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	<title>Naturschutz.ch &#187; Zugvögel</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Aktion Vogelschutz auf Zypern</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 14:32:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Caroline</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelteinsätze und Lager]]></category>
		<category><![CDATA[Südzypern]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelschutzgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Zugvögel]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Frühling 2006 hat der Zugvogelschutz Zypern auf Südzypern ein Vogelschutzgebiet (Natura 2000) Nähe Cape Greco (an der Südküste) der EU vorgeschlagen. Dieses wichtige europäische Zuggebiet wird im Frühling und Herbst überwacht, damit die ziehenden Vögel nicht gefangen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><img class="alignnone size-medium wp-image-29447" title="Melanie 08 041" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Melanie-08-041-225x300.jpg" alt="Melanie 08 041" width="225" height="300" />Im Frühling 2006 hat der Zugvogelschutz Zypern auf Südzypern ein Vogelschutzgebiet (Natura 2000) Nähe Cape Greco (an der Südküste) der EU vorgeschlagen. Dieses wichtige europäische Zuggebiet wird im Frühling und Herbst überwacht, damit die ziehenden Vögel nicht gefangen werden. Auf Zypern werden noch immer Millionen von europäischen Zugvögel gefangen oder gejagt. Seit 2002 macht die EU Druck auf Zypern und verlangt die vollständige Abschaffung des Zugvogelfangs. Es braucht leider auch heute starke Präsenz, besonders im vorgeschlagenen Schutzgebiet, um bei der Regierung die versprochenen Massnahmen endlich durchzusetzen. Die Fangquoten zeigten 2009 nach oben und Beobachtungen lassen vermuten, dass die Zahl der Zugvögel abnimmt.</p>
<p>Mit einer Gruppe freiwilliger Helfer aus der Schweiz und Deutschland beobachtet der Zugvogelschutz Zypern, dass das Zugvogelfangverbot 2010 noch strenger durchgesetzt wird. Die Regierung stellt Teams von zyprischen Wildhütern gegen den Vogelfang zusammen, die den Freiwilligen beistehen. Sie werden auch von der örtlichen Polizei unterstützt. Das Einsammeln der Fanggegenstände wird gemeinsam mit den Wildhütern und der Polizei erledigt. Konfrontationen mit Vogelwilderern (Verhaftungen) wird den verantwortlichen Polizeikräften überlassen. Die Arbeit ist ungefährlich und lehrreich.</p>
<p>Dauer des Camp: 17.September- 20. Oktober 2010.<br />
Die Unterkunft (Ferienhaus beim Meer) und das Essen werden frei zur Verfügung gestellt. Bei 2-wöchigem Einsatz kann der Grossteil an die Reisekosten bezahlt werden.</p>
<p>Weitere Informationen:<br />
Edith Loosli,  Schorenstr 33, 3645 Gwatt<br />
Zugvogelschutz Zypern<br />
Tel 033/ 336 30 45<br />
e-mail: flora.ch(at)gmx.net</p>
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		<title>Malta erlaubt Zugvogeljagd</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 12:17:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jagd und Fischerei]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Malta]]></category>
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		<description><![CDATA[Trotz interantionaler Proteste hat die maltesische Regierung wieder die Jagd auf heimkehrende Zugvögel genehmigt, obwohl die Europäische Vogelschutzrichtlinie die Frühlingsjagd untersagt. Dieses Jahr hat die Regierung den maltesischen Jägern hohe Auflagen unterlegt, ausserdem ist die Jagd ist nur während sechs Tagen erlaubt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><img class="alignleft size-full wp-image-22407" title="zugvögel" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/911583_birds_meeting.jpg" alt="zugvögel" width="300" height="224" />Trotz internationaler Proteste hat die maltesische Regierung wieder die Jagd auf heimkehrende Zugvögel genehmigt, obwohl die Europäische Vogelschutzrichtlinie die Frühlingsjagd untersagt. Dieses Jahr hat die Regierung den maltesischen Jägern hohe Auflagen unterlegt, ausserdem ist die Jagd nur während sechs Tagen erlaubt.</p>
