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	<title>Naturschutz.ch &#187; Vogeljagd</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Fortschritt auf Malta</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 14:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 14. September bis 2. Oktober fand das diesjährige Raptor-Camp mit rund 60 engagierten Vogelfreunden aus allen Teilen Europas auf Malta statt. Der NABU unterstützte das internationale Herbstcamp bereits zum achten Mal. Die Organisation vor Ort liegt traditionell in den Händen unseres maltesischen BirdLife Partners.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Alauda_arvensis_2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-38340" title="Feldlerche Vogel" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Alauda_arvensis_2.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a>Vom 14. September bis 2. Oktober fand das diesjährige Raptor-Camp mit rund 60 engagierten Vogelfreunden aus allen Teilen Europas auf Malta statt. Der NABU unterstützte das internationale Herbstcamp bereits zum achten Mal. Die Organisation vor Ort liegt traditionell in den Händen unseres maltesischen BirdLife Partners.<br />
Mit „Raptors“  sind nicht die Übertäter gemeint, die noch immer skrupellos auf geschützte Vogelarten schiessen. Die englische Bezeichnung gilt den Greifvögeln, die alljährlich zu Tausenden die Mittelmeerinsel überqueren. Für viele Vogelarten wie der z.B. Wespenbussard gilt Malta als einer der wichtigsten Rastplätze auf dem Zugweg in die Überwinterungsgebiete. Die Einflüge der Greifvögel auf Malta führen zu regelrechten Exzessen unter Maltas Vogeljägern. Obwohl sie nach Gesetzeslage nicht geschossen werden dürften! Doch es ranken sich bis heute Mythen um die Jagd auf Wespenbussarde, die ebenso irrsinnig wie unzeitgemäss erscheinen: So soll ein junger Mann auf Malta mindestens einen Wespenbussard erlegt haben, bevor er heiraten darf.</p>
<p>Die Campteilnehmer versuchten alles ihnen mögliche zu tun, um unzähligen Wespenbussarden, aber Zugvögel sowie Störchen, Reihern, Bienenfressern und anderen Vögeln das Leben zu retten. Ständige Kontrollen quer über die Insel, dokumentierten von mehreren hundert Jagdvergehen und versuchten, die Bevölkerung für den Schutz der Kontinenten zu sensibilisieren gehören zu ihren Aufgaben. Maltas Regierung hatte sich erneut einen kleinen Schritt nach vorne bewegt und kurz vor Beginn der Herbstjagd erstmals die lang umstrittene Fallenjagd von Wachteln, Turteltauben, Goldregenpfeifern und Singdrosseln untersagt. Zuvor hatte die Europäische Kommission unmissverständlich klar gemacht, dass es für eine Fallenjagd auf Malta keine Ausnahmegenehmigung mehr geben dürfe.</p>
<p><a href="http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/vogelschutz/camps/malta/12551.html" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Urheber: Daniel Pettersson (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>Der Öko(B)log: Die krude Logik der Jagd</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 20:45:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Oekolog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele Naturschützerinnen und -schützer haben ein ambivalentes Verhältnis zur Jagd: Einerseits ist ihnen bewusst, dass die Jagd in der Schweiz einigermassen nachhaltig geregelt ist und es dem geschossenen Wild immerhin besser ergangen ist als vielen Nutztieren. Andererseits können sie die Motivation der Jäger nicht nachvollziehen, Tiere abzuschiessen und daran Freude zu haben. Die Jäger ihrerseits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/news/hirsch-umsiedlung-vorerst-gescheitert/35232 /attachment/rothirsch_pixelio" rel="attachment wp-att-35233"><img class="alignleft size-medium