© Trigon Film
© Trigon Film

«Heavenly Nomadic» weckt das Fernweh

  • Amanda Buol

Regisseur Mirlan Abdykalykow nimmt uns mit auf eine Reise in die traumhafte Natur und in das so leicht verwundbare Herz einer Familie, die als Nomaden mit ihren Pferden leben. Alles scheint seinen Lauf zu haben, bis der Meteorologe Jermek auftaucht.

In ausgewählten Kinos läuft in diesen Tagen der mehrfach ausgezeichnete Film „Heavenly Nomadics“ an. Der Film spielt vor einer atemberaubenden Bergkulisse in Kirgistan und weckt das Fernweh.

Es gibt immer noch Orte auf dieser Welt, wo die Menschen in Harmonie mit Natur und Naturmythologien leben. Die Nomadenfamilie der verwitweten Schaiyr lebt glücklich mit ihren Pferden in den kirgisischen Bergen, frei von den Bedürfnissen, die die moderne Bequemlichkeit uns vorgibt.

In der Welt der 7-jährigen Umsunai, der Tochter Schaiyrs, ist die Wirklichkeit mit den Legenden der sie umgebenden Natur fest verwoben. Als ihr Bruder aus der Stadt zurückkehrt, saugt sie gierig Einzelheiten aus dem urbanen Studentenleben auf. In den Ohren der Grosseltern scheinen diese Geschichten Vorboten einer Entfremdung zu sein. Als sich Schaiyr, Umsunais Mutter, neu verliebt, kann sie sich kaum vorstellen, die Welt der Stille zurückzulassen.

Für die Grosseltern wirkt das Baugerät, eine Meteorologische Station, die auf den Wiesen auftaucht, wie ein dunkles Omen. Denn mit jedem Stück Natur, das langsam verschwindet, scheint sich auch ein Stück ihrer Seele zu verflüchtigen.

Der Regisseur Mirlan Abdykalykow wurde 1982 geboren und ist seit seinem achten Lebensjahr auch in der Filmlandschaft zu Hause. Er bietet in seinem Film eine poesievolle Ode an die Schönheit der Natur und besticht in der sanften Erzählweise.

Weitere Informationen zum Film und die Startdaten der entsprechenden Kinos finden Sie hier »


Heavenly Nomadic from trigon-film.