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	<title>Naturschutz.ch &#187; Zugvögel</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Zugvogelrastplatz unter dem Hammer</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 17:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuela Just</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Adria]]></category>
		<category><![CDATA[Saline Ulcinj]]></category>
		<category><![CDATA[Zugvögel]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein wichtiger Zugvogelrastplatz an der Adria-Ostküste soll Bauland werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Garganey_Anas_querquedula_RWD1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-44143" title="Knäkente" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Garganey_Anas_querquedula_RWD1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Ein wichtiger Zugvogelrastplatz an der Adria-Ostküste soll Bauland werden. Am 16. Januar 2012 soll die Saline von Ulcinj in Montenegro verkauft werden. Damit droht dem global bedeutenden Feuchtgebiet das Aus.</p>
<p>Die Saline Ulcinj ist die größte Lagune Montenegros und wurde seit 1926 zur Salzgewinnung genutzt. Dadurch blieb sie als Feuchtgebiet erhalten, während die meisten anderen Gebiete trockengelegt und überbaut wurden.</p>
<p>Im Rahmen der Privatisierung des einstigen Staatsbetriebs 2005 hat das Unternehmen Eurofond 75 Prozent des Salinenbetriebs vom Staat Montenegro übernommen. Dazu zählt auch das 14,5 Millionen Quadratmeter große Salinengelände. Durch eine Änderung der Vorlage des Raumplans von Montenegro (2005 – 2020) in 2007 wurde das Feuchtgebiet „Saline Ulcinj“ zum potentiellen Bauland.</p>
<p>„Ohne die Möglichkeit zur Rast in der Saline Ulcinj würden viele Zugvögel, vor allem Knäkenten, Sichelstrandläufer und Dünnschnabelbrachvögel ihren bis zu 5 000 Kilometer langen Flug von Eurasien nach Afrika nicht überleben“, sagt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der europaweit tätigen Naturschutzstiftung EuroNatur.</p>
<p>Die montenegrinischen Natur- und Umweltschutzverbände fordern mit einer Petition auf, die Saline zu schützen.</p>
<p><a href="http://www.euronatur.org/EuroNatur-aktuell.7+M59cf1fa8e04.0.html?&amp;cHash=63de526d85f96c701f4d5ef8e39ef888" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Dick Daniels (http://carolinabirds.org/) (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Zugvogel-Massaker</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 15:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Demos und Protestaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Komitee]]></category>
		<category><![CDATA[Zugvögel]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Videomaterial, welches Mitarbeiter des Komitee gegen den Vogelmord im Oktober in den Bergen Norditaliens aufgenommen haben, schockiert Vogelfreunde in ganz Europa: Es dokumentiert ein Zugvogel-Massaker auf einem für den Vogelzug bedeutendem Gebirgspass, an dem über 100 Jäger beteiligt waren. Binnen kurzer Zeit fielen Tausende Schüsse, die Jäger feuerten rücksichtslos in die Vogelschwärme - Schrotkugeln und tote Vögel prasselten auf die anwesenden Naturfreunde nieder. Ziel der wilden Schiesserei waren europaweit geschützte Finken und Pieper, die von den lokalen Behörden illegal zum Abschuss freigegeben worden waren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Mehlschwalbe.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-26247" title="Mehlschwalbe" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Mehlschwalbe.jpg" alt="" width="3364" height="2226" /></a>Das Videomaterial, welches Mitarbeiter des Komitee gegen den Vogelmord im Oktober in den Bergen Norditaliens aufgenommen haben, schockiert Vogelfreunde in ganz Europa: Es dokumentiert ein Zugvogel-Massaker auf einem für den Vogelzug bedeutendem Gebirgspass, an dem über 100 Jäger beteiligt waren. Binnen kurzer Zeit fielen Tausende Schüsse, die Jäger feuerten rücksichtslos in die Vogelschwärme &#8211; Schrotkugeln und tote Vögel prasselten auf die anwesenden Naturfreunde nieder. Ziel der wilden Schiesserei waren europaweit geschützte Finken und Pieper, die von den lokalen Behörden illegal zum Abschuss freigegeben worden waren.</p>
