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Forschung

Klimawandel verschärft Dürren in Europa

Erwärmt sich die Erde um drei Grad Celsius, werden Dürren in Europa länger dauern und mehr Flächen und damit mehr Menschen betreffen. Extremereignisse wie die Dürre im Jahr 2003 könnten laut Forschern so künftig in weiten Teilen Europas der Normalzustand sein.

Für Schneehasen wird es mit dem Klimawandel eng

Wenn sich das Klima erwärmt, werden die Lebensräume für den Schneehasen in den Schweizer Alpen kleiner und zerstückelter. Damit dürften die Bestände schrumpfen, legt eine internationale Studie unter Leitung der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL und der Universität Bern nahe.

Windturbinen auf Stand-by: Weniger Kollisionen mit Fledermäusen

Die zunehmende Nutzung von Windkraftanlagen stellt für Vögel und Fledermäuse ein Risiko dar. Schweizer Forschende konnten nun zeigen, dass das Nichtanschalten von Windturbinen bei niedrigen Windgeschwindigkeiten das Kollisionsrisiko von Fledermäusen mit den Rotoren um 95% reduziert. Diese Massnahme bringt kaum Verluste bei der Stromproduktion.

Bäume unterstützen ihre Nachbarn beim Wachsen

Bäume wachsen in einer artenreichen Nachbarschaft besser als etwa in Monokulturen. Überraschend für die Forscher war die Einsicht, dass sich die Bäume in unmittelbarer Nachbarschaft sogar gegenseitig unterstützen können und miteinander kommunizieren. Sie wachsen unter solchen Bedingungen nicht nur schneller, sondern produzieren auch mehr Holz.

Agrarflächen: Die Grösse ist entscheidend

Agrarlandschaften mit kleinen Feldern fördern die Bestäubung durch Wildbienen. Überraschend dabei: In Landschaften mit vielen verschiedenen Feldfrüchten nahmen die pelzigen Bestäuber ab. Entscheidend ist aber vor allem, wie intensiv die Fläche bewirtschaftet wird.

Plastikfressende Bakterien: Vielfältig und langsam

2016 entdeckten Wissenschaftler erstmals ein Bakterium, das Kunststoff angreift und zersetzt. Jetzt zeigt sich: Es gibt mehr und vielfältigere plastikfressende Bakterien, als bisher angenommen. Der Abbau geht aber langsam vor sich. Bei Kunststoffen wie PET, die zum Grossteil in die Umwelt gelangen, dauert es rund 450 Jahre, bis sie sich aufgelöst haben.

Ringelnattern verbrachten Eiszeit in Mitteleuropa

Wahrhaft coole Schlangen: Nicht alle Ringelnattern haben sich während der letzten Eiszeit in wärmere Gebiete zurückgezogen. Manche blieben in Mitteleuropa, wie Wissenschaftler anhand genetischer Untersuchungen herausfanden.

Ozonschicht wird wieder dünner

Die Rettung der Ozonschicht über den Polen dank FCKW-Bann war ein Erfolg für den internationalen Umweltschutz. Aufatmen können wir aber noch nicht: Schweizer Forschende haben herausgefunden, dass sich die lebenswichtige Schicht nun über den dichtbesiedelten mittleren Breitengraden ausdünnt. Forscher sind beunruhigt

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