BirdLife International hat die neue Rote Liste der weltweit gefährdeten Vogelarten veröffentlicht. Das Fazit: Dank gezielten Schutzprojekten sind einige Arten weniger unmittelbar vom Aussterben bedroht als vor wenigen Jahren, so zum Beispiel der Waldrapp. Doch es gibt auch schlechte Nachrichten.
Beim bernischen Ferenbalm soll aus einer ehemals intensiv bewirtschafteten Ackerfläche wieder ein abwechslungsreiches Feuchtgebiet entstehen. Nach einigen Bauarbeiten wird die Fläche nun der lokalen Biber-Familie übergeben. Diese soll mithelfen, das Gebiet in einen artenreichen Lebensraum zu verwandeln.
Die indonesische Regierung berichtete kürzlich von einer Zunahme der Orang-Utan Population. Ein Team von internationalen Wissenschaftler kritisiert und bestreitet diese Aussage: Die von der Regierung angewandten Monitoring-Methoden seien ungeeignet gewesen. Die Lage der Orang-Utans habe sich weiter verschlechtert.
Durch den Verlust von Lebensraum, illegaler Jagd, Überfischung und nicht nachhaltiger Landwirtschaft gibt es immer weniger Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische auf der Welt. Der Verlust der Artenvielfalt ist auch in der Schweiz ein grosses Problem.
Extreme Naturereignisse wie Hochwasser, Bergstürze und Lawinen seien stark am Zunehmen, sagt der Experte Nils Hählen im Interview. Besonders in den Alpen bestehe eine grosse Dynamik, gegen die der Mensch mitunter nichts mehr ausrichten kann.
Im Hitzesommer 2018 verzeichneten die Gletscher massive Verluste. Ohne die riesigen Winter-Schneemengen wäre die Schmelze noch viel dramatischer ausgefallen. Mit einer Häufung von Extremjahren haben die Schweizer Gletscher in den vergangenen 10 Jahren einen Fünftel ihres Volumens verloren.
Eine junge Luchsin irrte seit einigen Tagen in Dörfer der Region Appenzell herum. Wahrscheinlich handelte es sich um ein verwaistes Jungtier. Schliesslich wurde die...