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	<title>Naturschutz.ch &#187; Weizen</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Gentech-Feldversuch: Misserfolg mit Nebeneffekten</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 08:39:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominique Haiden</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gentechnologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Gegensatz zu den Forschenden bewertet die Schweizerische Arbeitsgruppe Gentechnolgie SAG die Resultate des Freisetzungsversuches mit genmanipuliertem Weizen der ETH und Uni Zürich als Misserfolg. Das vier Millionen Franken teure Herzstück des Nationalen Forschungsprogrammes NFP 59 hat lediglich bestätigt, was bekannt war: Unter Umweltbedingungen zeigen Labor-Gentechpflanzen oft unerwartete Reaktionen und Nebeneffekte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Weizenfeld_Anfang_Juli_2009.JPG"><img class="alignnone size-medium wp-image-38896" title="Weizenfeld" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Weizenfeld_Anfang_Juli_2009-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Im Gegensatz zu den Forschenden bewertet die Schweizerische Arbeitsgruppe Gentechnolgie SAG die Resultate des Freisetzungsversuches mit genmanipuliertem Weizen der ETH und Uni Zürich als Misserfolg. Das vier Millionen Franken teure Herzstück des Nationalen Forschungsprogrammes NFP 59 hat lediglich bestätigt, was bekannt war: Unter Umweltbedingungen zeigen Labor-Gentechpflanzen oft unerwartete Reaktionen und Nebeneffekte.</p>
<p>Florianne Koechlin, SAG-Vorstandsmitglied, Biologin und Gentech-Kritikerin der ersten Stunde analysierte die Ergebnisse der Freisetzungsversuche mit mehltauresistentem Gentech-Weizen. Dem Konsortium Weizen, das Forschende von ETH und Uni Zürich sowie weiterer Universitäten vereint, wirft sie vor, die mageren Resultate kommunikativ zu beschönigen. «Die unerwarteten Nebenwirkungen waren keine Überraschung. Das hat sich in den letzten 20 Jahren immer und immer wieder bestätigt: Genmanipulierte Pflanzen verhalten sich im Freiland anders als im Labor.» Der Grund dafür: Die eingeführten Gene verursachen im ganzen Organismus Turbulenzen.</p>
<p>Maya Graf, Nationalrätin der Grünen und SAG-Präsidentin glaubt nicht, dass die Resultate des NFP 59 den Erkenntnisgewinn für Bundesrat und Parlament bringen, den man sich beim Start vor vier Jahren zum Ziel setzte. &#8220;Es bleibt an der Politik über das Anbau-Moratorium für Gentech-Pflanzen zu entscheiden.&#8221; In dieser Frage sind für Maya Graf die positiven Erfahrungen, welche der Ernährungssektor unter dem Schutzschirm des Moratoriums sammelte wichtiger als die Forschungsprojekte an Weizen. Weizen sei schon zu Beginn der Versuche als unpassende Kulturpflanze kritisiert worden. Daran hat sich nichts geändert.</p>
<p>Die SAG rüstet sich für die Gentechfrei-Zukunft. Bis Anfang 2012 wollen die Bauern-, Konsumenten-, Umwelt-, Entwicklungs- und Tierschutzorganisationen Strategien und Massnahmen für die Zeit nach Ablauf des bis Ende 2013 andauernden Gentech-Moratoriums entwickeln. Gemeinsames Ziel ist, dass die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft unter optimalen Bedingungen gentechfreie Lebensmittel herstellen können. Die Auslegeordnung der Strategien geht von einer Gentechfrei-Initiative 2 über parlamentarische Vorstösse bis zum reinen Marktszenario, das darauf baut, dass weder die KonsumentInnen noch der Detailhandel an Gentech-Lebensmitteln interessiert sind.</p>
