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Rote Liste: Das Waldrapp-Projekt zeigt Wirkung

BirdLife International hat die neue Rote Liste der weltweit gefährdeten Vogelarten veröffentlicht. Das Fazit: Dank gezielten Schutzprojekten sind einige Arten weniger unmittelbar vom Aussterben bedroht als vor wenigen Jahren, so zum Beispiel der Waldrapp. Doch es gibt auch schlechte Nachrichten.

Leichte Zunahme der Luchse in der Nordostschweiz

An 70 Orten in der Nordostschweiz wurden Fotofallen aufgestellt, um die Anzahl und Verbreitung der Luchse zu erforschen. Das Monitoring zeigt, dass die Dichte des Luchsbestandes im Vergleich zur letzten Erhebung leicht zugenommen hat.

Der Biber soll für die Renaturierung sorgen

Beim bernischen Ferenbalm soll aus einer ehemals intensiv bewirtschafteten Ackerfläche wieder ein abwechslungsreiches Feuchtgebiet entstehen. Nach einigen Bauarbeiten wird die Fläche nun der lokalen Biber-Familie übergeben. Diese soll mithelfen, das Gebiet in einen artenreichen Lebensraum zu verwandeln.

Wissenschaftler widersprechen Regierung: Orang-Utan Population nimmt ab

Die indonesische Regierung berichtete kürzlich von einer Zunahme der Orang-Utan Population. Ein Team von internationalen Wissenschaftler kritisiert und bestreitet diese Aussage: Die von der Regierung angewandten Monitoring-Methoden seien ungeeignet gewesen. Die Lage der Orang-Utans habe sich weiter verschlechtert.

Mensch reduziert Bestand der Wirbeltiere um 60%

Durch den Verlust von Lebensraum, illegaler Jagd, Überfischung und nicht nachhaltiger Landwirtschaft gibt es immer weniger Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische auf der Welt. Der Verlust der Artenvielfalt ist auch in der Schweiz ein grosses Problem.

Interview: «Die Natur setzt neue Akzente, die wir nur noch akzeptieren können»

Extreme Naturereignisse wie Hochwasser, Bergstürze und Lawinen seien stark am Zunehmen, sagt der Experte Nils Hählen im Interview. Besonders in den Alpen bestehe eine grosse Dynamik, gegen die der Mensch mitunter nichts mehr ausrichten kann.

Ein Jahr der Extreme für Schweizer Gletscher

Im Hitzesommer 2018 verzeichneten die Gletscher massive Verluste. Ohne die riesigen Winter-Schneemengen wäre die Schmelze noch viel dramatischer ausgefallen. Mit einer Häufung von Extremjahren haben die Schweizer Gletscher in den vergangenen 10 Jahren einen Fünftel ihres Volumens verloren.

Luchs wird in Appenzell Innerrhoden erlegt

Eine junge Luchsin irrte seit einigen Tagen in Dörfer der Region Appenzell herum. Wahrscheinlich handelte es sich um ein verwaistes Jungtier. Schliesslich wurde die...

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