<p>Die Jagd auf Vögel während ihres Heimzugs zu den Brutgebieten kann aber auch unter diesen Umständen nicht nachhaltig sein. Jede einzelne der nun auf Malta zum Abschuss freigegebenen Turteltauben und Wachteln stellt ein Brutpaar dar, das nicht nisten kann und keine Nachkommen haben wird. Für die ohnehin geschwächten Populationen der beiden gefährdeten Arten ist dies keine gute Nachricht.</p>
<p>Dazu kommt, dass die Auflagen kaum überprüft werden können. Die Umweltpolizei ist personell völlig unterbesetzt. Ohne Frühlingsjagd wäre jeder Schuss eine Straftat. Die Lizenz zur Jagd auf Wachteln und Turteltauben öffnet somit auch dem Abschuss seltener Greifvögel Tür und Tor.</p>
<p><a href="http://www.komitee.de/index.php?fruehlingsjagd2010" target="_blank">Komitee gegen den Vogelmord</a></p>
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		<title>Vogel des Jahres 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 10:26:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gavino</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Mehlschwalbe]]></category>
		<category><![CDATA[SVS/BirdLife Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Zugvögel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mehlschwalbe ist vom Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz zum Vogel des Jahres 2010 erkoren worden. Die schwarz-weisse Schwalbe wirbt im Internationalen Jahr der Biodiversität für mehr Biodiversität im Siedlungsraum. Sie benötigt offene Bodenstellen und ein grosses Insektenangebot. Der SVS/BirdLife Schweiz macht daher mit der Mehlschwalbe auf die schwindenden Naturflächen im Siedlungsraum aufmerksam und fordert mehr unversiegelte Flächen und Blumenwiesen in Städten und Dörfern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Mehlschwalbe.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26247" title="Mehlschwalbe" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Mehlschwalbe-300x198.jpg" alt="Mehlschwalbe" width="300" height="198" /></a>Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz hat die Mehlschwalbe zum Vogel des Jahres 2010 gewählt. Die schwarzweisse Mehlschwalbe trifft Mitte bis Ende April aus Afrika bei uns ein. Zurzeit hält  sie sich in ihrem Winterquartier in Afrika zwischen Kap und Sahara auf bevor sie sich im März langsam auf den Flug in die Schweiz macht. Einer Farbbesonderheit verdankt die Mehlschwalbe ihren Namen: Als einzige unserer Schwalben hat sie eine ganz weisse Körperunterseite. Die Mehlschwalbe ist eine äusserst geschickte und wendige Flugjägerin und vertilgt Unmengen von Insekten: Ein einziges Mehlschwalbenpaar erbeutet bei der Aufzucht von vier Jungvögeln insgesamt rund 150&#8242;000 Insekten! Und sie ist seit langem beim Menschen beliebt, wie der Spruch zeigt: „Wo die Schwalbe brütet am Haus, ist das Glück zu Haus“.</p>
<p>Das Brüten am Haus fällt ihr jedoch immer schwerer. Moderne Glasfassaden und neue Verputze sind viel zu glatt, als dass die Lehmnester daran haften blieben. Ursprünglich brütete diese Schwalbenart an Felswänden. Seit langem baut sie ihre Nester aber an Gebäuden und ist sehr ortstreu. Ihr Nest besteht aus 700 bis 1500 Lehmkügelchen, welche die Mehlschwalbe mit ihrem Speichel einzeln zu einem Nest verklebt. Leider findet sie im Siedlungsraum kaum  mehr offene, feuchte Bodenstellen, wo sie Lehm suchen könnte. Ebenso fehlen die Insekten als Nahrung, da es kaum mehr Blumenwiesen und Kiesflächen mit Blumen gibt, wo sich Insekten aller Art entwickeln können. Und immer wieder werden Schwalbennester entfernt aus Angst vor Fassadenverschmutzung. Dieses Problem kann durch das Anbringen von Kotbrettern 60-80cm unterhalb der Nester gemindert werden.</p>
<p>Im Jahr der Biodiversität wirbt der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz daher mit der Mehlschwalbe für mehr Biodiversität im Siedlungsraum. Blumenwiesen anstelle von Einheitsrasengrün und offene Bodenstellen, einheimische Heckensträucher, begrünte Dächer und Wände bringen unsere Dörfer und Städte wieder zum Leben und bieten der Mehlschwalbe Nahrung und Nistmaterial.</p>
