Nach langen Diskussionen haben der WWF und die Partner des Projekts EolJoux eine Vereinbarung getroffen, die dem Vallée de Joux die Möglichkeit gibt, eine nachhaltige Energiepolitik zu realisieren. Dabei wird die Stromversorgung durch sieben Windgeneratoren mit einem Energiesparprogramm kombiniert. Der WWF wird somit keinen Widerstand gegen das Projekt EolJoux leisten, und die Promotoren investieren im Gegenzug in konkrete Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz.
Rund 40 % der europaweit neu installierten Kraftwerksleistung stammt aus Windenergie. Keine andere Stromerzeugungstechnik konnte 2009 mehr Zuwachs verzeichnen. In der Schweiz sind mit den beiden jüngsten Anlagen in St. Brais (JU) total 17,5 MW Windenergieleistung installiert. Die aktuelle einheimische Produktionserwartung beträgt 27 Millionen kWh pro Jahr – bis Ende 2010 wird sich die Zahl verdoppeln.
Das geschieht, wenn ein Windkraftwerk am falschen Ort steht… Weitere Einträge zur Windkraft finden Sie hier: http://naturschutz.ch/?s=Windkraft
Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz fordert, dass grüne Energie keine grünen Werte beeinträchtigen darf. Gerade für Zugvögel wie Störche, grosse Vogelarten wie Greifvögel oder für störungsanfällige Arten wie das Auerhuhn können Windenergieanlagen und die zugehörige Infrastruktur zu einem massiven Problem werden. Windkraft soll fair genutzt werden. Anlagen sollen nur dort entstehen, wo sie keine bedeutenden Naturwerte zerstören können.
Die Schweizerische Vogelwarte Sempach und der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz halten fest, dass es zwischen dem Schutz der Vögel und der Produktion von Windenergie ein Problem gibt, und zwar nicht nur für Zugvögel, sondern auch für brütende Arten. Sehr gefährlich wäre es, an ungeeigneten Stellen Windenergieanlagen zu bauen. Windenergieanlagen sind grundsätzlich Gefahrenquellen für Vögel. Im [...]
Der Bau der Windkraftanlage am Crêt-Meuron im Neuenburger Jura bleibt ungewiss. Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde des Bundesamtes für Energie gegen den negativen Entscheid des Neuenburger Verwaltungsgerichts nicht eingetreten. Der Bau der 7 Windräder ist umstritten, doch die Neuenburger Baudirektion lehnte alle Einsprachen ab. Die Stiftung Landschaftsschutz und der Heimatschutz rekurrierten dagegen und erhielten [...]