© Filme für die Erde
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Filmtipp vom September: Racing Extinction

  • Amanda Buol

In hundert Jahren könnte die Hälfte aller Tierarten ausgestorben sein, wenn die Menschheit nicht beginnt, radikal umzudenken. Denn viele Tiere sind durch direkte und indirekte menschliche Einflüsse, wie beispielsweise Überfischung und Klimawandel, vom Aussterben bedroht. Der Filmtipp vom September setzt sich mit dem Thema auseinander.

logo_ffde_100x33 Der Filmtipp des Monats wird von Filme für die Erde präsentiert.

Was kann ein Mensch schon gegen Artensterben ausrichten? Der Film „Racing Extinction“ zeigt, wie viel möglich ist. Der Regiesseur Louie Psihoyos und sein Team aus Umweltaktivisten begeben sich auf eine teilweise gefährliche Reise, um das verborgene Artensterben für alle sicht- und greifbar zu machen.

Mit interessanten Beispielen und Fakten zeigt der Film, wie viel jeder Mensch bewirken kann, wenn er nur wenig ändert. Man muss nur damit anfangen. So stattet die Crew mit versteckter Kamera einen eindrücklichen Besuch beim Haifischflossenhändler ab. Oder zeigt, auf wie wenig wir verzichten müssten, um Treibhausgasemissionen einzusparen.

Vier Jahre haben Psihoyos und sein Filmteam an der Doku gearbeitet. Den Abschluss der Dreharbeiten bildet ein einzigartiges Projekt. Die Crew macht die bedrohten Tierarten für alle sichtbar indem sie überdimensionale Aufnahmen der Tiere auf Hochhäuser und Wahrzeichen in verschiedenen Städten projiziert und somit tausenden von Menschen berührt.

Als Exklusive Premiere wird der Racing Extinction am Filme für die Erde Festival vom Freitag, 23. September 2016 gezeigt (siehe naturschutz.ch). Vor dem Film wird ein 20-minütiges Podium das Thema Artensterben in der Schweiz thematisieren. Dazu sind die drei Experten Dr. Alex Rübel (Zoodirektor, Zoo Zürich), Philippe Ammann (Pro Specie Rara) und Andreas Hasler (Pro Natura) eingeladen.

Weitere Informationen zu dieser Film-Vorführung und den 17 Austragungsorten finden Sie hier »