<p>Ist trotzdem zuwenig Nistmaterial vorhanden, kann der Mehlschwalbe auch mit künstlichen Nestern oder Schwalbenhäusern geholfen werden. Letztere beherbergen ganze Kolonien mit rund 50 Nestern. Meist brüten die Mehlschwalben zweimal und ziehen 3-5 Junge pro Brut auf. Ihr Ruf, ein typisches, eher leises, schwatzendes Zwitschern erfreut uns den ganzen Sommer.<br />
Als Langstreckenzieherin verlässt sie die Schweiz ab Mitte September bis ca. Mitte Oktober in Richtung Afrika, wo sie den Winter verbringt.  Helfen Sie mit, dass die Mehlschwalbe im nächsten Frühling bei uns genügend Brutplätze und Nahrung findet.</p>
<p><a href="http://www.birdlife.ch/d/pm10_02_04.html" target="_blank">Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz</a></p>
<p><a href="http://www.birdlife.ch/d/mehlschwalbe_portraet.html" target="_blank">Porträt Mehlschwalbe</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=eMAD1tRoeZQ&amp;feature=player_embedded" target="_blank">Video</a></p>
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		<title>Schlecht geschützte Zugvögel</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/schlecht-geschutzte-zugvogel/25642 </link>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 07:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gavino</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Vogeljagd]]></category>
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		<description><![CDATA[„Es ist unverantwortlich, dass die Vogeljagd in Ländern wie Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Albanien im Januar und Februar, teilweise auch bis in den März hinein, auf Hochtouren läuft“, sagt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der Naturschutzstiftung EuroNatur in Radolfzell. Durch die Jagd werden die wichtigsten Überwinterungs- und Rastgebiete an der Adria entwertet und verwandeln sich stattdessen in Todesfallen für unsere Brutvögel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/911583_birds_meeting.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-22407" title="zugvögel" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/911583_birds_meeting.jpg" alt="zugvögel" width="300" height="224" /></a>Während der Winter die Schweiz noch fest im Griff hat, sitzen Zugvögel in der Mittelmeerregion bereits in den Startlöchern. Arten wie Star, Graureiher, Waldschnepfe oder Kiebitz warten nur darauf, dass es bei uns milder wird und sie in ihre Brutgebiete zurückkehren können. „Es ist unverantwortlich, dass die Vogeljagd in Ländern wie Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Albanien im Januar und Februar, teilweise auch bis in den März hinein, auf Hochtouren läuft“, sagt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der Naturschutzstiftung EuroNatur in Radolfzell. Durch die Jagd werden die wichtigsten Überwinterungs- und Rastgebiete an der Adria entwertet und verwandeln sich stattdessen in Todesfallen für unsere Brutvögel.</p>
<p>Die Jagdzeiten sind zu lang und die Wilderei wird offen geduldet. Der Abschuss geschützter Arten wie Kranich oder Moorente steht in den Balkanländern auf der Tagesordnung. Zugvögel werden abgeschossen und können so nicht mehr für den Erhalt ihrer Brutbestände sorgen. Die EU-Vogelschutzrichtlinie verbietet die Bejagung während des Rückzugs in die Brutgebiete strengstens. „Doch die Jäger in den Ländern entlang der östlichen Adria nehmen den Rückgang seltener Arten in unseren Breiten verantwortungslos in Kauf. Solange die Rastplätze auf den Zugrouten nicht sicher sind, können auch die aufwändigsten Schutzmaßnahmen in den Brutgebieten keinen langfristigen Erfolg bewirken“, warnt Schwaderer. EuroNatur fordert, dass die Jagdsaison auch in sämtlichen Balkanländern spätestens mit dem 15. Januar eingestellt wird. Damit ließe sich ein wesentlicher Beitrag zum Erhalt der Biodiversität in Europa leisten.</p>
<p><a href="www.euronatur.org/vogeljagd" target="_blank">Euronatur</a></p>
<p><a href="http://www.euronatur.org/Video-Clips.923.0.html" target="_blank">Video Vogeljagd in Montenegro</a></p>
<p><a href="http://naturschutz.ch/aktion/petitionen-initiativen/petition-gegen-illegale-vogeljagd/" target="_blank">Petition gegen illegale Vogeljagd in Malta</a></p>
