Ab sofort führt die Swisscom in ihrem Online-Shop für Mobiltelefone ein Punktesystem ein, welches Handys bezüglich Stromverbrauch, Herstellungsenergie und Rohstoffwahl benotet.
Das Bundesamt für Energie schöpft das Stromsparpotenzial bei Geräten bei Weitem nicht aus. Für gewichtige Stromfresser sind in der zu revidierenden Energieverordnung keine oder zu schwache Verbrauchsvorschriften vorgesehen. Greenpeace Schweiz, die Schweizerische Energie-Stiftung SES und der WWF Schweiz präsentieren einen Vorschlag, der sechsmal mehr Strom und CO2 spart und die Rechnung der Schweizer Stromkonsumenten um 1 Milliarde Franken pro Jahr entlastet. Die Umweltverbände fordern, dass der Bund dieses Potenzial ausnutzt.
Nach dem Ja des Bundesrats zum Atomausstieg ist jetzt auch die Gebäudetechnik-Branche gefragt. Das Energiesparpotential in der Gebäudetechnik ist riesig, einfache Massnahmen sind rasch umsetzbar. Allein mit dem Ersatz ineffizienter Umwälzpumpen für Heiz- und Warmwasser können rund 1‘100 GWh Energie pro Jahr eingespart werden. Das sind gut 50 Prozent der Jahresproduktion des KKW Mühleberg. Noch mehr Potential besteht bei Elektroheizungen.
Wie das Bundesamt für Energie (BFE) berichtet ist der Energieverbrauch der Schweiz im Jahr 2010 um 4% auf 59,8 Milliarden Kilowattstunden gestiegen. Das BFE erklärt den Anstieg vor allem mit dem Wirtschaftswachstum.
Für Haushaltgeräte, elektronische Geräte und Elektromotoren, die ab dem nächsten Jahr neu hergestellt oder in die Schweiz importiert werden, gelten ab dem 1. Januar 2010 neue oder verschärfte Vorschriften zum Stromverbrauch.
Schon heute könnte mit den energieeffizientesten Geräten der Stromverbrauch in der Schweiz bis zu einem Drittel gesenkt werden. Bis ins Jahr 2035 könnte mit erneuerbaren Energien so sogar ein jährlicher Stromüberschuss erzeugt werden, ohne neue Atomkraftwerke. Die Technologien sind vorhanden – was fehlt, sind der politische Wille und die Rahmenbedingungen, die ihnen zum Durchbruch verhelfen. [...]
Im Jahr 2005 hat das Marktvolumen von Stromprodukten aus erneuerbaren Energien wie Wasser, Sonne, Wind und Biomasse um 3.1 % zugenommen. Dies zeigt eine Umfrage der Agentur für erneuerbare Energien AEE bei den schweizerischen Elektrizitätsversorgungsunternehmen EVU. Doch obwohl der Verkauf von Stromprodukten aus erneuerbaren Energien zugenommen hat, deckt das unverändert nur gerade 4.5 % des [...]
Die BKW via KWO am Grimsel, Die Axpo mit dem Projekt Linth-Limmern im Kanton Glarus, die SBB und die Atel mit ihrem Projekt Nant de Drance im Kanton Wallis, die NOK mit dem Kraftwerk Argessa in Ergisch ebenfalls im Wallis und so weiter und so fort. Beim Projekt der Kraftwerke Argessa wird in Zukunft so [...]