Bei Sonnenuntergang noch eine Runde «ploggen» gehen? © skeeze [CC-BY-SA-2.0], via pixabay.com
Bei Sonnenuntergang noch eine Runde «ploggen» gehen? © skeeze [CC-BY-SA-2.0], via pixabay.com

Natur bewegt! – Sportlich den Planeten retten

  • Selina Fehr

Klar, mit dem Velo zur Arbeit düsen, Säcke voller Konfi-Gläser und leerer Dosen zur Sammelstelle schleppen und dann nach Feierabend auch noch im Garten die selbstgepflanzten Rüebli jäten ist auch schon ganz schön athletisch. Wem dies aber noch nicht genug der Leibesertüchtigung im Namen des Planeten ist, dem bieten wir hier Umweltsport für Fortgeschrittene.

Die Schweden haben uns im Fussball geschlagen – vielleicht, weil sie mehr «ploggen» waren? Wer weiss. Auf jeden Fall macht der Öko-Trendsport aus Schweden Spass und Sie können sich dabei auch prima mit Ihren Freunden messen: Wer hat den Abfallsack am schnellsten voll? Wer vollführt die elegantesten Kniebeugen beim Aufheben des Kaugummipapiers? Wer findet das ekligste/originellste/grösste Stück Müll?…

Legen Sie beim Sporttreiben hingegen vor allem Wert auf Stil und Ästhetik, dann mag Sie das Video der «Trash Picking Samurais» aus Tokio inspirieren. Die Technik mag etwas weniger effizient sein als das «Plogging», garantiert aber dafür mehr bewundernde Blicke und erlaubt Ihnen damit, die Menschen um Sie herum zu sensibilisieren.

Sie kennen das: Überall will man Ihnen Plastiksäckli, -gäbeli, -löffeli, Servietten, Becher, Becherdeckel, Becherhalter, Becherdeckelhalter,… anbieten. Um die ganze nettgemeinte Einwegplastik-Flut abzuwehren, braucht es eine Menge Geschick und Einfühlungsvermögen, damit am Ende alle noch bei Laune sind und der Planet trotzdem nicht mit Müll zugepflastert ist. Tänzerisch geht das am besten! Im Video unten zeigen wir Ihnen, wie sowas aussehen kann:

Welche Ökosportart kennen Sie noch? Verraten Sie uns Ihre (augenzwinkernde) grüne Disziplin in den Kommentaren.