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Filmtipp im Monat September: Inhabit

  • Judith Schärer

Können wir die heutige Landwirtschaft beliebig weiterführen oder braucht es ein Umdenken bezüglich unserer Anbausysteme? Eine Perspektive auf die Landwirtschaft der nahen Zukunft bietet „Inhabit“, einer der besten Filme zu Permakultur, den wir je gesehen haben.

logo_ffde_100x33Der Filmtipp des Monats wird von Filme für die Erde präsentiert.

Wie können wir ohne externen Output aus anderen Ökosystemen (Wasser, Phosphor, Kali, Erdöl) den heutigen Ertrag aus der gleichen Fläche kriegen? Wie können wir die durch unsere moderne Landwirtschaft zerstörten Böden wieder fruchtbar machen, regenerieren und beleben? Kann man denn sogar auf derselben Fläche Nahrung und Erholungsraum für Menschen, Lebensgrundlage für Vögel, Bienen und andere Tiere schaffen?

„INHABIT – A PERMACULTURE PERSPECTIVE“ zeigt direkt in die Zukunft der Landwirtschaft und unserer Zivilisation. Was jetzt noch unerreichbar tönt, ist für natürliche Ökosysteme seit Jahrmillionen ein Kinderspiel. INHABIT zeigt deutlich, dass es die Menschheit ist, die sich selbst besser verstehen lernen muss in Bezug auf diesen Planeten.

INHABIT ist ein 92-minütiges Meisterwerk voller grüner, intelligenter und lebensreicher Antworten. Ob man nun Bilder von Esswäldern und harmonischen Ökosystemen sucht, Inspiration durch Beispiele innovativer Macher oder Anregungen in wirklich nachhaltiger Denkweise, man kann diesen Film immer und immer wieder anschauen und staunen.

Die Organisation „Filme für die Erde“ freut sich, INHABIT am 18.9.2015 in 15 Städten als Lunchkino-Special aufführen zu dürfen und ihn ab dann als DVD verfügbar zu haben. Dank der freiwilligen Arbeit von Studenten der ZHAW Winterthur gibt es zudem deutsche Untertitel.