<p>Das erschreckende Komitee-Video von dem Massaker finden Sie <a href="http://www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/italien/zugvogel-massaker-am-colle-san-zeno">hier </a></p>
<p>Schreiben Sie eine <a href="http://www.komitee.de/content/protest/finkenjagd-italien" target="_blank">Protesmail</a> an den neuen italienischen Umweltminister!</p>
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		<title>Spektakulärer Durchzug von Kranichen</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/spektakularer-durchzug-von-kranichen/42613</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 07:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kranich]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizerische Vogelwarte Sempach]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>
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		<description><![CDATA[Freiwillige Mitarbeitende der Schweizerischen Vogelwarte beobachten diesen Herbst so viele Kraniche wie noch nie. Die imposanten Vögel wurden wahrscheinlich durch Winde von ihrer üblichen Zugroute abgebracht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/page_mediennews__111117_kraniche_burkhardt_w700_h4671.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-42617" title="kranich" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/page_mediennews__111117_kraniche_burkhardt_w700_h4671.jpg" alt="" width="698" height="291" /></a>Freiwillige Mitarbeitende der Schweizerischen Vogelwarte beobachten diesen Herbst so viele Kraniche wie noch nie. Die imposanten Vögel wurden wahrscheinlich durch Winde von ihrer üblichen Zugroute abgebracht.</p>
<p>Schweiz erlebt momentan einen ungewohnt starken Durchzug von Kranichen. „In diesem Herbst werden von unseren freiwilligen Mitarbeitenden so viele durchziehende Kraniche beobachtet wie noch nie“, sagt Hans Schmid von der Schweizerischen Vogelwarte. „Es wurden Trupps von bis zu 170 Individuen beobachtet“. Die Vögel machen mit ihren trompetenden Rufen und ihren spektakulären Flugformationen auf sich aufmerksam.</p>
<p>Die Kraniche stammen aus Nordosteuropa und sind auf dem Weg in ihre Winterquartiere in Spanien. Normalerweise ziehen sie durch einen relativ schmalen Luftkorridor durch Deutschland. Weshalb diesen Herbst so viele der grauen Vögel die Schweiz überfliegen, ist nicht restlos geklärt. Ein Grund könnten die Grosswetterlage über Osteuropa sein, welche die Kraniche mit lang anhaltenden Winden von ihrem Weg abgebracht haben könnte.</p>
<p>Ein anderer Grund könnte die generelle Zunahme der Kraniche seit den Achtzigerjahren sein. Der verbesserte Schutz der Art und ihrer Lebensräume in Skandinavien, Polen und Deutschland sowie ihrer Winterquartiere führt dazu, dass es immer mehr Kraniche gibt.</p>
<p><a href="http://www.vogelwarte.ch/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Marcel Burkhardt (Vogelwarte Sempach)</p>
