Bis vor wenigen Jahrzehnten war der Wald ein Ort, wo das Vieh Futter und der Mensch neben Holz auch Nahrung, Wirk- und Werkstoffe fand. Forscher der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL und des Historischen Instituts der Universität Bern haben nun das Erfahrungswissen von 60 Zeitzeugen dokumentiert. Die eindrücklichen Ergebnisse wurden am 27. Mai 2011 im Freilichtmuseum Ballenberg in Buchform und als Kurz-Dokumentarfilme erstmals öffentlich vorgestellt.
Das gedankenlose Fallen- und Liegenlassen von Abfällen im öffentlichen Raum – so genanntes Littering – stört nicht nur die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung und schadet der Umwelt, die Beseitigung dieser Abfälle kostet auch viel Geld, jährlich gesamtschweizerisch rund 200 Mio. Franken. Das zeigt eine neue Studie, die das Bundesamt für Umwelt BAFU in Auftrag gegeben hatte.
Abfall trennen, Einkaufstaschen mehrmals verwenden und unnötiges Licht ausschalten: Das sind die drei beliebtesten guten Taten für die Umwelt in der Schweiz.
Eine nachhaltige Energieversorgung ist in der Schweiz möglich. Einheimische erneuerbare Energiequellen können dazu einen entscheidenden Beitrag liefern. Dies zeigt die Studie “Road Map Erneuerbare Energien Schweiz” der Akademie der Technischen Wissenschaften. Das ambitionierte Ziel lässt sich aber weder kurzfristig noch einfach realisieren. Die Berechnungen zeigen, dass das Angebot an erneuerbaren Energiequellen bis 2050 verdoppelt werden [...]
Forscher schlagen Alarm: Vielen Skigebieten droht wegen der Erderwärmung das Aus. Laut einer Studie der OECD werden tiefer liegende Orte ihre Schneesicherheit verlieren. In anderen werde die Saison kürzer. Langfristig seien Gegenmassnahmen wie Beschneiung keine Lösung. Die Entwicklung neuer Tourismuskonzepte sei notwendig. (sm) Links zum Beitrag CIPRA
Der WWF hat eine Studie zur Ökobilanz des Online-Shoppings unter die Lupe genommen. Fazit: Wer mehr als sechs Kilometer mit dem Auto zum Laden fährt, wprde per Internet umweltfreundlicher einkaufen. (sm)
Der sich abzeichnende Klimawandel wird verheerende Folgen für die Alpengletscher haben. Steigen die Sommertemperaturen um 3°C., verlieren die Gletscher 80% der Eisfläche, wie sie etwa von 1971 bis 1990 bestand. Das geht aus einer Studie der Universität Zürich hervor. Bei einer Erwärmung um 5°C. wären die Alpen praktisch eisfrei. Nach der Studie handelt es sich [...]
Ein Abbau der Direktzahlungen in der Schweizer Landwirtschaft hätte für die Bergbauern drastische Folgen. bei einer weitgehenden Liberalisierung würde in bestimmten Bergregionen in 10 Jahren bis zu einem Fünftel der heutigen landwirtschaftlichen Nutzfläche nicht mehr bewirtschaftet. Dies zeigt eine Studie des Schweizerischen Nationalen Forschungsprogramms “Landschaften und Lebensräume der Alpen”. Links zum Beitrag SNF