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		<title>Orientierung via Geruchssinn</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/flora-fauna/zugvogel-orientierung-via-geruchssinn/25116 </link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 10:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gavino</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelzug]]></category>
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		<description><![CDATA[Erstmalls konnte in einem Freilandversuch festgestellt werden, dass Gerüche wesentlich den Vogelzug erleichtern. Sie spielen eine wichtigere Rolle als die Sonne und das Magnetfeld der Erde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><img class="alignleft size-medium wp-image-25117" title="Katzendrossel" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Katzendrossel-200x300.jpg" alt="Katzendrossel" width="200" height="300" />Ein internationales Forscherteam um Richard Holland und Martin Wikelski vom Max-Planck-Institut für Ornithologie hat herausgefunden, dass das Geruchsorgan bei Zugvögeln eine größere Rolle spielt als die Sonne und das Magnetfeld der Erde. Erwachsene Zugvögel sind offensichtlich in der Lage, sich an die Routen zu erinnern. Sie finden selbst bei einem Flug über unbekanntes Terrain ihren Weg.</p>
<p>Von Jungvögeln vieler Arten weiß man bereits, dass sie eine artspezifisch vererbte Himmelsrichtung einschlagen, um bei ihrer ersten Reise die Winterplätze zu erreichen. Sie verfehlen ihr Ziel, wenn man sie über große Entfernungen von ihrem Ausgangspunkt wegtransportiert. Erwachsene Zugvögel sind dagegen in der Lage, sich an einmal geflogene Routen zu erinnern und nach einer Ortsveränderung die Flugrichtung zu korrigieren und zu den Winterplätzen zurückzukehren. Dies ist ein Beweis echter Navigationsleistung.</p>
<p style="text-align: justify;">Forscher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie haben nun erstmals kleine Singvögel in ihrer natürlichen Umgebung untersucht. In New Jersey haben sie 24 erwachsene und 24 juvenile Katzendrosseln gefangen. Anschliessend manipulierten die Forscher in beiden Gruppen bei jeweils acht Vögeln den Geruchssinn, indem sie die Nasenschleimhäute der Vögel mit einer Salzlösung spülten. Bei weiteren acht Vögeln störten die Forscher den Magnetsinn mittels starker elektrischer Impulse. Bei der Kontrollgruppe blieben die Tiere in ihrer Wahrnehmung unbeeinträchtigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Parallel dazu wurden in Illinois 19 erwachsene Katzendrosseln gefangen, die über Nacht 1.100 Kilometer Richtung Osten nach New Jersey gebracht wurden. Die übliche Zugrichtung führt im Herbst durch New Jersey in Richtung Südwesten. Die erwachsenen nicht-riechenden Vögel wählten jedoch eine andere Flugroute als die erfahrene Kontrollgruppe und diejenigen Tiere, deren Magnetsinn gestört war. Die Vögel, deren Geruchssinn beeinträchtigt war, waren nicht in der Lage, sich zu orientieren und flogen geradewegs nach Süden. Sie mussten ebenso wie Jungvögel auf eine endogene Peilung zurückgreifen, weil sie sich nicht mehr auf ihren Geruch verlassen konnten. Auch die aus Illinois stammenden Tiere ohne Geruchssinn flogen in südliche Richtung, während die Kontrollgruppe versuchte, den Ortswechsel durch Flug gegen Südwesten beziehungsweise Westen zu kompensieren.</p>
<p>Die Forscher konnten zeigen, dass die Manipulation des Magnetsinns sich nicht auf die Orientierung auswirkt. Auch andere Feldstudien haben keinen klaren Beweis erbracht, dass es eine Wirkung haben könnte, wenn man den Magnetsinn stört. Für die Forscher stellt sich deshalb die Frage, wie wichtig das Magnetfeld tatsächlich für die Navigation über grosse Distanzen ist. Die Ergebnisse erlauben erstmals den Schluss, dass der Geruchssinn ein wesentlicher Faktor einer Navigationskarte ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.orn.mpg.de/aktuelles.html" target="_blank">Max-Planck-Institut für Ornithologie</a></p>
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		<title>Zugvögel lockten viele Zuschauer</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 06:32:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