<p>Zum Medientreffen hatte die SAG Prof. Jack Heinemann, Molekularbiologe an der University of Canterbury (Neuseeland) eingeladen. Er untersucht in einem internationalen wissenschaftlichen Netzwerk die praktizierte Koexistenz von genmanipulierten und herkömmlichen Pflanzen. Wenn der Schutz der gentechnikfreien Produktion als Mass für das Funktionieren der Koexistenz genommen wird, dann fällt sein Urteil erbärmlich aus. Heinemann belegt an zahlreichen weltweit bereits eingetretenen Fehlschlägen, dass die erwünschte Trennung von GVO und Nicht-GVO zu unlösbaren Problemen führt. Die Koexistenzstrategie, beide Anbausysteme nebeneinander möglich zu machen, geht nicht auf.</p>
<p><a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Uber-uns/Medienstelle/Medienmitteilungen/Der-ETH-Feldversuch-mit-Gentech-Weizen-ein-Misserfolg-mit-unbeabsichtigtem-Nebeneffekt/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.greenpeace.org/switzerland/de/" target="_blank">Greenpeace Schweiz</a></p>
<p><a href="http://www.gentechnologie.ch/cms/" target="_blank">Schweizerische Arbeitsgruppe Gentechnologie SAG</a></p>
<p>Bild: 3268zauber (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Weizen gegen Klimawandel wappnen</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 08:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominique Haiden</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Ertragssteigerung]]></category>
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		<category><![CDATA[Pilz]]></category>
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		<description><![CDATA[Mykorrhiza-Pilze schützen Getreidepflanzen bei Trockenheit. Das haben Forscher vom Julius Kühn-Institut (JKI) in Quedlinburg herausgefunden. Man geht davon aus, dass der Klimawandel in zentraleuropäischen Breiten mit der Zunahme von Trocken- und Hitzeperioden in den Frühsommer- und Sommermonaten einher gehen kann. Dennoch soll die Weizenernte in der geforderten Menge eingefahren werden können. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Weizenfeld_Anfang_Juli_2009.JPG"><img class="alignnone size-full wp-image-38896" title="Weizenfeld" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/800px-Weizenfeld_Anfang_Juli_2009.JPG" alt="Weizenfeld" width="156" height="117" /></a>Mykorrhiza-Pilze schützen Getreidepflanzen bei Trockenheit. Das haben Forscher vom Julius Kühn-Institut (JKI) in Quedlinburg herausgefunden. Man geht davon aus, dass der Klimawandel in zentraleuropäischen Breiten mit der Zunahme von Trocken- und Hitzeperioden in den Frühsommer- und Sommermonaten einher gehen kann. Dennoch soll die Weizenernte in der geforderten Menge eingefahren werden können.</p>
<p>Gemeinsam mit Züchtern des ökologischen Landbaus führt das JKI in den nächsten drei Jahren Versuche im Gewächshaus sowie im Freiland durch. &#8220;Die Pflanze wird so beeinflusst, dass der Pilz eine Symbiose mit dem Getreide eingeht&#8221;, sagt Albrecht Serfling vom Institut für Resistenzforschung und Stresstoleranz gegenüber pressetext. Die Wissenschaftler nehmen an, dass es mit den Wurzeln vergesellschaftete Pilze den Pflanzen ermöglichen, besser schwerlösliche Nährstoffe zu mobilisieren. Ausserdem kann das im Boden vorhandene Wasser effektiver genutzt werden.</p>
<p>Sobald sich der Pilz an den Wurzeln festsetzt, ist eine Erhöhung des Ertrages auch unter Wassermangelbedingungen möglich. Das haben andere Studien bereits bewiesen. Serfling geht davon aus, dass der Mykorrhiza-Pilz auch nachhaltige Vorteile für die Böden bringen kann. Es ist bekannt, dass der Pilz den Pflanzennährstoff Phosphor erzeugt. &#8220;Diese Pilze bilden Sporen im Boden, dadurch könnte es auch künftig die Versorgung von Pflanzen an dem Standort sichern&#8221;, sagt er. Es gibt aber auch Pflanzen, die mit dem Pilz nicht interagieren &#8211; bei Rapspflanzen ist das etwa der Fall. Die Feldversuche sind für zwei Jahre geplant. Verschiedene Weizensorten werden getestet und miteinander vergliechen.</p>
<p><a href="http://www.pressetext.com/ch#news/20110725002" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.jki.bund.de/" target="_blank">Julius Kühn-Institut (JKI)</a></p>
