Nächste Woche werden auf der Welt nach Uno-Schätzungen 7 Milliarden Mensch leben. Mit der Weltbevölkerung wächst auch die Umweltbelastung. Doch wichtiger als die Bevölkerungszahl ist für die Umwelt, wie viel Ressourcen jede Person im Durchschnitt braucht. Für die Schweiz liegt dieser Wert viel zu hoch.
Der Bundesrat hat am 30. September 2011 grünes Licht für eine Weiterführung der Zusammenarbeit mit dem Joint Research Centre der Europäischen Union bis 2014 gegeben. Durch eine enge Zusammenarbeit mit diesem Forschungszentrum hat die Schweiz seit 2007 im Bereich der Luftreinhaltung den Informationsaustausch mit der EU verstärkt und zahlreiche gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsarbeiten aufgenommen.
Ozon-Messungen des Verkehrs-Clubs der Schweiz (VCS) im vergangenen Sommer haben es gezeigt: Menschen, die beruflich oft im Freien tätig sind, sind einer bis zu vier Mal höheren Ozonbelastung ausgesetzt, als wenn sie im Büro arbeiten. Zuviel Ozon in der Luft reduziert die Atemkapazität, reizt die Schleimhäute und führt zu Atembeschwerden.
Gemäss dem neuen Luftzustands-Bericht 2009 zeigte die Luftbelastung des letzten Jahres ein ähnliches Bild wie in den letzten Jahren. Die Belastung durch Feinstaub (PM10) und Schwefeldioxid hat seit dem Jahr 2000 weiter abgenommen, während die Belastung durch Stickstoffdioxid und Ozon im Streubereich der Jahre 2000 bis 2008 lag. Trotz der Verbesserungen der letzten zwanzig Jahre [...]
JardinSuisse, der Unternehmerverband Gärtner Schweiz, setzt sich für mehr Pflanzen im Siedlungsraum ein. Der Verband fordert ein Ende der “schleichenden Entgrünung”, insbesondere mehr Grünflächen entlang von Schweizer Strassen und in Schweizer Städten.
Neun Jahre nach der Einführung der leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA) kann eine positive Bilanz gezogen werden. Der Trend zu immer mehr Lastwagen auf den Strassen wurde gebrochen und die Umweltbelastung geht deutlich zurück.
Ich gebe es unumwunden zu – Bundespräsidentin Doris Leuthard hat mich mit ihrer Rede am Automobilsalon streckenweise ziemlich genervt. Hier einige Ausschnitte aus ihrer Rede: “Ich gebe es unumwunden und ohne schlechtes Gewissen zu: Ich fahre gerne Auto. Das Auto und die Freude am Fahren gehören – zum guten Glück – noch nicht zu den Todsünden.” [...]
Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) hat am Dienstag die neusten Zahlen zu Verkehrsunfällen päsentiert. Besonders unerfreulich: 2009 starben doppelt so viele Velofahrende bei Verkehrsunfällen wie im Vorjahr.
2010 werden in der Verkehrs- und Umweltpolitik entscheidende Weichen gestellt. Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz fordert den Bundesrat und das Parlament auf, ihre Verantwortung endlich wahrzunehmen: mit einer nachhaltigen Finanzierung des öffentlichen Verkehrs und mit einer CO2-Abgabe auf Treibstoffen.
Anliegen, das Verkehrsaufkommen zu vermindern oder die Belastungen des Verkehrs zu senken, sind konfliktträchtig. Die Erfahrungen der Verkehrsplaner zeigen, dass Verkehrsberuhigung und Temporeduktionen grossen Nutzen bringen.