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		<description><![CDATA[An diesem Wochenende haben tausende Personen die grösste Flugschau Europas, nämlich den Vogelzug, an ausgewählten Orten beobachtet. Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz zählte an seinen 55 Beobachtungsstationen 5465 Besucher. Diese konnten zusammen mit den Feldornithologen der örtlichen Vereine 44'329 vorbeiziehende Vögel beobachten. An der Zugvogelbeobachtung beteiligten sich BirdLife Partner in 35 Ländern in ganz Europa. Es war ein eindrücklicher Aufruf zum Schutz der Zugvögel und ihrer Lebensräume.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><img class="alignnone" title="Zugvogelwochenende" src="http://www.birdlife.ch/downloads/Birdwatch09_Rotmilan.jpg" alt="" width="306" height="203" /> Foto: Michael Gerber</p>
<p>An diesem Wochenende haben tausende Personen die grösste Flugschau Europas, nämlich den Vogelzug, an ausgewählten Orten beobachtet. Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz zählte an seinen 55 Beobachtungsstationen 5465 Besucher. Diese konnten zusammen mit den Feldornithologen der örtlichen Vereine 44&#8242;329 vorbeiziehende Vögel beobachten. Darunter waren viele Greifvögel, aber nur wenige Finken-Schwärme. An der Zugvogelbeobachtung beteiligten sich BirdLife Partner in 35 Ländern in ganz Europa. Es war ein eindrücklicher Aufruf zum Schutz der Zugvögel und ihrer Lebensräume.</p>
<p>In der Schweiz herrschte am Wochenende zwar sonniges Wetter mit guten Beobachtungsbedingungen, aber die starken Winde und die vorgängig sonnigen Tage liessen keinen grossen Vogelzug aufkommen. Die Vögel zogen eher bodennah oder legten eine Rast ein. An den Ständen des SVS war  der Publikumsaufmarsch sehr gross. Insgesamt nutzten 5465 Besucherinnen und Besucher das Angebot des Schweizer Vogelschutzes, die durchziehenden Vögel in der Natur zu beobachten und sich von den Fachleuten vor Ort informieren zu lassen.</p>
<p>Viele Besucher zeigten sich erstaunt über die Leistung der Vögel, wie etwa des Gartenrotschwanzes (Vogel des Jahres): Er ist 14 Zentimeter gross und rund 18 Gramm schwer, was 4 Zuckerwürfeln entspricht. Dabei legt unser buntester Singvogel eine Strecke von rund 6&#8242;000 Kilometern zurück, bis er in seinem Winterquartier jenseits der Sahelzone in Afrika ankommt.</p>
<p>Bei den 55 Posten in der Schweiz zählten die Beobachtungsteams insgesamt 44&#8242;329 durchziehende Vögel. Am häufigsten wurden Star, Buchfink und Blässhuhn gesichtet. Zu den ornithologischen Höhepunkten zählte der Vorbeiflug von seltenen Greifvögeln: Fischadler, Rotfussfalke und Raufussbussard.</p>
<p>An der europaweiten Aktion von BirdLife International errichteten die nationalen Partneroragnisationen ein beeindruckendes Netz von Beobachtungs- und Informationsständen. Mit der neuen Zugvogelkampagne „Born to Travel“, verstärkt BirdLife International den grenzüberschreitenden Schutz der Zugvögel, erklärte Fritz Hirt, der Einsatzleiter von SVS/BirdLife Schweiz. Gefahren drohen den Zugvögeln neben dem Lebensraumverlust in den Brutgebieten insbesondere auf dem Zug: Trockenlegungen von Feuchtgebieten, Stromleitungen, Windräder, starke Nachtbeleuchtung (Ablenkung vom Zugweg und  Erschöpfung) und die illegale Jagd. In den Überwinterungsgebieten in Afrika ist es auch der Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln.</p>
<p><a href="http://www.birdlife.ch/d/pm09_10_04.html" target="_blank">SVS/BirdLife Schweiz</a></p>
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		<title>Windkraft fair nutzen</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/energie-news/windkraft-fair-nutzen/22679 </link>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 15:43:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz fordert, dass grüne Energie keine grünen Werte beeinträchtigen darf. Gerade für Zugvögel wie Störche, grosse Vogelarten wie Greifvögel oder für störungsanfällige Arten wie das Auerhuhn können Windenergieanlagen und die zugehörige Infrastruktur zu einem massiven Problem werden. Windkraft soll fair genutzt werden. Anlagen sollen nur dort entstehen, wo sie keine bedeutenden Naturwerte zerstören können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/windkraftanlage.