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		<title>Zugvogel-Paten gesucht!</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 10:01:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer schon einmal versucht hat, Tausend Kilometer mit dem Auto zu fahren, ohne unterwegs zu tanken oder sich auszuruhen, weiss, dass das unmöglich ist. Doch dies ist genau das Szenario, dem Zugvögel auf ihrem Weg zwischen Brutplatz und Winterquartier oft ausgesetzt sind. Denn immer mehr Vogellebensräume sind in den letzten Jahrzehnten zerstört worden. Somit fehlen auch die überlebenswichtigen Rastgebiete entlang der Zugstrecken. Und in den wenigen noch verbliebenen Feuchtgebieten warten schon die Vogeljäger, um die erschöpften Tiere gnadenlos abzuschiessen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Blackbird-sunset-03.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-41496" title="Sonne" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Blackbird-sunset-03.jpg" alt="" width="480" height="320" /></a>Wer schon einmal versucht hat, Tausend Kilometer mit dem Auto zu fahren, ohne unterwegs zu tanken oder sich auszuruhen, weiss, dass das unmöglich ist. Doch dies ist genau das Szenario, dem Zugvögel auf ihrem Weg zwischen Brutplatz und Winterquartier oft ausgesetzt sind. Denn immer mehr Vogellebensräume sind in den letzten Jahrzehnten zerstört worden. Somit fehlen auch die überlebenswichtigen Rastgebiete entlang der Zugstrecken. Und in den wenigen noch verbliebenen Feuchtgebieten warten schon die Vogeljäger, um die erschöpften Tiere gnadenlos abzuschiessen.</p>
<p>Die Zugvögel in Europa nicht nur in ihren Brutgebieten zu schützen, sondern auch ihre Überwinterungs- und Rastplätze zu sichern, ist eines der wichtigsten Ziele der Vogelschutzprojekte von EuroNatur.</p>
<p>Mit einer Zugvogel-Patenschaft unterstützen die Organisation EuroNatur beim Kampf gegen die Vogeljagd. Sie helfen uns ausserdem dabei, die Ausweisung von Schutzgebieten voranzutreiben, die Menschen vor Ort für ihre Naturschätze zu sensibilisieren und vieles mehr.</p>
<p>Werden Sie jetzt <a href="http://www.euronatur.org/Zugvoegel.379.0.html">Zugvogel-Pate</a>!</p>
<p>Foto: Jerry Segraves (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Grenzkontrolle für 16‘000 Zugvögel</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/grenzkontrolle-fur-16%e2%80%98000-zugvogel/42194</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 10:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpen]]></category>
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		<description><![CDATA[Der herbstliche Vogelzug 2011 neigt sich dem Ende zu. Jetzt liegen erste Daten aus der Forschungsstation der Schweizerischen Vogelwarte vor: Auf dem Col de Bretolet auf der Grenze zu Frankreich haben Forschende in diesem Herbst insgesamt über 16‘000 Vögel beringt und wieder frei gelassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/page_mediennews__20111103_trauerschnaepper_althaus_w332_h500.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-42195" title="Trauerschnäpper" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/page_mediennews__20111103_trauerschnaepper_althaus_w332_h500.jpg" alt="" width="332" height="500" /></a>Der herbstliche Vogelzug 2011 neigt sich dem Ende zu. Jetzt liegen erste Daten aus der Forschungsstation der Schweizerischen Vogelwarte vor: Auf dem Col de Bretolet auf der Grenze zu Frankreich haben Forschende in diesem Herbst insgesamt über 16‘000 Vögel beringt und wieder frei gelassen.</p>
<p><strong></strong>Die meisten Zugvögel haben mittlerweile ihre Winterquartiere erreicht, und nur wenige Arten sind noch auf dem Weg in den Süden. Auf dem Col de Bretolet, der Forschungsstation der Schweizerischen Vogelwarte auf der Grenze zwischen dem Unterwallis und Frankreich, haben Forschende in diesem Herbst über 16‘000 Vögel gefangen, vermessen und sie danach beringt wieder freigelassen. Der Herbst auf der Beringungsstation war geprägt vom starken Durchzug des Trauerschnäppers. Mit 1360 Vögeln stellte er rund zehn Prozent der Fänglinge – ein absoluter Rekord. Die auffällig schwarz-weiss gefärbten Vögel dürften mehrheitlich aus Nordosteuropa stammen: Einer von ihnen trug einen Ring aus Litauen.</p>
<p>Seltener Gast</p>
