Niemand kann sich dem Anblick der durch die warmen Tage gaukelnden Falter entziehen. Sie verbreiten Sommerstimmung und Lebensfreude. Es ist jedoch eine unwirtliche, blumenwiesenarme Welt für diese zerbrechlichen Wesen geworden.....
Zwei Tage Sonnenschein im Mai, wenn ich mich richtig erinnere, und man spürt es im Naturgarten: es herrscht emsiges Treiben! Viele Wildbienen besuchen den Garten und bauen sogar Nester.
Je älter wir werden, umso mehr freuen wir uns an den Boten, den stets wiederkehrenden, welche uns die Jahreszeiten verkünden. Die ersten blühenden Weidenkätzchen, die Ankunft der Mauersegler.....oft sind Erinnerungen damit verknüpft.
Endlich! Die Freude ist gross: es taut, die ersten Frühlingsblumen schauen hervor, die Temperaturen steigen. Kaum ist die erste Blüte offen, sind auch die Insekten wieder da.
Ich möchte in meinem Blog den Fokus dieses Jahr vor allem auf Essbares im Naturgarten richten. Natürlich interessiert mich immer auch, ob das für uns Menschen Geniessbare auch für die Wildtiere im Garten von Bedeutung ist. Ich teile gerne mit ihnen.
Im Garten ist jetzt Ruhe eingekehrt. Die Tiere haben ihr Winterquartier aufgesucht und sich darin verkrochen. Nur noch die Vögel kommen und verköstigen sich an den verbliebenen Samen an dürren Stengeln und den Beeren von Efeu, Schlehdorn, Geissblatt und anderen einheimischen Gehölzen.
Herbst - nochmals wird der Garten bunt durch das sich verfärbende Laub, durch leuchtend rote Früchte und Beeren und die letzten Herbstblumen wie Astern, Herbstanemonen und gelbe Sonnenhüte.
Im September beginnt der Efeu, mit wissenschaftlichem Namen Hedera helix, zu blühen und verströmt einen honigartigen Duft. Kaum ein Sechsbeiner, der sich nicht «Zum blühenden Efeu» einfindet, entsprechend summt es in seiner Nähe.