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-18662" title="windkraftanlage" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/windkraftanlage.gif" alt="windkraftanlage" width="97" height="114" /></a>Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz fordert, dass grüne Energie keine grünen Werte beeinträchtigen darf. Gerade für Zugvögel wie Störche, grosse Vogelarten wie Greifvögel oder für störungsanfällige Arten wie das Auerhuhn können Windenergieanlagen und die zugehörige Infrastruktur zu einem massiven Problem werden. Windkraft soll fair genutzt werden. Anlagen sollen nur dort entstehen, wo sie keine bedeutenden Naturwerte zerstören können.</p>
<p>In diesen Herbstwochen machen sich die Zugvögel auf den Weg Richtung Süden in ihre Winterquartiere. Dabei wissen die Vögel die Winde geschickt zu nutzen: Sie legen in günstigen Luftströmungen  möglichst grosse Strecken ihres Weges kräftesparend zurück. Auch Menschen nutzen Winde seit jeher, zum Beispiel zum Segeln und in jüngster Zeit vermehrt auch zur Gewinnung von Windenergie mit über 100 Meter hohen Windrädern. Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz fordert, dass damit für Vögel keine zusätzlichen Probleme geschaffen werden dürfen.</p>
<p>Windenergieanlagen mit ihren schnell drehenden Rotoren stellen für Zugvögel eine grosse Gefahr dar, beispielsweise wenn diese Alpenpässe und Jurahöhen überqueren, auf denen Windenergieanlagen stehen. Besonders gefährdet sind Segelflieger wie Adler, Milane, Bussarde oder Störche. Aber auch viele weitere grosse und kleinere Vögel wie der Uhu oder Singvögel können betroffen sein. Die Drehgeschwindigkeit der Rotoren kann über 200 km/h erreichen. Vögel können die Gefahr nicht einschätzen und werden von den Rotorblättern erschlagen, vom Sog zu Boden geschleudert oder in Hindernisse geschlagen.</p>
<p>Auch für Brutvögel können Windräder problematisch sein, wenn sie den Lebensraum gefährdeter Arten wie der Heidelerche entwerten. Zudem führt die zu einer Windenergieanlage gehörende Erschliessung mit Zufahrtsstrassen und Freileitungen in unberührten Gebieten zu starken Beeinträchtigungen und zu Störungen für sensible Vogelarten, z.B. für das stark gefährdete Auerhuhn oder die Waldschnepfe. Auch Fledermäuse kommen an Windenergieanlagen zu Tode.</p>
<p>Der Schweizer Vogelschutz befürwortet alternative Energien sofern sie keine Naturwerte beeinträchtigten. Es gibt durchaus Orte, an denen auch Windenergieanlagen aus Sicht des Schutzes der Vögel möglich sind. In jedem Fall setzt dies aber zwingend eine sorgfältige Abklärung möglicher Einflüsse auf Vögel voraus. So kommen Schutzgebiete für den Bau von Windanlagen nicht in Frage. Auch Gebiete, in denen gefährdete Vogelarten leben, oder stark beflogene Zugrouten, sind für den Bau dieser Grossanlagen ungeeignet. Namentlich im Voralpengebiet gibt es zahlreiche Projekte für Windanlagen, zum Beispiel am Schwyberg im Kanton Freiburg. Dort setzt sich der SVS für eine sorgfältige Abklärung ein, bevor weitere Entscheide gefällt werden. Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz begrüsst Massnahmen zum Klimaschutz und zur nachhaltigen, sinnvollen Energiegewinnung &#8211; diese müssen aber die Natur- und Landschaftswerte respektieren.</p>
<p><a href="http://www.birdlife.ch/d/home.html" target="_blank">SVS/BirdLife Schweiz</a></p>
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		<title>Bessere Chancen für Schweizer Zugvögel</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 13:48:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd und Fischerei]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenrotschwanz]]></category>