wp-image-35233" title="rothirsch_pixelio" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/rothirsch_pixelio-300x212.png" alt="" width="300" height="212" /></a>Viele Naturschützerinnen und -schützer haben ein ambivalentes Verhältnis zur Jagd: Einerseits ist ihnen bewusst, dass die Jagd in der Schweiz einigermassen nachhaltig geregelt ist und es dem geschossenen Wild immerhin besser ergangen ist als vielen Nutztieren. Andererseits können sie die Motivation der Jäger nicht nachvollziehen, Tiere abzuschiessen und daran Freude zu haben. Die Jäger ihrerseits belächeln die Jagdskeptiker auch mal als &#8220;degenerierte Naturromantiker&#8221;, die negieren, dass der Jagdtrieb zum Menschsein gehört. Sie argumentieren, Wertvolles für die Natur tun, indem sie die Bestände regulieren und so den Wald schützen. Und weisen gerne darauf hin, dass die Jägerschaft viel Zeit und Geld investiert, um das Wild und die Lebensräume zu hegen und zu pflegen.</p>
<p>Abgesehen von der doch etwas kruden Logik, die für diese Argumentation vonnöten ist (erst hegt man die Tiere liebevoll, dann schiesst man sie ab), sei jedem selbst überlassen, wie er seine Freizeit gestaltet. Allerdings sind Fragezeichen zu setzen, ob die Jagd heute wirklich in allen Bereichen nachhaltig ist. So soll die Jagd auf Birkhähne, Schneehühner, Waldschnepfen und Feldhasen auch nach der neuen Jagdverordnung, die derzeit in der Vernehmlassung ist,  weiter möglich sein. Und dies, obwohl diese Arten auf nationaler oder gar internationaler Ebene selten geworden sind oder sogar auf der Roten Liste stehen. Nur noch 8000 Birkhuhn-&#8221;Paare&#8221; gibt es in der Schweiz, trotzdem will sich das Bafu nicht für ein nationales Jagdverbot stark machen. Somit dürfen die Jäger weiterhin rund 800 Hähne pro Jahr abschiessen &#8211; obwohl die Voralpen weitgehend geräumt sind und in den Alpen viele Balzplätze nur noch von wenigen Tieren aufgesucht werden. Bei den Waldschnepfen ist es noch schlimmer: Die Art ist stark gefährdet, trotzdem schiessen die Jäger jährlich um die 2000 Vögel. Das seien bloss durchziehende Vögel, pflegen die Jäger und das Bafu dann zu argumentieren. Zudem würden in den anderen Ländern noch viel mehr Schnepfen geschossen (bis zu 2 Millionen pro Jahr). Doch erstens ist keineswegs bewiesen, dass sich unter den abgeschossenen Waldschnepfen nicht auch einheimische Brutvögel befinden (eine neue, wenn auch sehr kleine Studie hat genau dies gezeigt). Zweitens müsste die Schweiz doch mit gutem Beispiel vorangehen statt sich an der absurden Abknallerei zu beteiligen. Denn: Waldschnepfenjagd ist weder notwendig noch hat sie irgend einen nachvollziehbaren Zweck. Es ist ein reines Hobby einiger weniger auf Kosten des Artenschutzes. Das Bafu (Bundesamt für Umwelt) schützt aber leider lieber die Vogeljäger als die Umwelt.</p>
<p>Nachhaltiger gestaltet ist sicherlich die Jagd auf Säugetiere. Allerdings stellen sich auch hier Fragen:<br />
- Warum muss man den (geschützten) Steinbock eigentlich regulieren, wenn er doch gar nicht in die Wälder geht und keine Bäume schädigt?<br />
- Warum ist die Jagd im Wallis so geregelt, dass reiche Ausländer für viel Geld kapitale Steinböcke schiessen können, während die Walliser Bevölkerung leer ausgeht? (siehe <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Reiche-Auslaender-duerfen-die-schoensten-Steinboecke-schiessen/story/22963096">Tages Anzeiger vom 12.9.2011</a>)<br />
- Warum sind viele Jäger gegen den Luchs oder den Wolf, wenn sie doch nach eigenen Aussagen vor allem auf die Jagd gehen, um die explodierenden Huftier-Bestände zu regulieren?</p>