<p>Bild: 3268zauber (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Weizenfeld in Pully sabotiert</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 13:02:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvan Kaufmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gentechnologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Gentech]]></category>
		<category><![CDATA[Sabotage]]></category>
		<category><![CDATA[Versuch]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf das Feld mit gentechnisch verändertem Weizen in Pully haben Unbekannte am Dienstag einen Sabotageakt verübt mit dem Ziel, den Versuch zu zerstören. Am 23. Juni stellte ein Team von Wissenschaftlern beim Feldexperiment in Pully (VD) fest, dass Vandalen Behälter mit unbekannter Flüssigkeit in das Feld geworfen hatten. Im Internet hat ein anonymer Aktivist die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/weizen3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-18635" title="weizen3" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/weizen3.jpg" alt="weizen3" width="130" height="169" /></a>Auf das Feld mit gentechnisch verändertem Weizen in Pully haben Unbekannte am Dienstag einen Sabotageakt verübt mit dem Ziel, den Versuch zu zerstören.</p>
<p>Am 23. Juni stellte ein Team von Wissenschaftlern beim Feldexperiment in Pully (VD) fest, dass Vandalen Behälter mit unbekannter Flüssigkeit in das Feld geworfen hatten. Im Internet hat ein anonymer Aktivist die «Sabotage-Aktion» für sich beansprucht. Er oder sie will in der Nacht vom 22. Juni die Tat verübt haben.</p>
<p>Mitarbeitende der Agroscope Changins-Wädenswil ACW meldeten den Vorfall der Polizei, die nun ermittelt und den oder die Täter sucht. Ein amtliches Labor untersucht derzeit auch den Inhalt der Behälter. Die Auswertung eventueller Schäden kann, je nach Art der Flüssigkeit, mehrere Tage oder Wochen beanspruchen.</p>
<p>Was genau passiert ist, wissen die Projektverantwortlichen nicht. «Schäden sind keine sichtbar», sagte Arnold Schori, Leiter Ackerpflanzenzüchtung und genetische Ressourcen an der landwirtschaftlichen Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil (ACW), die die Versuche betreut und in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich durchführt.</p>
<p><a href="http://www.ethlife.ethz.ch/archive_articles/090626_gentech_sabotage/index" target="_blank">ETH</a></p>
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		<title>Uni und ETH dürfen GVO-Freisetzungsversuche weiterführen</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Damit die Uni Zürich und ETH Zürich die vom Bundesamt für Umwelt BAFU im Jahre 2007 grundsätzlich bewilligten Freisetzungsversuche mit gentechnisch verändertem Weizen weiterführen können, müssen sie jedes Jahr ergänzende Unterlagen einreichen. Das BAFU hat die Unterlagen für 2009 geprüft und erachtet die Auflagen der Verfügungen weiterhin als erfüllt. Die Versuche mit den beiden Standorten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18635" title="" src="/wp-content/uploads/weizen3-130x150.jpg" alt="" width="115" height="150" />Damit die Uni Zürich und ETH Zürich die vom Bundesamt für Umwelt BAFU im Jahre 2007 grundsätzlich bewilligten Freisetzungsversuche mit gentechnisch verändertem Weizen weiterführen können, müssen sie jedes Jahr ergänzende Unterlagen einreichen. Das BAFU hat die Unterlagen für 2009 geprüft und erachtet die Auflagen der Verfügungen weiterhin als erfüllt. Die Versuche mit den beiden Standorten Zürich-Reckenholz und Pully/VD können demnach mit gewissen Anpassungen auch dieses Jahr weitergeführt werden.</p>
<dl>
<dt>Links zum Beitrag</dt>
<dd><a href="http://www.bafu.admin.ch/aktuell/medieninformation/00004/index.html?lang=de&#038;msg-id=25239" target="_blank">BAFU</a></dd>
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