Mehrmals täglich spülen wir wertvolle Nährstoffe die Toilette runter. Das Forschungsinstitut Eawag erkannte das Potential im Urin und hat ein Verfahren entwickelt um die Nährstoffe darin zu recyceln. Das Produkt kann als Pflanzendünger genutzt werden.
Der Vogelzug über Sempach kann ab sofort live verfolgt werden. Radarbilder vom Zuggeschehen über dem Besuchszentrum der Vogelwarte werden vom Dach aus direkt in den Besuchsbereich übertragen. Die kontinuierlichen Aufzeichnungen dienen zudem als Referenzwerte für kommende Forschungsprojekte.
Der Regierungsrat des Kantons Bern möchte mit dem TCS für den Camping Fanel in der Gemeinde Gampelen neue Nutzungsverträge für 35 Jahre abschliessen. Nach eingehender Prüfung des Regierungsratsbeschlusses kommen die Natur- und Landschaftsschutzorganisationen zum Schluss, dass hier versucht wird, die geltende nationale Gesetzgebung für Naturschutz zu umgehen.
Fast die Hälfte der einheimischen holzbewohnenden Käferarten sind vom Aussterben bedroht. Ursachen sind Verluste und Abnahme der Qualität der ökologischen Lebensräume. Das lässt aufhorchen, denn diese Käferarten sind gute Indikatoren für den Zustand der Biodiversität.
Raubtierabschüsse führen zu mehr Nutztierschäden, als sanfte Massnahmen, wie Herdenschutz. Bei Nicht-tödlichen Massnahmen werden bis zu achtzig Prozent weniger Nutztiere gerissen, heisst es in einer gerade erschienen Studie im Fachjournal «Frontiers in Ecology and the Environment».
Der Riesenbärenklau gilt als invasive Art. Sein immer häufigeres Auftreten führt zu Problemen und Kosten. Ausserdem kann er unserer Gesundheit schaden. Helfen Sie mit Beobachtungen von Riesenbärenklau zu melden.
Der Steinkauz wäre in der Schweiz um die Jahrtausendwende beinahe ausgestorben. Seither konnte eine langsame Bestandserholung, dank Schutzmassnahmen, bewirkt werden. So vermelden BirdLife Schweiz und seine Partner eine Zunahme auf 152 Reviere.
Der Wald soll in Zukunft besser vor Schadorganismen geschützt und für die Herausforderungen des Klimawandels gewappnet werden. Mit dem revidierten Waldgesetz und der angepassten Waldverordnung soll das Ziel erreicht werden. Ab 1. Januar 2017 wird das Gesetz in Kraft gesetzt.