<p>Es geht natürlich nicht darum, jemandem die Jagd verbieten zu wollen. Aber solange die Jagd auf seltene Arten nicht wirklich gebannt ist, und solange die Jägerschaft mit Händen und Füssen gegen Verbesserungen im Arten- und Tierschutz ankämpft, solange wird der Konflikt zwischen Jagd und Naturschutz bestehen bleiben.  Schade  &#8211; denn gemeinsam könnten Jagd und Naturschutz viele wichtige Projekte verwirklichen.</p>
<p><a href="http://www.beobachter.ch/natur/flora-fauna/tierwelt/artikel/revision-der-jagdverordnung_welches-grausame-spiel/">BeobachterNatur: Interview mit Reinhard Schnidrig zur aktuellen Jagdverordnungsrevision</a></p>
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		<title>Malta erlaubt Zugvogeljagd</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 12:17:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nora Zoller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jagd und Fischerei]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Trotz interantionaler Proteste hat die maltesische Regierung wieder die Jagd auf heimkehrende Zugvögel genehmigt, obwohl die Europäische Vogelschutzrichtlinie die Frühlingsjagd untersagt. Dieses Jahr hat die Regierung den maltesischen Jägern hohe Auflagen unterlegt, ausserdem ist die Jagd ist nur während sechs Tagen erlaubt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-22407" title="zugvögel" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/911583_birds_meeting.jpg" alt="zugvögel" width="300" height="224" />Trotz internationaler Proteste hat die maltesische Regierung wieder die Jagd auf heimkehrende Zugvögel genehmigt, obwohl die Europäische Vogelschutzrichtlinie die Frühlingsjagd untersagt. Dieses Jahr hat die Regierung den maltesischen Jägern hohe Auflagen unterlegt, ausserdem ist die Jagd nur während sechs Tagen erlaubt.</p>
<p>Die Jagd auf Vögel während ihres Heimzugs zu den Brutgebieten kann aber auch unter diesen Umständen nicht nachhaltig sein. Jede einzelne der nun auf Malta zum Abschuss freigegebenen Turteltauben und Wachteln stellt ein Brutpaar dar, das nicht nisten kann und keine Nachkommen haben wird. Für die ohnehin geschwächten Populationen der beiden gefährdeten Arten ist dies keine gute Nachricht.</p>
<p>Dazu kommt, dass die Auflagen kaum überprüft werden können. Die Umweltpolizei ist personell völlig unterbesetzt. Ohne Frühlingsjagd wäre jeder Schuss eine Straftat. Die Lizenz zur Jagd auf Wachteln und Turteltauben öffnet somit auch dem Abschuss seltener Greifvögel Tür und Tor.</p>
<p><a href="http://www.komitee.de/index.php?fruehlingsjagd2010" target="_blank">Komitee gegen den Vogelmord</a></p>
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		<title>Komitee gegen Vogelmord</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 08:50:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gavino Strebel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Komitee gegen den Vogelmord engagiert sich seit 1975 gegen die Vogeljagd. Ein grossartiges Engagement und Grund genug, das Komitee und seine Aktionen hier vorzustellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Komitee-gegen-Vogelmord.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-26021" title="Komitee gegen Vogelmord" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Komitee-gegen-Vogelmord-300x225.jpg" alt="Komitee gegen Vogelmord" width="300" height="225" /></a>Das <a href="http://www.komitee.de/" target="_blank">Komitee gegen den Vogelmord e.V.</a> engagiert sich seit 1975 gegen die Vogeljagd. Ein grossartiges Engagement und Grund genug, das Komitee und seine Aktionen an dieser Stelle vorzustellen.</p>
<p>Das Komitee gegen den Vogelmord schreitet insbesondere dort aktiv ein, wo Vogelfänger, Jäger oder Tierhändler gegen geltendes Naturschutzrecht verstoßen. Dabei ist man stehts bemüht, die Aktivitäten in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Dienststellen von Polizei, Forstverwaltung oder Zoll durchzuführen. Daneben versucht das Komitee, durch Initiativen auf parlamentarischer Ebene die gesetzlichen Grundlagen für den Tier-, Natur- und Artenschutz zu verbessern.</p>
