Die WSL hat anlässlich der 10 Jahre seit Lothar ein lesenswertes Dossier “Sturm und Windwurf” zusammengestellt.
Die Häufung starker Winterstürme in den vergangenen Jahrzehnten könnte bereits eine Folge des laufenden Klimawandels sein. In diesem Zusammenhang fanden nun Wissenschafter der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL anhand einer weltweit einzigartigen Windmessreihe heraus, dass im Kanton Zürich die Anzahl stürmischer Tage und die maximale Böengeschwindigkeit seit 1891 zugenommen haben.
Knapp sechs Jahre nach dem Sturm «Lothar» befindet sich der Zürcher Wald in einer weniger schlechten Verfassung als zuerst befürchtet. Die Ausbreitung des Borkenkäfers, der sturmgeschädigte Waldflächen bevorzugt, konnte unter Kontrolle gehalten werden. Das gilt auch für die in diesem Sommer aufgetretene Fichtenquirlschildlaus. Links zum Beitrag NZZ
Am 26. Dezember 1999 – als Folge des Sturmes Lothar – sank das Fahrgastschiff Vitzanove im Vierwaldstättersee und liegt seither in rund 110 Meter Tiefe mit 170 Liter Diesel- und 30 Liter Motorenöl an Bord vor Vitznau auf Grund. Der Schiffseigner hat kein Geld, der Kanton sieht aufgrund der Verhältnismässigkeit keine Notwendigkeit einer Bergung. Die [...]