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Der Pfäffikersee, eine schützenswerte Naturperle

  • Beatrice Luginbühl

Der Pfäffikersee mit seiner landschaftlichen Schönheit und der einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt ist ein Kleinod. Die meisten Besucher kennen das Gebiet um den See vor allem als Naherholungsgebiet, in dem sich wunderbar spazieren, joggen, baden oder auch segeln lässt. Schaut man näher, hat er unglaublich viel mehr Interessantes zu bieten, verständlich und anschaulich beschrieben im soeben erschienenen Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich. Es beschreibt den See nicht nur als Gebiet ursprünglicher, unberührter Natur, sondern zeigt auf, weshalb er auch als Biodiversitäts-Hotspot und als archäologische Schatzkammer gilt.

Interessante Funde weisen darauf hin, dass bereits die Jäger und Sammler der Steinzeit den See besucht haben. Und wer hat zum Beispiel gewusst, dass die in Wetzikon-Robenhausen gefundenen Pfahlbauten Teil des Unesco-Weltkulturerbes sind?

Aus archäologischer Perspektive gibt es also vieles zu erfahren, aber der Pfäffikersee gilt auch als Biodiversitäts-Hotspot, in dem bis heute viel geforscht wird. So kommen auch naturkundlich interessierte Menschen im Neujahrsblatt ganz auf ihre Kosten. Die verschiedenen Moore, seltene Tier- und Pflanzenarten und besonders auch die vielfältige Vogelwelt am Pfäffikersee wird beschrieben und die Höhepunkte der Forschung und der Artenvorkommen vorgestellt.

Das Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich 2016 ist eine äusserst gelungene Ausgabe und sei allen wärmstens empfohlen!

Bezogen werden kann das Neujahrsblatt beim Sekretariat der Naturforschenden Gesellschaft Zürich für 35 Fr. plus Versandkosten: sekretariat@ngzh.ch oder Sekretariat der NGHZ, Fritz Gassmann, Limmatstrasse 6, 5412 Vogelsang.