<p>Von noch weiter her stammte der Gelbbrauenlaubsänger, der Anfang September ins Netz flog. Die Art brütet jenseits des Urals und überwintert eigentlich in Südostasien. Jeden Herbst verfliegen sich aber wenige Vögel bis nach Westeuropa. In der Schweiz wurde diese unauffällige Art zuvor erst 15 Mal nachgewiesen.</p>
<p>Klimawandel sichtbar gemacht</p>
<p>Die Schweizerische Vogelwarte führt im Auftrag des Bundes die nationale Beringungszentrale. Seit 1958 untersucht sie auf dem Col de Bretolet den Vogelzug unter Mithilfe unzähliger Freiwilliger. Dank diesem langfristigen Engagement konnte sie zeigen, dass sich die Zugpläne mancher Vogelarten in den letzten 20 Jahren geändert haben. Grund dafür dürfte die globale Erwärmung sein.</p>
<p><a href="http://www.vogelwarte.ch" target="_blank">Weitere Informationen </a></p>
<p>(Trauerschnäpper) Bild: Sarah Althaus</p>
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		<title>Reisetagebücher der Senderstörche</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/reisetagebucher-der-senderstorche/41956</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 06:59:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist Herbst und die Zugvögel sind auf dem weg in ihre Überwinterungsgebiete in den warmen Süden. Auf dem langen Weg der Zugvögel lauern viele Hindernisse. Immer mehr Gefahren sind vom Menschen verursacht wie zum Beispiel illegaler Abschuss, Vogelfang und das Schwinden von Lebensräumen. Auch der Klimawandel setzt unseren Zugvögeln zu. Da es immer trockener wird, fehlt es zunehmend an Nahrung. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Ciconia_ciconiaGollibolli4.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-41957" title="Weissstorch" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Ciconia_ciconiaGollibolli4.jpg" alt="" width="800" height="533" /></a>Es ist Herbst und die Zugvögel sind auf dem weg in ihre Überwinterungsgebiete in den warmen Süden. Auf dem langen Weg der Zugvögel lauern viele Hindernisse. Immer mehr Gefahren sind vom Menschen verursacht wie zum Beispiel illegaler Abschuss, Vogelfang und das Schwinden von Lebensräumen. Auch der Klimawandel setzt unseren Zugvögeln zu. Da es immer trockener wird, fehlt es zunehmend an Nahrung. Ausserdem gibt es immer mehr nahrungsarme Monokulturen, und artenreiche Wiesen und Weiden verschwinden. In einem aktuellen Projekt erforscht der NABU die Zugrouten der Weissstörche genauer. Die Reise in den Süden, der besenderten Störchen kann man nun im Internet als <a href="http://ww.nabu.de/aktionenundprojekte/weissstorchbesenderung/reisetagebuecher/index.html" target="_blank">Reisetagebuch</a> verfolgen.</p>
<p>Bild: Matthias Barby (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>60&#8217;000 Zugvögel beobachtet</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/60000-zugvogel-beobachtet/41433</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 06:46:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
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		<category><![CDATA[Internationaler Zugvogeltag]]></category>
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		<description><![CDATA[So viele Anlässe wie noch nie erwarteten die interessierten Besucher am diesjährigen Internationalen Zugvogeltag EuroBirdwatch 2011. Das Angebot der lokalen Sektionen des Schweizer Vogelschutzes SVS/BirdLife Schweiz wurde rege genutzt: An den 65 Beobachtungs- und Informationsständen in der ganzen Schweiz fanden sich insgesamt 5'382 Personen ein, um sich vom Phänomen Vogelzug begeistern zu lassen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/EBW11_Gartenrotschwanz_Michael_Gerber1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-41438" title="Gartenrotschwanz" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/EBW11_Gartenrotschwanz_Michael_Gerber1.jpg" alt="" width="475" height="270" /></a>So viele Anlässe wie noch nie erwarteten die interessierten Besucher am diesjährigen Internationalen Zugvogeltag EuroBirdwatch 2011. Das Angebot der lokalen Sektionen des Schweizer Vogelschutzes SVS/BirdLife Schweiz wurde rege genutzt: An den 65 Beobachtungs- und Informationsständen in der ganzen Schweiz fanden sich insgesamt 5&#8217;382 Personen ein, um sich vom Phänomen Vogelzug begeistern zu lassen.</p>
