Die Uno-Klimakonferenz in Durban hat zählbare Resultate gebracht: eine zweite Verpflichtungsperiode zum Kyoto-Protokoll ist so gut wie beschlossen und bis spätestens 2015 soll ein neues weltweites Klimaschutzabkommen ausgearbeitet sein. Das ist wichtig, aber angesichts der Herausforderung zu wenig, so der WWF in der aktuellen Medienmitteilung.
Wird die weltweite Entwaldung nicht gebremst, gehen in den nächsten knapp 20 Jahren 1,25 Millionen Quadratkilometer Wald verloren. Dies hätte schlimme Konsequenzen für das Klima. Handeln die Länder an der heute beginnenden Uno-Klimakonferenz in Durban entschlossen, können sie den Waldverlust stoppen.
Die erste Verhandlungswoche an der UNO-Klimakonferenz im mexikanischen Cancún zeigte, dass die Suche nach einer Lösung der Klimafrage nach wie vor sehr schwierig ist. Bundespräsidentin Doris Leuthard vertritt in der zweiten Konferenzwoche am 8. und 9. Dezember in Cancun die Schweizer Position.
Bundesrat Moritz Leuenberger wird an den informellen Treffen der Energie- und Umweltminister der Europäischen Union teilnehmen, die vom 14. bis zum 17. Januar 2010 in Sevilla (Spanien) stattfinden. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen die Folgearbeiten zur Weltklimakonferenz von Kopenhagen vom Dezember 2010 sowie die Herausforderungen einer grünen Wirtschaft, die sich unter anderem an der Energieeffizienz orientiert.
Die weltgrösste Schweizer Fahne wirbt an der Klimakonferenz in Kopenhagen für eine verantwortungsbewusste und solidarische Schweiz. Die mit über 10’000 Botschaften und Unterschriften versehene Flagge ist ein Zeichen der Solidarität der Schweizer Bevölkerung mit jenen Ländern, die am meisten unter dem Klimawandel zu leiden haben und für die es in den Klimaverhandlungen ums nackte Überleben geht.
An der Weltklimakonferenz in Kopenhagen hat das Bundesamt für Umwelt BAFU den Fünften Bericht der Schweiz zuhanden der UNO-Klimakonvention vorgestellt. Der Bericht dokumentiert den Stand bei der Umsetzung der internationalen Verpflichtungen im Klimabereich. Gemäss diesem Bericht sollte die Schweiz ihre Emissionsziele bis 2012 voraussichtlich erreichen.
Am 28. August hissten fünf Greenpeace-Alpinisten auf der Dufourspitze – der mit 4634 m.ü.M. höchste Berggipfel der Schweiz – ein Banner, mit dem sie gegen die Untätigkeit der Politiker in Sachen Klimawandel protestierten. Allem voran setzten sie ein Zeichen gegen die desaströsen Klimaziele des Bundesrates. Mit dem Bannertext “tck-tck-tck – Time for climate solutions” machen die Greenpeace-Bergsteiger auf den Wettlauf mit der Zeit aufmerksam: nur noch 100 Tage bis zur alles entscheidenden Klimaschutzkonferenz in Kopenhagen.
Vertreter und Vertreterinnen von über 50 Schweizer Organisationen, vereint in der Klimaallianz, rollten am 8. Juli auf dem Schwellenmätteli in Bern eine über 40×40 Meter grosse Schweizerfahne aus und versahen siemit einer politischen Botschaft. Auf der jetzt folgenden Tour durch Schweizer Städte unterzeichnet die Bevölkerung die Fahne und hinterlässt ihre Forderungen und Wünsche für einen wirksamen Klimaschutz. Im Herbst reist die Fahne dann nach Kopenhagen zur UNO-Klimakonferenz.
Jugendliche vom Greenpeace-JugendSolarProjekt trafen vor einigen Tagen den stellvertretenden Generalsekretär des UVEK Hans-Rudolf Dörig. Sie übergaben ihm vor einem über zwei Meter hohen Eis-Monument ein Stück des vom Verschwinden bedrohten Morteratsch-Gletschers. Die jungen Menschen drücken damit ihre Sorge über den Klimawandel und ihre Zukunft aus und fordern Bundesrat Leuenberger auf, sich in der Schweiz für [...]