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Viel mehr Flüsse auf der Erde als gedacht

Die Erde wird von viel mehr Flüssen durchzogen, als uns bisher bewusst war. Dies konnten Wissenschaftler an Hand von Satellitendaten beweisen. Damit muss der Einfluss von Fliessgewässern aufs globale Klima neu eruiert werden.

Jäger bevorzugen Steinböcke mit langen Hörnern

Dass Jäger Steinböcke mit überdurchschnittlich langen Hörnern bevorzugt erlegen, ist kaum überraschend. Erstaunlicher ist, dass der Abschuss von starken Böcken die Bestände der verbleibenden Kolonien nicht beeinträchtigt, wie nun eine internationale Studie unter Beteiligung der WSL zeigt.

«Vogelflügel-Technik» macht Windanlagen deutlich leiser

Abgeschaut von Vogelflügeln: Kämme, die an die Flügel von Windenergieanlagen angebracht werden, machen Windenergieanlagen leiser. Das zeigt eine Untersuchung in St. Brais. Die Abnahme der Geräusche beträgt durchschnittlich 3 Dezibel.

Mischwälder: ökologisch und ökonomisch überlegen

Mischwälder sind produktiver als Monokulturen. Das gilt auf allen fünf Kontinenten und besonders in niederschlagsreichen Regionen. Dieses Ergebnis einer internationalen Überblicksstudie, an der auch die Technische Universität München (TUM) beteiligt war, hat eine hohe Relevanz für die Forstwissenschaft und -wirtschaft weltweit.

Zahl «virtueller» Tiere täuscht über Seltenheit der Wildtiere hinweg

Jeder von uns sieht täglich eine Menge Tiger, Löwen und Elefanten. Nicht im Zoo, sondern in Firmen-Logos, in der Werbung, als Trickfilme oder in Form von Plüschtieren. Weil wir Bilder von diesen Tieren so häufig antreffen im Alltag, vermuten Wissenschaftler, dass wir uns ein verzerrtes Bild von deren Gefährdung in der Wildnis machen.

Böden in Naturschutzgebieten enthalten viel Mikroplastik

Wissenschaftler der Universität Bern haben Auenböden in Schweizer Naturschutzgebieten auf Mikroplastik untersucht und wurden fündig. Sie schätzen, dass in den obersten fünf Zentimeter der Auen rund 53 Tonnen Mikroplastik liegen. Selbst viele Böden entlegener Berggebiete sind mit Mikrokunststoff kontaminiert.

Klimawandel verschärft Dürren in Europa

Erwärmt sich die Erde um drei Grad Celsius, werden Dürren in Europa länger dauern und mehr Flächen und damit mehr Menschen betreffen. Extremereignisse wie die Dürre im Jahr 2003 könnten laut Forschern so künftig in weiten Teilen Europas der Normalzustand sein.

Für Schneehasen wird es mit dem Klimawandel eng

Wenn sich das Klima erwärmt, werden die Lebensräume für den Schneehasen in den Schweizer Alpen kleiner und zerstückelter. Damit dürften die Bestände schrumpfen, legt eine internationale Studie unter Leitung der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL und der Universität Bern nahe.

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