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Pflanzenvielfalt nach Landwirtschaft: keine vollständige Erholung ohne Hilfe

Eine neue Studie zeigt, dass die Erholung ehemals landwirtschaftlich genutzter Flächen ohne aktive Renaturierungsmassnahmen noch länger dauern kann wie gewöhnlich und zudem häufig unvollständig ist. Das Forschungsteam zeigt auch konkrete Renaturierungsmassnahmen auf, die der Biodiversität helfen können, sich zu regenerieren.

Klimawandel bringt Ablauf der Amphibienwanderungen durcheinander

Wenn nachts die ersten Regentropfen fallen und das Thermometer über vier Grad anzeigt, beginnt die grosse Wanderung: Millionen Frösche, Kröten und Molche machen sich auf den Weg zu ihren Fortpflanzungsgewässern. Gefahr droht ihnen vom Strassenverkehr, aber auch von der Klimakrise.

«120 Sekunden Biodiversität» – Ausgabe Januar 2023

Was geschah im Januar in Sachen Biodiversität? Im monatlichen News-Flash von Mission B erfahren Sie mehr zu einer spannenden Sonderausstellung von BirdLife und was die Gemeinde Renens bei Lausanne ganz besonders (gut) macht.

Australische Spinne: Männchen kooperieren häufiger als Weibchen

Deutsche und australische Forschende konnten in einer Studie zeigen, dass Männchen einer australischen Spinne ihre erjagte Beute eher mit den anderen Mitgliedern der Verwandtschaftsgruppe teilen als die Weibchen, welche eher bettelten. Das kooperativere Verhalten der Männchen kommt aber der gesamten Gruppe zu Gute.

Für das Alpenschneehuhn wird es eng

Das Alpenschneehuhn ist besonders vom Klimawandel betroffen. Sein Lebensraum schrumpft wegen des Anstiegs der Waldgrenze, und neue Tourismusprojekte im Hochgebirge drohen noch mehr Störung in die Alpen zu bringen. Beim Schutz des Alpenschneehuhns trägt die Schweiz einen beson

Blauflügelige Ödlandschrecke – Tier des Jahres 2023

Pro Natura hat das Tier des Jahres 2023 erkürt. Es hat einen sperrigen Namen, ist aber alles andere als öd: Wer genau hinschaut, entdeckt an der Blauflügeligen Ödlandschrecke nicht nur blaufunkelnde Flügel, sondern merkt auch, wie wichtig die Bekämpfung der Klima- und Biodiversitätskrise ist.

Biodiversitätsreiche Wiesen und Weiden – ein Gewinn für alle

Ein internationales Team hat nachgewiesen, wie wichtig die Biodiversität von landwirtschaftlich genutzten Wiesen- und Weideflächen für ein breites Spektrum von Ökosystemleistungen ist. Die Studie bestätigt: Von den 16 untersuchten ökologischen bis kulturellen Ökosystemleistungen profitieren unterschiedlichste Interessensgruppen.

Seit zehn Jahren Stillstand bei Schutzgebieten in der Schweiz

Diese Woche zieht die Berner Konvention in Strassburg Bilanz, wie weit das paneuropäische Schutzgebietsnetz Smaragd vorangeschritten ist. Auch wenn das Smaragd-Netzwerk europaweit immer weiter anwächst: Die Schweiz nimmt ihre Verpflichtung, die international prioritären Tier- und Pflanzenarten besser zu schützen, seit zehn Jahren nicht mehr wahr. Damit bleibt die Schweiz bezüglich Schutzgebieten das Schlusslicht ganz Europas und setzt ihre besonders prioritären Arten der Gefahr des Aussterbens aus.

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