Frische Kräuter und andere Nutzpflanzen schmecken selbstangebaut einfach besser!
Frische Kräuter und andere Nutzpflanzen schmecken selbstangebaut einfach besser!

So bekommen Sie eine ertragreiche Ernte

  • Redaktion Naturschutz

Sie möchten aus Ihrem Garten eine fruchtbare Oase machen und legen dabei Wert auf Nachhaltigkeit? Mit diesen fünf Tipps wird Ihnen das gelingen. Und wer seinen Daumen noch grüner färben will, holt sich das kostenlose E-Book «Nutzpflanzen und Trends für Garten und Balkon»

Geschrieben von Ekaterina Beck, Redakteurin NeoAvantgarde.

1. Der Boden – das Fundament Ihres Gartens
Wichtigste Voraussetzung für ein üppiges Wachstum Ihrer Pflanzen ist ein gut gepflegter Boden. Um zu wissen, wie der Boden beschaffen ist, und wie Sie Ihren Pflanzen eine gute Grundlage bieten, sollten Sie eine Analyse durchführen. Sie können dabei Bodenproben in ein spezielles Labor schicken, aber auch selbst eine Probe vornehmen.
Zuerst wird die Erde etwas befeuchtet. Mit der Hand formen Sie eine kleine Kugel. Bricht die Kugel auseinander, haben Sie krümeligen Sandboden. Lehmboden liegt vor, wenn die Kugel ihre Form behält, glatt und klebrig ist. Um eine Mischform handelt es sich, wenn die Kugel beide Kriterien erfüllt.

2. Düngen, aber biologisch
Nicht immer ist der Boden für Ihre Pflanzen nährstoffreich genug. Das bedeutet, dass Sie Ihren Pflanzen zusätzliche Nährstoffe in Form von Dünger bereitstellen müssen. Mit biologischem Dünger schonen Sie die Umwelt, da er frei von Pestiziden und von chemischen Substanzen ist. Besonders wichtig ist das bei Obst und Gemüse, da sie nicht belastet werden und die Früchte bedenkenlos verzehrt werden können. Brennnesseln wachsen in fast jedem Garten. Aus ihnen können Sie einen Smoothie bereiten, indem Sie etwas Wasser dazugeben und sie pürieren. Damit die Pflanzen die Nährstoffe besser aufnehmen können, verdünnen Sie Ihren Smoothie noch einmal mit Wasser.

3. Locken Sie Nützlinge an
Nicht nur Sie als Gärtner, sondern auch Nützlinge können für einen ertragreichen Garten sorgen. Bienen, Hummeln, aber auch Schmetterlinge und Fliegen bestäuben Blüten. Auch Würmer und Käfer sind wichtig, da sie den Boden auflockern und die Gartenerde anreichern. Um gute Bedingungen für diese nützlichen Helfer zu schaffen, kommt es darauf an, dass Sie nachhaltig gärtnern und nicht die Umwelt mit schädlichen Stoffen belasten. Ihr Garten sollte naturnah sein und daher über viele verschiedene Pflanzenarten verfügen. In kleinen Steinhaufen finden viele Nützlinge einen idealen Lebensraum. Sie locken umso mehr Nützlinge an, je weniger Chemie Sie verwenden und je natürlicher der Garten ist.

4. Was Sie beim Pflanzen beachten sollten
Möchten Sie einen natürlichen Garten mit reichen Erträgen haben, müssen Sie die Besonderheiten der Pflanzen beachten. Es kommt darauf an, wann die verschiedenen Pflanzen in die Erde gebracht werden können. Helfen kann Ihnen dabei der Pflanzenkalender. Er informiert darüber, in welchen Monaten die verschiedenen Pflanzenarten gepflanzt werden können und welche Arbeiten Sie in jedem Monat erwarten. Der Pflanzenkalender von Klingel ist kostenlos online verfügbar.

5. Gute Erträge durch Mischkultur
Um die Fruchtbarkeit des Bodens zu erhöhen, können Sie auf chemische Stoffe verzichten und mit Mischkultur die Umwelt schonen. Es kommt auf den richtigen Wechsel der Pflanzensorten an. Verschiedene Pflanzensorten harmonieren gut miteinander und können sich gegenseitig ergänzen.

  • Kleine Pflanzen werden besser mit Sonnenlicht versorgt, wenn Sie sie vor den Größeren platzieren.
  • Informieren Sie sich, welche Pflanzen sich nicht mit anderen vertragen, um erfolgreich zu gärtnern.
  • Eine Mischkultur ist nicht nur nachhaltig, sondern sie zieht auch viele Nützlinge an.

Wenn Sie neugierig sind auf weitere Tipps für Ihren Garten, können Sie auch dieses kostenlose E-Book herunterladen. Er enthält viel nützliches Wissen für den Anbau von Nutzpflanzen für Balkon und Garten und auch ein Interview mit dem bekannten Koch Andreas Schweiger.