© Gilles San Martin,  [CC-BY-SA-2.0], via Flickr
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Was tun bei Mückenstichen?

  • Amanda Buol

Mücken lieben Feuchtigkeit und Wärme. Deshalb hat es dieses Jahr, wegen den vielen Niederschlägen und Überschwemmungen, mehr Mücken als sonst. Dies zeichnet sich auch an den unzähligen, juckenden Mückenstiche aus. Doch was kann man unternehmen, dass man weniger gestochen wird?

Es hatte schon lange nicht mehr so viele Mücken, wie dieses Jahr. Der Grund ist das nasse Wetter in den letzten paar Wochen. Werden die in der Erde abgelegten Mückeneier überschwemmt, schlüpfen die Larven, welche sich bereits nach zwei Wochen zu adulten Mücken entwickeln.

Meistens spürt man den Stich erst, wenn er zu jucken beginnt und man sich kratzen muss. Dies ist vor allem lästig, wenn man Abends noch gemütlich draussen sitzt oder man in der Nacht das Surren neben dem Ohr hört aber die Mücke nicht erwischt. Es gibt jedoch Tricks und Hausmittelchen, mit denen man sich vor den Mücken schützen kann.

Mit Duftstoffen fernhalten

Mücken sprechen auf Duftstoffe an. Einige Düfte mögen sie gar nicht. Daher kann man sie mit ätherischen Ölen, die man entweder in Duftkerzen und -Lampen verwendet oder als Pflanze im Garten und auf dem Balkon pflanzt. Auch kann man Ätherische Öle mit einer Lotion vermischen (20 ml Öl auf 100 ml Lotion) und sich damit eincremen. Nach dem Baden und Schwitzen muss die Creme neu aufgetragen werden. Mücken meiden vor allem folgende Duftstoffe:

  • Zitronella
  • Lavendel
  • Pfefferminze
  • Melisse
  • Eukalyptus
  • Sandelholz
  • Zeder
  • Geranien
  • Tomaten

Keine Lockmittel

Wie Mücken gewisse Duftstoffe nicht mögen, werden sie von anderen angelockt. Dazu gehört der eigene Körperschweiss. Daher sollte man am besten Abends unter die Dusche. Aber auch gewisse Parfums, Duschmittel oder Lotionen können Mücken anziehen. Daher sollte man im Sommer auf diese Kosmetikas verzichten, wenn man keinen Stich erhalten möchte.

Barrieren bauen

Damit lästige Mücken nicht ins Haus gelangen installieren Sie am besten Mückengitter vor den Fenstern. Diese montieren Sie am besten vor allem dort, wo die Fenster im Sommer auch oft geöffnet sind.

Für eine ruhige Nacht kann auch ein Moskitonetz über das Bett gespannt werden. Dabei soll geachtet werden, dass keine Lücken im Netz sind.

Sitzt man draussen, kann man mit heller, weiter Kleidung Mückenstiche vermeiden. Der Stoff sollte feinmaschig sein, denn bei groben Maschen kann die Mücke durch das Kleidungsstück stechen.

Was tun, wenn man trotzdem gestochen wird?

Um den Juckreiz zu reduzieren, kann man als erste Massnahme Eiswürfel oder kalte Kompresse auf die betroffene Stelle legen, am besten mit einem Tuch dazwischen, dass die Haut nicht leidet.

Wird man trotzdem gestochen, gibt es auch da Hausmittelchen, die helfen. Am besten legt man eine halbe Knolle oder dicke Scheibe einer Zwiebel auf die betroffene Stelle. Der Saft hat, dank des Schwefels, eine antibakterielle Wirkung. Aber auch Zitronen, Kartoffeln oder Aloe Vera sollen den Juckreiz lindern. Es wirkt aber auch ein Umschlag, der mit klarem Schnaps oder Essig getränkt ist, oder aber auch Spitzwegerichblätter, Petersilie oder Gänseblümchen, die zwei Stunden auf die betroffene Stelle gelegt werden.