<p>Mit Partnerverbänden in vielen europäischen Ländern führt das Komitee gut organisierte Aktionen durch, wo Zugvögeln illegal mit Fallen, Netzen, Leimruten oder mit der Flinte nachgestellt wird. Dabei wird immer immer Hand in Hand mit Naturschützern und den Polizeibehörden vor Ort zusammengearbeitet. Auf diese Weise werden jährlilch in Italien, Frankreich, Malta und Zypern mehr als 50.000 Fangnetze und Fallen eingesammelt, Hunderte Jäger kontrollliert und die Polizei bei der Überführung von Wilderern unterstützt.</p>
<p>Auch im Jahr 2009 konnten verschiedene Erfolge verbucht werden. So hatten sich über 180 Natur- und Tierfreunde aus ganz Europa an zahlreichen Aktionen des Komitees gegen den Vogelmord in Italien, Deutschland, Frankreich, auf Malta und Zypern beteiligt &#8211; über 20.000 Vogelfallen und Netze wurden eingesammelt. Mit Gerichtsverfahren in Italien konnte der Fang Zehntausender Vögel mit Netzen zu Fall gebracht werden und die erfolgreiche Lobbyarbeit in Brüssel hat dazu geführt, daß der Vogelfang mit Leimruten in Spanien vorerst verboten bleibt. Einen ausführlicheren Jahresrückblick lesen sie <a href="http://www.komitee.de/index.php?ttb" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Das beliebte italienische TV-Magazin &#8220;Striscia&#8221;  hat kürzlich einen Beitrag über ein Vogelschutzcamp des Komitee gegen den Vogelmord in Norditalien ausgestrahlt. <a href="http://www.striscialanotizia.mediaset.it/video/videoflv.shtml?2009_12_stop8.flv" target="_blank">Hier</a> können Sie den Film anschauen.</p>
<p>Regelmässig führt das Komitte gegen den Vogelmord Email-Protestaktionen durch. Beteiligen Sie sich <a href="http://www.komitee.de/index.php?protest" target="_blank">hier</a> an den Aktionen.</p>
<p><a href="http://www.komitee.de/" target="_blank">Komitee gegen den Vogelmord e.V</a></p>
<table style="height: 1px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="1">
<tbody>
<tr valign="top">
<td><img src="http://www.komitee.de/online/img/leer.gif" alt="" width="1" height="1" /></td>
<td></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td><img src="http://www.komitee.de/online/img/leer.gif" alt="" width="1" height="1" /></td>
<td></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td><img src="http://www.komitee.de/online/img/leer.gif" alt="" width="1" height="1" /></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Schlecht geschützte Zugvögel</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 07:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gavino Strebel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
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		<description><![CDATA[„Es ist unverantwortlich, dass die Vogeljagd in Ländern wie Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Albanien im Januar und Februar, teilweise auch bis in den März hinein, auf Hochtouren läuft“, sagt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der Naturschutzstiftung EuroNatur in Radolfzell. Durch die Jagd werden die wichtigsten Überwinterungs- und Rastgebiete an der Adria entwertet und verwandeln sich stattdessen in Todesfallen für unsere Brutvögel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/911583_birds_meeting.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-22407" title="zugvögel" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/911583_birds_meeting.jpg" alt="zugvögel" width="300" height="224" /></a>Während der Winter die Schweiz noch fest im Griff hat, sitzen Zugvögel in der Mittelmeerregion bereits in den Startlöchern. Arten wie Star, Graureiher, Waldschnepfe oder Kiebitz warten nur darauf, dass es bei uns milder wird und sie in ihre Brutgebiete zurückkehren können. „Es ist unverantwortlich, dass die Vogeljagd in Ländern wie Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Albanien im Januar und Februar, teilweise auch bis in den März hinein, auf Hochtouren läuft“, sagt Gabriel Schwaderer, Geschäftsführer der Naturschutzstiftung EuroNatur in Radolfzell. Durch die Jagd werden die wichtigsten Überwinterungs- und Rastgebiete an der Adria entwertet und verwandeln sich stattdessen in Todesfallen für unsere Brutvögel.</p>
