Seit 2009 führt der WWF Schweiz das Projekt “Hirten-Hilfen” zum Schutz der Grossraubtiere in der Schweiz durch. Machen Sie mit und unterstützen Sie die Hirten mittels einem 1 bis 3-wöchigen Freiwilligeneinsatz auf der Alp oder einem Gruppeneinsatz von 1 bis 3 Tagen.
Der Bundesrat hat heute mitgeteilt, wie er die parlamentarischen Forderungen zur Schwächung des Wolfschutzes umsetzen will. Er beantragt dem ständigen Ausschuss der Berner Konvention eine Reglementsänderung, die es in Zukunft den Mitgliedsstaaten erlauben würde, auch nachträglich Vorbehalte zum Schutz von Arten anzubringen. Die Gruppe Wolf Schweiz sagt in der aktuellen Medienmitteilung, dass damit der Zweck der Konvention untergraben und ihr Erfolg gefährdet wird. Kann in Zukunft jedes Land selbst entscheiden, welche Arten es schützen will, braucht es keine Konvention.
Ein Forschungsprojekt, des deutschen Bundesamt für Naturschutz offenbart neue Details über die beachtlichen Wanderleistungen der Wölfe in Mitteleuropa. Im Bundesland Sachsen (DE) wurden sechs Wölfe mit GPS-Sendern ausgestattet, um herauszufinden, wie und wann Jungwölfe ihr elterliches Rudel verlassen, um sich einen Partner zu suchen und ein eigenes Territorium zu besetzen. Die Daten wurden im Zeitraum von zwei Jahren über Funk gesammelt.
Die Sammelfrist der “Wolfschutzinitiative” ist am 11. Oktober gestartet. Gemäss Initiativtext soll in der Bundesverfassung verankert werden, dass Wolf, Bär und Luchs zu den “streng geschützten Tierarten” zählen. Die Initiative möchte damit die von Bundesrat und Parlament geplanten Lockerungen des Grossraubtierschutzes verunmöglichen. Die Sammelfrist läuft bis 11. April 2013. Weitere Informationen und Unterschriftsbögen unter www.wolfschutzinitiative.ch
Seit dem 22. September hat vermutlich ein Wolf im Raum Flühli und Sörenberg zwei Schafe auf ungeschützten Heimweiden gerissen Ein Lamm wird noch vermisst. Bei den gerissenen Schafen wurden Proben genommen, die genetisch analysiert werden. Der definitive Nachweis, ob es sich tatsächlich um Wolfsrisse handelt, ist somit noch hängig. Dies teilt der Kanton Luzern in seiner Medienmitteilung mit.
Im Verlaufe der letzten Wochen wurden von einem oder von mehreren Wölfen auf verschiedenen Oberwalliser Alpen insgesamt 80 Schafe gerissen. Die Walliser Regierung verzichtet jedoch auf die Erteilung einer Abschussbewilligung, da die anwendbaren Kriterien gemäss geltendem Recht und dem Konzept Wolf in verschiedenen Punkten nicht erfüllt sind.
Viele Naturschützerinnen und -schützer haben ein ambivalentes Verhältnis zur Jagd: Einerseits ist ihnen bewusst, dass die Jagd in der Schweiz einigermassen nachhaltig geregelt ist und es dem geschossenen Wild immerhin besser ergangen ist als vielen Nutztieren. Andererseits können sie die Motivation der Jäger nicht nachvollziehen, Tiere abzuschiessen und daran Freude zu haben. Die Jäger ihrerseits [...]
Wie die Neue Obwaldner Zeitung am 27.07.2011 berichtet konnte der Luzerner Martin Meier am 11. Juli 2011 auf einer Wanderung im Gebiet Fürstein einen Wolf fotografieren. Sehr wahrscheinlich handelt es sich bei dem Tier um den bereits bekannten Wolf M24, der sich seit 2008 in Obwalden aufhält. Absolute Sicherheit über die Identität des Wolfes könnte aber nur eine DNA-Analyse anhand eines Risses liefern.
Wolf und Bär erobern die Schweiz zurück. Deshalb werden in den Schweizer Alpen bereits rund 200 Herdenschutzhunde eingesetzt. Doch wie verhält man sich als Wanderer oder Biker richtig, wenn man auf eine von Hunden beschützte Schafherde trifft? Ein neuer Videoclip beantwortet diese Frage und gibt Tipps, um unangenehme Situationen zu vermeiden.
In diesem Jahr konnten in der Schweiz bereits mindestens fünf verschiedene Wölfe nachgewiesen werden.