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		<category><![CDATA[Vogeljagd]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf dem Inselstaat Malta dürfte es nun endgültig keine Frühlingsjagd auf Vögel geben. Der Europäische Gerichtshof in Brüssel hat befunden, dass Malta mit der Jagd auf Turteltauben und Wachteln gegen europäisches Recht verstossen hat. Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz ist erfreut über dieses Urteil, denn mit einem Jagdverbot auf diesem wichtigen Rastplatz der Zugvögel steigen die Überlebenschancen auch für Schweizer Vögel wie den selten gewordenen Gartenrotschwanz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/911583_birds_meeting.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-22407" title="zugvögel" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/911583_birds_meeting.jpg" alt="zugvögel" width="300" height="224" /></a>Auf dem Inselstaat Malta dürfte es nun endgültig keine Frühlingsjagd auf Vögel geben. Der Europäische Gerichtshof in Brüssel hat befunden, dass Malta mit der Jagd auf Turteltauben und Wachteln gegen europäisches Recht verstossen hat. Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz ist erfreut über dieses Urteil, denn mit einem Jagdverbot auf diesem wichtigen Rastplatz der Zugvögel steigen die Überlebenschancen auch für Schweizer Vögel wie den selten gewordenen Gartenrotschwanz.</p>
<p>Malta liegt an einer wichtigen Zugvogelroute zwischen Europa und Afrika. Millionen von Vögeln ziehen hier vorbei und rasten auf ihrem langen und gefährlichen Weg. Besonders verheerend ist für sie die Frühlingsjagd vor der Brutsaison. Der Vogeljagd auf Malta fallen auch seltene, geschützte Arten zum Opfer, für die unter anderem in der Schweiz aufwändige Artenschutzprogramme betrieben werden. Zu diesen Vogelarten gehören der Wiedehopf, für den besonders im Tessin und Wallis Schutzprogramme laufen, sowie der bunte Gartenrotschwanz, Vogel des Jahres 2009.</p>
<p>Bereits im Frühling dieses Jahres sistierte Malta die verheerende Frühlingsjagd auf Zugvögel auf Druck der EU. Die Herbstjagd indessen bleibt auch nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes erlaubt. Auf der kleinen Insel Malta betreiben rund 12&#8242;000 Personen Vogeljagd. Insgesamt fangen oder schiessen sie jedes Jahr gegen 3 Millionen Vögel.</p>
<p>Der SVS, seine maltesische Partnerorganisation BirdLife Malta und der europäische Dachverband BirdLife Europa begrüssen zudem, dass das Gerichtsurteil die Lage auf Malta klärt. In den vergangenen Jahren verübten Unbekannte wiederholt Anschläge auf Naturschutzgebiete und auf Personen, die sich für den Natur- und Vogelschutz engagierten. Nicht zuletzt deswegen war Malta in jüngster Zeit verstärkt unter Druck geraten und bekam das auch im wichtigen Tourismussektor mit seinen Sprachschulen zu spüren. Gemäss BirdLife Malta ist aber die mangelnde Unterstützung durch die Polizei nach wie vor ein Problem.</p>
<p>Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz setzt sich sowohl hierzulande als auch zusammen mit seinen BirdLife Partnern im Ausland für die Lebensräume der Vögel ein. So macht er bei der im Frühling lancierten neuen BirdLife Zugvogelkampagne „Born to Travel“ mit, um die Zugwege zwischen Europa und Afrika zu bewahren. Zur Informationsarbeit gehört die Durchführung des Internationalen Zugvogelwochenendes Birdwatch vom 3./4.Oktober: An 51 verschiedenen Beobachtungsorten kann man sich das Naturwunder Vogelzug erklären lassen (<a href="http://www.birdlife.ch/d/anlaesse_birdwatch.html" target="_blank">www.birdlife.ch/birdwatch</a>).</p>
<p><a href="http://www.birdlife.ch/d/home.html" target="_blank">SVS/BirdLife Schweiz</a></p>
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		<title>Mehr Schutz für Wasser- und Zugvögel</title>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 08:25:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Gebietsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Vogel]]></category>
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		<description><![CDATA[
Wasser- und Zugvögel erhalten in der Schweiz mehr Schutz: Der Bundesrat hat heute entschieden, dass acht neue Wasser- und Zugvogelreservate von nationaler Bedeutung ausgeschieden werden. Ein bestehendes Schutzgebiet von internationaler Bedeutung wird erweitert. Zudem werden Freizeitaktivitäten in den Schutzgebieten eingeschränkt, während es mehr Möglichkeiten zur Beilegung von Nutzungskonflikten mit der Berufsfischerei geben soll.
