© Filme für die Erde
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Filmtipp im Oktober: The True Cost

  • Judith Schärer

Kleider spielen in unserem Leben eine zentrale Rolle. Während in hoch entwickelten Ländern fast alle zwei Wochen neuen und vor allem billigen Modetrends nachgerannt wird, bezahlen in den armen Herstellungsländern Menschen und Ökosystem mit ihrem Leben. „The True Cost“ führt eindrücklich vor Augen, wer letztendlich den Preis für unsere Mode bezahlt.

Fast Fashion – wer bezahlt den wahren Preis unserer billigen Bekleidung?

Hinter der glitzernden Fashion-Industrie verbirgt sich Elend und Verschmutzung. Die Bekleidungsindustrie ist nach der Ölindustrie die zweit-dreckigste Industrie der Welt. Für die Produktion einer Jeans werden 11’000 Liter Wasser benötigt. Das verschmutzte Wasser fliesst ungereinigt in Bäche, Flüsse und somit in die Böden. Nebst den fatalen Auswirkungen der benutzten Chemikalien auf unser Ökosystem leiden auch jene Menschen, die in den Textil-Lebenszyklus involviert sind.

„The True Cost“ nimmt uns mit auf eine Reise vom glamourösen Laufsteg, in leidende Slum-Gegenden Bangladeschs und Indiens, bis hin zu Menschen, die Alternativen mit fair und ökologisch produzierter Kleidung aufzeigen. Um sich im Dschungel der Textil-Labels und deren Produktions-Stufen zurecht zu finden, wurde die Textil-Dschungelgrafik entworfen (siehe weiter unten). Die Dschungelgrafik als Plakat und die DVD „The True Cost“ sind hier >> erhältlich.

Weitere Information zu dem Film hier im Trailer oder unter: http://filmefuerdieerde.org/the-true-cost

Schulaktion „The True Cost“

Der Verein Filme für die Erde unterstützt zudem die Nachhaltigkeitsbildung an Schulen und verschenkt in Zusammenarbeit mit dem EvB, Max Havelaar, Helvetas, Stiftung BioRe und der Schweizerischen Post, 1000 Gratis-DVDs vom Film THE TRUE COST an Schweizer Oberstufenschulen.

Oberstufen-Lehrpersonen können die DVD ab sofort mit diesem Formular bestellen, der Versand erfolgt dann alle zwei bis drei Wochen. Mit dieser Schulaktion können 50.000 Jugendliche erreicht werden. Zusätzlich können die Lehrpersonen die DVD ihren Jugendlichen zur Ausleihe heimgeben und so den Eltern zu zeigen, was sie gelernt haben.

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