<p>Die Fachleute der lokalen Sektionen des SVS/BirdLife Schweiz zählten am Wochenende insgesamt 59&#8217;555 Zugvögel, darunter viele Schwarmzieher wie der Buchfink oder der Star (20&#8217;328 bzw. 4&#8217;817 beobachtete Vögel). Doch auch Einzelzieher wie der Gartenrotschwanz wurden beobachtet. Er gehört zu den Arten, die vom SVS/BirdLife Schweiz mit spezifischen Projekten gefördert werden. Sein Bestandesrückgang seit Beginn des letzten Jahrhunderts steht symbolhaft für den anhaltenden Biodiversitätsverlust in der Schweiz. Die Anlässe in der Schweiz sind Teil des in ganz Europa und neu auch Zentralasien durchgeführten EuroBirdwatch, an dem sich dieses Jahr BirdLife-Organisationen aus 38 Ländern beteiligten. Sie schufen ein beeindruckendes Netz von über 1&#8217;000 Beobachtungs- und Informationsständen. Zehntausende teilnehmende Personen beobachteten über eine Million Zugvögel. Der SVS/BirdLife Schweiz wirkte dieses Jahr als Europa-Zentrale, in der die Daten aller Anlässe zusammengetragen wurden. „Der EuroBirdwatch ist ein gemeinsamer Appell der BirdLife-Organistionen aus Europa und Zentralasien für sichere Zugwege und für einen Stopp des Biodiversitätsverlustes“, erklärt Fritz Hirt, Koordinator des EuroBirdwatch.</p>
<p>Die Zugvögel sind neben dem Lebensraumverlust in den Brutgebieten auch auf dem Zug stark bedroht. Zu schaffen machen ihnen insbesondere Trockenlegungen von Feuchtgebieten, Stromleitungen, Windräder, starke Nachtbeleuchtung sowie illegale Jagd. In den Überwinterungsgebieten in Afrika stellen der Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln und der Verlust von Rastplätzen und Winterquartieren ein grosses Problem dar. Der SVS/BirdLife Schweiz setzt sich für die Zugvögel in den Brutgebieten, auf dem Zugweg und den Winterquartieren in Afrika ein.</p>
<p><a href="http://www.birdlife.ch/content/60000-zugvoegel-beobachtet" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Michael Gerber</p>
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		<title>Neues von den besenderten Rotmilanen</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/neues-von-den-besenderten-rotmilanen/40037</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 08:46:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Besenderung]]></category>
		<category><![CDATA[Rotmilan]]></category>
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		<description><![CDATA[Neuigkeiten von den vom Naturhistorischen Museum Fribourg besenderten Schweizer Rotmilanen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/450px-Milvus_milvus_RThKraft.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-40038" title="450px-Milvus_milvus_R(ThKraft)" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/450px-Milvus_milvus_RThKraft-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Neuigkeiten von den vom Naturhistorischen Museum Fribourg besenderten Schweizer Rotmilanen:</p>
<p><strong>Bellu</strong>, ein Rotmilan, der 2010 bei Magnedens (FR) schlüpfte und Ende April 2011 in Nordspanien umkam, wurde gefunden! Die Reste des Vogels befanden sich unter einem sehr gefährlichen Strommast; der Vogel erlitt den Stromtod. Der Vogel und der Sender wurden ganz in der Nähe des Ortes gefunden, wo er zuletzt geortet wurde, d.h. bei Uncastillo (Aragon). Bemühungen sind nun im Gang um die gefährlichen Strommasten in der Gegend unschädlich zu machen. Falls der Sender noch tadellos funktioniert, kann er auf einem weiteren Rotmilan verwendet werden.</p>
