Der Bundesrat will den Umbau der Schweizer Energieversorgung mit Massnahmen in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien, fossile Kraftwerke, Netze und Forschung sicherstellen. Er hat an seiner gestrigen Sitzung diese Stossrichtung konkretisiert. Das UVEK wird die Energiestrategie 2050 entsprechend den gestern beschlossenen Vorgaben weiter vertiefen und dem Bundesrat bis im Frühling 2012 einen Bericht unterbreiten. Auf [...]
Privathaushalte verbrauchen für die Weihnachtsbeleuchtung in fünf bis sechs Wochen gleich viel Strom wie eine Kleinstadt pro Jahr. Das müsste nicht sein, wenn Konsumentinnen und Konsumenten für die Weihnachtsbeleuchtung effiziente LED-Lämpchen einsetzen würden.
Am Energy-Day vom Samstag verteilt der WWF Schweiz an über 20 Standorten in der ganzen Schweiz gratis 50 000 Sparlampen an die Bevölkerung. Damit weist die Umweltorganisation auf das grosse Sparpotenzial hin, das in unseren Haushaltungen brach liegt.
Wenn ein leistungsfähiges europäisches Fernübertragungsnetz und ein vereinter Elektrizitäts-Binnenmarkt geschaffen werden und mit ähnlichen Netzen und Märkten in Nordafrika verbunden werden, können bis 2050 Erneuerbare Energieträger in grossflächig genutzt werden.
Als neues Instrument zur Förderung der Effizienz im Strombereich sieht das Energiegesetz seit 2007 so genannte ,Wettbewerbliche Ausschreibungen” vor. Unterstützt werden damit Programme und Projekte, die möglichst kostengünstig zum sparsameren Stromverbrauch im Industrie- und Dienstleistungsbereich und in den Haushalten beitragen.
Der Strom, den die Schweizerinnen und Schweizer aus ihren Steckdosen beziehen, stammt zu 41% aus Kernenergie, zu 36% aus Wasserkraft und zu rund 2% aus Abfällen und neuen erneuerbaren Energiequellen. Für 19% des gelieferten Stroms sind Herkunft und Zusammensetzung nicht überprüfbar. Dies zeigt der heute vom Bundesamt für Energie veröffentliche Bericht zur Stromkennzeichnung im Jahr 2007.
Ab 2009 bezahlen die Schweizer Stromkonsumentinnen und -konsumenten pro verbrauchte Kilowattstunde 0.45 Rappen zur Förderung erneuerbarer Energie, so genanntem grünen Strom. Doch ein grosser Teil dieser Gelder fliesst in die Wasserkraft und so auch in die Unterstützung von ökologisch fragwürdigen Kleinkraftwerken an Wildbächen, so SF Tagesschau. Der WWF Schweiz kritisiert das Förderprogramm des Bundes. Es [...]
Für über 1'800 Fachbesucher und rund 125 Aussteller sind die Powertage der wichtigste Branchen-Anlass des Jahres: Vom 3. bis 5. Juni 2008 öffnet die Plattform für die Elektrizitätswirtschaft ihre Tore im Messezentrum Zürich. Mit der Öffnung der Powertage für europäische Stromkonzerne durch die anstehende Stromliberalisierung rücken die Themen Energiehandel und Dienstleistungen verstärkt in den Mittelpunkt. [...]
Der Elektrizitätsverbrauch der Schweiz ist im Jahr 2007 um 0,6% auf 57,4 Milliarden Kilowattstunden (kWh) gesunken. Ein Rückgang des Elektrizitätsverbrauchs wurde letztmals im Jahr 1997 verzeichnet. Die einheimischen Kraftwerke erzeugten 65,9 Milliarden Kilowattstunden oder 6,1% mehr Strom als im Vorjahr. Dies entspricht dem dritthöchsten jemals erzielten Produktionsergebnis. Nach den Jahren 2005 und 2006 mit Stromimportüberschüssen [...]