Mit Entsetzen hat der WWF auf die gestern vorgelegten CO2-Emissionsdaten des US-Energieministeriums reagiert. Die Daten haben ergeben, dass der Ausstoss des Treibhausgases Kohlendioxid im vorigen Jahr so rasant gestiegen ist wie nie zuvor. Dem Bericht zufolge wurden weltweit im Jahr 2010 insgesamt 512 Millionen Tonnen mehr CO2 ausgestossen als 2009. Das entspricht einem Plus von sechs Prozent. Zum Vergleich: Deutschland stösst pro Jahr rund 800 Millionen Tonnen CO2 aus.
Von der Industrie produziertes CO2 könnte zukünftig abgefangen und in Gesteinsschichten gelagert werden. Eine Studie des Instituts für Geologie der Universität Bern zeigt, dass sich dafür Gesteine im Mittelland eignen würden.
Den Konsum von Fleisch- und Milchprodukten einzuschränken und landwirtschaftliche Produktionsmethoden anzupassen, würde die weltweite Emission von Treibhausgasen vermindern. Wie Forscher des Potsdam-Instituts für Klimaforschung berichten, könnte mit einer Umstellung mehr als 80 Prozent des landwirtschaftlich bedingten Ausstosses von Methan und Lachgas verhindert werden.
An einer Tagung in Zürich haben Forschende gezeigt, wie der Inhalt des Einkaufskorbs mit unserer Umwelt zusammenhängt.