<p>Der einjährige <strong>Maho</strong> blieb die meiste Zeit, zusammen mit anderen Rotmilanen, in der Umgebung von Mézières (FR), wenige Kilometer südöstlich von Romont. Einzig am 2. August flog er etwa 5 km in nordöstlicher Richtung um einmal bei Massonens zu übernachten, bevor er wieder nach Mézières zurückkehrte. In dieser von Grünland dominierten Gegend hielten sich in den letzten Tagen viele jüngere und ältere Rotmilane auf. Bereits in den Vorjahren kam es hier, im Dreieck zwischen Romont, Le Crêt und Châtelard, im Sommer nach der Brutzeit jeweils zu grösseren Ansammlungen von Rotmilanen.</p>
<p><strong>Melina</strong> hielt sich am 20. Juli zwischen Triengen und Winikon (LU) auf. Am folgenden Tag machte sie einen Ausflug nach Stafelbach und Schöftland (AG), kehrte aber noch am selben Abend nach Triengen zurück, wo sie am 22. und 23. Juli blieb. Am 24. Juli zog sie 10 km in nordöstlicher Richtung und begab sich nach Hallwil (AG) und am folgenden Tag nach Niederwil und Fischbar-Göslikon. Sie blieb dann bis am Abend des 31. Juli nordwestlich von Bremgarten, zog schliesslich über Hochdorf (LU) und durchs Entlebuch in die Gegend nordwestlich von Thun. Am 3. August gelangte sie in den Kanton Freiburg, überflog am folgenden Tag den Greyerzersee und gelangte bis in die Region südöstlich von Romont, wo sich zurzeit mehrere Dutzend Rotmilane (darunter gleich mehrere besenderte) aufhalten.</p>
<p><strong>Mago</strong>, der Bruder von Melina, wurde seit einem Monat nicht mehr lokalisiert. Es ist sehr wahrscheinlich, dass er in der Nähe des Nestes umkam.</p>
<p><strong>Julie</strong> wurde am 30. Juli bei Vuisternens-devant-Romont zusammen mit 9 anderen Rotmilanen gesehen. Sie jagten über den gemähten Wiesen. Julie befindet sich seit mindestens dem 25. Juli in dieser Gegend. Am 1 August flog sie zurück in ihre Nestregion bei Cousset (FR). Vom 2. bis 7. August befand sie sich schon wieder zwischen Romont und Bulle, oftmals in der Nähe von Le Crêt, dann wieder bei Mézières. Es ist ungewöhnlich, dass sich ein Rotmilan, der Junge aufgezogen hat, schon Mitten im Sommer so weit vom Brutplatz entfernt.</p>
<p>Die Altvögel <strong>Sirius</strong> (zwischen Hochfelden und Bülach), <strong>Oscar</strong> (bei Moudon) und <strong>Rossy</strong> (am Greyerzersee) blieben bisher in der Nähe ihrer Brutplätze.</p>
<p><a href="http://www2.fr.ch/mhn/news/juin_2011/home_homepic_moehlin.asp?web=mhn&amp;loc=fr" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Thomas Kraft (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Zugvögel durch veränderte Landnutzung bedroht</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 08:49:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominique Haiden</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gebietsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Balkan]]></category>
		<category><![CDATA[Feuchtgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
		<category><![CDATA[Weltzugvogeltag]]></category>
		<category><![CDATA[Zugvögel]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie hat sich die Landnutzung aus der Vogelperspektive verändert? Unter diesem Motto steht der diesjährige Weltzugvogeltag am 14. und 15. Mai. Weltweit sind Zugvögel durch die veränderte Landnutzung bedroht. Dramatisch verschlechtert hat sich die Situation an der Ostküste der Adria von Slowenien über Kroatien und Montenegro bis nach Albanien. In dem schmalen Küstenstreifen sind in den letzten 60 Jahren 75 Prozent der Feuchtgebietsflächen durch Trockenlegung, intensive Landwirtschaft und Tourismus stark beeinträchtigt oder ganz zerstört worden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Kranich-Flug.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-37453" title="Kranich Flug Vogel" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Kranich-Flug-300x225.jpg" alt="Kranich Flug Vogel" width="198" height="149" /></a>Wie hat sich die Landnutzung aus der Vogelperspektive verändert? Unter  diesem Motto steht der diesjährige Weltzugvogeltag am 14. und 15. Mai.  Weltweit sind Zugvögel durch die veränderte Landnutzung bedroht.  Dramatisch verschlechtert hat sich die Situation an der Ostküste der  Adria von Slowenien über Kroatien und Montenegro bis nach Albanien. In  dem schmalen Küstenstreifen sind in den letzten 60 Jahren 75 Prozent der  Feuchtgebietsflächen durch Trockenlegung, intensive Landwirtschaft und  Tourismus stark beeinträchtigt oder ganz zerstört worden.</p>