<p>Die Jagdzeiten sind zu lang und die Wilderei wird offen geduldet. Der Abschuss geschützter Arten wie Kranich oder Moorente steht in den Balkanländern auf der Tagesordnung. Zugvögel werden abgeschossen und können so nicht mehr für den Erhalt ihrer Brutbestände sorgen. Die EU-Vogelschutzrichtlinie verbietet die Bejagung während des Rückzugs in die Brutgebiete strengstens. „Doch die Jäger in den Ländern entlang der östlichen Adria nehmen den Rückgang seltener Arten in unseren Breiten verantwortungslos in Kauf. Solange die Rastplätze auf den Zugrouten nicht sicher sind, können auch die aufwändigsten Schutzmaßnahmen in den Brutgebieten keinen langfristigen Erfolg bewirken“, warnt Schwaderer. EuroNatur fordert, dass die Jagdsaison auch in sämtlichen Balkanländern spätestens mit dem 15. Januar eingestellt wird. Damit ließe sich ein wesentlicher Beitrag zum Erhalt der Biodiversität in Europa leisten.</p>
<p><a href="www.euronatur.org/vogeljagd" target="_blank">Euronatur</a></p>
<p><a href="http://www.euronatur.org/Video-Clips.923.0.html" target="_blank">Video Vogeljagd in Montenegro</a></p>
<p><a href="http://naturschutz.ch/aktion/petitionen-initiativen/petition-gegen-illegale-vogeljagd/" target="_blank">Petition gegen illegale Vogeljagd in Malta</a></p>
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		<title>Bessere Chancen für Schweizer Zugvögel</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/flora-fauna/bessere-chancen-fur-schweizer-zugvogel/22612</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 13:48:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Darani</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf dem Inselstaat Malta dürfte es nun endgültig keine Frühlingsjagd auf Vögel geben. Der Europäische Gerichtshof in Brüssel hat befunden, dass Malta mit der Jagd auf Turteltauben und Wachteln gegen europäisches Recht verstossen hat. Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz ist erfreut über dieses Urteil, denn mit einem Jagdverbot auf diesem wichtigen Rastplatz der Zugvögel steigen die Überlebenschancen auch für Schweizer Vögel wie den selten gewordenen Gartenrotschwanz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/911583_birds_meeting.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-22407" title="zugvögel" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/911583_birds_meeting.jpg" alt="zugvögel" width="300" height="224" /></a>Auf dem Inselstaat Malta dürfte es nun endgültig keine Frühlingsjagd auf Vögel geben. Der Europäische Gerichtshof in Brüssel hat befunden, dass Malta mit der Jagd auf Turteltauben und Wachteln gegen europäisches Recht verstossen hat. Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz ist erfreut über dieses Urteil, denn mit einem Jagdverbot auf diesem wichtigen Rastplatz der Zugvögel steigen die Überlebenschancen auch für Schweizer Vögel wie den selten gewordenen Gartenrotschwanz.</p>
<p>Malta liegt an einer wichtigen Zugvogelroute zwischen Europa und Afrika. Millionen von Vögeln ziehen hier vorbei und rasten auf ihrem langen und gefährlichen Weg. Besonders verheerend ist für sie die Frühlingsjagd vor der Brutsaison. Der Vogeljagd auf Malta fallen auch seltene, geschützte Arten zum Opfer, für die unter anderem in der Schweiz aufwändige Artenschutzprogramme betrieben werden. Zu diesen Vogelarten gehören der Wiedehopf, für den besonders im Tessin und Wallis Schutzprogramme laufen, sowie der bunte Gartenrotschwanz, Vogel des Jahres 2009.</p>
