Im Gegensatz zu den Forschenden bewertet die Schweizerische Arbeitsgruppe Gentechnolgie SAG die Resultate des Freisetzungsversuches mit genmanipuliertem Weizen der ETH und Uni Zürich als Misserfolg. Das vier Millionen Franken teure Herzstück des Nationalen Forschungsprogrammes NFP 59 hat lediglich bestätigt, was bekannt war: Unter Umweltbedingungen zeigen Labor-Gentechpflanzen oft unerwartete Reaktionen und Nebeneffekte.
Mykorrhiza-Pilze schützen Getreidepflanzen bei Trockenheit. Das haben Forscher vom Julius Kühn-Institut (JKI) in Quedlinburg herausgefunden. Man geht davon aus, dass der Klimawandel in zentraleuropäischen Breiten mit der Zunahme von Trocken- und Hitzeperioden in den Frühsommer- und Sommermonaten einher gehen kann. Dennoch soll die Weizenernte in der geforderten Menge eingefahren werden können.
Auf das Feld mit gentechnisch verändertem Weizen in Pully haben Unbekannte am Dienstag einen Sabotageakt verübt mit dem Ziel, den Versuch zu zerstören. Am 23. Juni stellte ein Team von Wissenschaftlern beim Feldexperiment in Pully (VD) fest, dass Vandalen Behälter mit unbekannter Flüssigkeit in das Feld geworfen hatten. Im Internet hat ein anonymer Aktivist die [...]
Damit die Uni Zürich und ETH Zürich die vom Bundesamt für Umwelt BAFU im Jahre 2007 grundsätzlich bewilligten Freisetzungsversuche mit gentechnisch verändertem Weizen weiterführen können, müssen sie jedes Jahr ergänzende Unterlagen einreichen. Das BAFU hat die Unterlagen für 2009 geprüft und erachtet die Auflagen der Verfügungen weiterhin als erfüllt. Die Versuche mit den beiden Standorten [...]