<p>&#8220;Die Feuchtgebiete auf dem Balkan müssen dringend besser geschützt  werden. Sie zählen zu den wichtigsten Zugvogel-Rastgebieten entlang der  Adria-Zugroute&#8221;, sagt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der  Naturschutzstiftung EuroNatur. Die Feuchtgebiete an der östlichen Adria  sind überlebensnotwendige Energietankstellen für den anstrengenden  Pendelflug zwischen Brut- und Wintergebiet.</p>
<p>Um unsere Zugvögel erfolgreich schützen zu können, müssen wir die  letzten verbliebenen Reste dieser europaweit einmaligen Natur- und  Salinenlandschaften dringend erhalten. Als lohnende Ziele für  Naturbegeisterte und Vogelbeoachter bergen die artenreichen  Feuchtgebiete außerdem ein großes wirtschaftliches Potenzial für die  Länder entlang der östlichen Adria. Allein in Europa gibt es mehr als  sechs Millionen organisierte Vogelschützer die sich für diese Art von  Naturreisen interessieren, eine Chance, welche die Länder entlang der  östlichen Adria bislang nicht für sich nutzen. Dabei könnten Naturtouristen – ganz im Gegensatz zu den Badetouristen –  für ganzjährige Einkommensquellen und Arbeitsplätze  sorgen.</p>
<p><a href="http://www.euronatur.org/Pressemitteilungen.256+M5275f8be672.0.html?&amp;cHash=81ca066db15cf6116f2b159451108027" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.euronatur.org/" target="_blank">EuroNatur</a></p>
<p><a href="http://www.worldmigratorybirdday.org/2011/" target="_blank">World Migratory Bird Day</a></p>
<p>Bild: Alain Couty (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Internationaler Zugvogeltag 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 08:17:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caroline Nienhuis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Vogelschutz SVS/Bird Life Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Zugvögel]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Wochenende beobachteten in der Schweiz 6'543 Personen an 56 Beobachtungsständen des Schweizer Vogelschutzes SVS/BirdLife Schweiz das Zugspektakel. Die Fachleute zählten gut 400'000 durchziehende Vögel in der Schweiz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-22407" title="zugvögel" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/911583_birds_meeting.jpg" alt="zugvögel" width="300" height="224" />Am vergangenen Wochenende beobachteten in der Schweiz 6&#8217;543 Personen an 56 Beobachtungsständen des Schweizer Vogelschutzes SVS/BirdLife Schweiz das Zugspektakel. Viele Besucher/innen  waren beeindruckt von der Leistung der Vögel, wie etwa der Mehlschwalbe, die bis zu 8&#8217;000 Kilometer zurücklegt, bis sie in ihren westafrikanischen Winterquartieren ankommt. Die Fachleute der lokalen Natur- und Vogelschutzvereine des SVS zählten gut 400’000 durchziehende Vögel in der Schweiz und BirdLife-Mitarbeiter rund eine Million in den 34 teilnehmenden Ländern.</p>
<p>Am diesjährigen europaweiten Anlass von BirdLife International forderten die Teilnehmenden von der Biodiversitätskonferenz in Nagoya weltweit wirksame Massnahmen für den Schutz der Biodiversität und der Zugvögel.</p>
<p><a href="http://www.birdlife.ch/d/pm10_10_03.html" target="_blank">Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz</a></p>
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