<p>Bereits im Frühling dieses Jahres sistierte Malta die verheerende Frühlingsjagd auf Zugvögel auf Druck der EU. Die Herbstjagd indessen bleibt auch nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes erlaubt. Auf der kleinen Insel Malta betreiben rund 12&#8217;000 Personen Vogeljagd. Insgesamt fangen oder schiessen sie jedes Jahr gegen 3 Millionen Vögel.</p>
<p>Der SVS, seine maltesische Partnerorganisation BirdLife Malta und der europäische Dachverband BirdLife Europa begrüssen zudem, dass das Gerichtsurteil die Lage auf Malta klärt. In den vergangenen Jahren verübten Unbekannte wiederholt Anschläge auf Naturschutzgebiete und auf Personen, die sich für den Natur- und Vogelschutz engagierten. Nicht zuletzt deswegen war Malta in jüngster Zeit verstärkt unter Druck geraten und bekam das auch im wichtigen Tourismussektor mit seinen Sprachschulen zu spüren. Gemäss BirdLife Malta ist aber die mangelnde Unterstützung durch die Polizei nach wie vor ein Problem.</p>
<p>Der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz setzt sich sowohl hierzulande als auch zusammen mit seinen BirdLife Partnern im Ausland für die Lebensräume der Vögel ein. So macht er bei der im Frühling lancierten neuen BirdLife Zugvogelkampagne „Born to Travel“ mit, um die Zugwege zwischen Europa und Afrika zu bewahren. Zur Informationsarbeit gehört die Durchführung des Internationalen Zugvogelwochenendes Birdwatch vom 3./4.Oktober: An 51 verschiedenen Beobachtungsorten kann man sich das Naturwunder Vogelzug erklären lassen (<a href="http://www.birdlife.ch/d/anlaesse_birdwatch.html" target="_blank">www.birdlife.ch/birdwatch</a>).</p>
<p><a href="http://www.birdlife.ch/d/home.html" target="_blank">SVS/BirdLife Schweiz</a></p>
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		<title>Vogeljagd soll in Italien gelockert werden</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/jagd-fischerei/vogeljagd-soll-in-italien-gelockert-werden/1470</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2005 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jagd und Fischerei]]></category>
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		<category><![CDATA[Vogeljagd]]></category>

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		<description><![CDATA[Die italienische Regierung plant, die Gesetze für die Vogeljagd zu lockern. Die Jagdsaison soll um knapp zwei Monate verlängert, die Zahl der jagdbaren Vogelarten von 36 auf 41 erhöht und die Haltung von lebenden Lockvögeln vereinfacht werden. Tritt die Änderung in Kraft, können auch vom Aussterben bedrohte Vögel wie Kampfläufer, Bekassine oder Auerhuhn in Zukunft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die italienische Regierung plant, die Gesetze für die Vogeljagd zu lockern. Die Jagdsaison soll um knapp zwei Monate verlängert, die Zahl der jagdbaren Vogelarten von 36 auf 41 erhöht und die Haltung von lebenden Lockvögeln vereinfacht werden. Tritt die Änderung in Kraft, können auch vom Aussterben bedrohte Vögel wie Kampfläufer, Bekassine oder Auerhuhn in Zukunft gejagt werden. Weiterhin wird es erlaubt sein, zum Training von Jagdhunden in Naturschutzgebieten ganzjährig zu jagen. Bei Verstössen sollen nur noch Bussgelder verhängt werden, nicht wie bisher Haftstrafen. Die Jagd ist nicht nur für die Vögel, sondern auch für die Menschen nicht ganz ungefährlich: In der Jagdsaison 2003/2004 sind in Italien 52 Menschen durch Jagdunfälle getötet und 88 schwer verletzt worden.</p>
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<dt>Links zum Beitrag</dt>
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