In den 28 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><img class="alignnone size-full wp-image-18409" title="Schnatterente_SVS" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/schnatterente_svs.jpg" alt="Schnatterente_SVS" width="262" height="153" /></p>
<p>Wasser- und Zugvögel erhalten in der Schweiz mehr Schutz: Der Bundesrat hat heute entschieden, dass acht neue Wasser- und Zugvogelreservate von nationaler Bedeutung ausgeschieden werden. Ein bestehendes Schutzgebiet von internationaler Bedeutung wird erweitert. Zudem werden Freizeitaktivitäten in den Schutzgebieten eingeschränkt, während es mehr Möglichkeiten zur Beilegung von Nutzungskonflikten mit der Berufsfischerei geben soll.</p>
<p>In den 28 bestehenden Reservaten für Wasser- und Zugvögel überwintert rund ein Viertel des Gesamtbestandes der Wasservögel der Schweiz. Um den Schutz der überwinternden, ziehenden und brütenden Wasser- und Watvogelarten zu verbessern, werden acht neue Gebiete ins Inventar der Wasser- und Zugvogelreservate von nationaler Bedeutung aufgenommen. Zudem wird das bestehende Reservat von internationaler Bedeutung Fanel-Chablais de Cudrefin am Neuenburgersee erweitert .</p>
<p><a href="http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&amp;msg-id=26857" target="_blank">BAFU</a></p>
<p><a href="http://www.birdlife.ch/d/pm09_05_13.html" target="_blank">SVS/Birdlife</a> </p>
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		<title>Weltrekord für Storch Max</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Sep 2006 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Max]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitensender]]></category>
		<category><![CDATA[Sender]]></category>
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		<description><![CDATA[Der besenderte Weissstorch &#8220;Max&#8221; hat Anfang September seinen Brutplatz in Tüfingen (D) nördlich des Bodensees verlassen und blieb in den letzten Tagen in Spanien, nördlich der Sierra Morena.
Max schlägt weiterhin alle Rekorde. Noch nie zuvor konnten die Wanderungen eines Tiers über eine so lange Zeit verfolgt werden. Er trägt seinen Sender seit dem 5. Juli [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p id="top" /><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18486" title="" src="/wp-content/uploads/storch_max-140x150.jpg" alt="" width="121" height="150" />Der besenderte Weissstorch &#8220;Max&#8221; hat Anfang September seinen Brutplatz in Tüfingen (D) nördlich des Bodensees verlassen und blieb in den letzten Tagen in Spanien, nördlich der Sierra Morena.<br />
Max schlägt weiterhin alle Rekorde. Noch nie zuvor konnten die Wanderungen eines Tiers über eine so lange Zeit verfolgt werden. Er trägt seinen Sender seit dem 5. Juli 1999, also seit 2628 Tagen. Seither werden seine Ortsverschiebungen von Satelliten verfolgt.<br />
Max wurde nun für das Guinness Buch der Rekorde vorgeschlagen.<br />
Max verbrachte bisher sämtliche Winter in Nordmarokko und brütet seit 2002 jedes Jahr in der Gegend um Salem und Tüfingen nördlich des Bodensees. (sm)</p>
<dl>
<dt>Links zum Beitrag</dt>
<dd><a href="http://appl.fr.ch/mhn/news/septembre_2006/home_homepic_max.asp?web=mhn&#038;loc=fr" target="_blank">Naturhistorisches Museum Freiburg</a></dd>
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