vor sich. Bei Kunststoffen wie PET, die zum Grossteil in die Umwelt gelangen, dauert es rund 450 Jahre, bis sie sich aufgelöst haben.
Sie sind aufgebrochen und unterwegs gen Norden: Die Schreiadler und vor ihnen viele andere Zugvögel haben in den vergangenen Tagen und Wochen ihre Winterquartiere im südlichen Afrika verlassen und sind auf der Heimreise nach Europa. Auf birdmap können Sie den besenderten Tiere folgen.
Die Umweltverbände wehren sich gegen die geplante Revision der Gewässerschutzverordnung (GSchV). Es geht um die Frage, wie viel Pestizide, Medikamente und Industriechemikalien wir in unseren Gewässern tolerieren wollen – und wie wir diese Werte festlegen.
Die bisher umfassendste Analyse von Klimawandel und Biodiversität zeigt: Steigen die Temperaturen ungebremst weiter an, sind in biologisch besonders wichtigen Regionen die Hälfte der Arten in Gefahr. Für eine heute publizierte Studie wurden dazu rund 80'000 Tier- und Pflanzenarten berücksichtigt.