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Renaturierung

Gewässerpreis 2011

Gewässerpreis 2011

Der Gewässerpreis 2011 geht an die Stiftung “Bolle di Magadino” für die Renaturierung der Ticino-Mündung und an den Kanton Tessin für seine Förderung von Fluss-Renaturierungen. Mit dieser Auszeichnung würdigen Pro Natura, der Verein für Ingenieurbiologie VIB, der Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute VSA und der Schweizerische Wasserwirtschaftsverband SWV die erbrachte Leistung in einem international bedeutenden und für die Schweiz einzigartigen Feuchtgebiet.

Kompromisse bei der Gewässerschutzverordnung

Kompromisse bei der Gewässerschutzverordnung

Die Schweizer Fliessgewässer und Seen werden sollen wieder naturnaher werden. Am 4. Mai 2011 hat der Bundesrat die entsprechenden Änderungen der Gewässerschutzverordnung verabschiedet. Diese präzisieren die Bestimmungen über die Renaturierung der Gewässer, die vom Parlament Ende 2009 verabschiedet worden waren.

Für Renaturierungsfonds ausgezeichnet

Für Renaturierungsfonds ausgezeichnet

Seit über zehn Jahren existiert der Renaturierungsfonds des Kantons Bern, der aus den kantonalen Wasserzinseinnahmen gespeist wird. Seither wurden mehr als 450 Renaturierungsprojekte für über 28 Millionen Franken an Berner Gewässern realisiert. Für diese vorbildliche Zusammenarbeit über verschiedene Bereiche der Wasserwirtschaft und des Naturschutzes hinweg – zugunsten von Mensch und Natur – erhält der Kanton Bern den Gewässerpreis 2009.

Renaturierungen lohnen sich

Renaturierungen lohnen sich

Renaturierungen von zerstörter Natur zahlen sich aus. Sie fördern die Biodiversität und erhöhen die Leistungen der Natur um ein Viertel.

SchweizerInnen wollen renaturierte Fliessgewässer

SchweizerInnen wollen renaturierte Fliessgewässer

Eine deutliche Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer hat genug von trockengelegten, zubetonierten und begradigten Flüssen. 72 Prozent sprechen sich für die Renaturierungen von Bächen, Flüssen und Seen aus. 59 Prozent wollen zudem, dass die Umweltorganisationen Renaturierungen nötigenfalls gerichtlich einfordern können. Die Ausweitung der Möglichkeiten Fluss- und Bachbetten zum Zwecke der Stromproduktion trocken zu legen stösst [...]

Neuer Biberpfad entlang dem Rhein

Neuer Biberpfad entlang dem Rhein

Anfangs Dezember 2006 errichtete der WWF Zürich einen rund 4 Kilometer langen Biberlehrpfad am Rhein zwischen den Schiffstegen Tössegg und Rüdlingen. Besucher erfahren spannende Informationen über den grössten europäischen Nager, seinen Lebensraum, seine Nachbarn und die durch ihn entstehenden Nutzungskonflikte. Der Biber wurde als Botschafter ausgewählt, weil er lebendige Gewässer braucht. Durch Revitalisierungen von Bach- [...]

Erfolgreiche Ried-Renaturierung am Greifensee

Erfolgreiche Ried-Renaturierung am Greifensee

Die im Jahr 1997 abgeschlossenen Arbeiten zur Renaturierung des Riediker-/Rällikerrieds am oberen Greifensee haben die Entstehung eines grossflächigen Rieds ermöglicht. aus zwei Riedgebieten, die zuvor durch Fettwiesen getrennt waren, entstand so ein zusammenhängender Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Wie eine Auswertung der Greifensee-Stiftung zeigt, konnten die im Jahr 1997 gesteckten Ziele grösstenteils erreicht werden. [...]

Zustand der Flüsse hat sich verschlechtert

Zustand der Flüsse hat sich verschlechtert

An den Schweizer Flüssen und Bächen wurden innerhalb eines Jahres mehr negative als positive Eingriffe festgestellt. Diese ernüchternde Bilanz zieht der WWF aus den Beobachtungen seiner Riverwatcher – und fordert mehr Engagement für lebendige Gewässer. Ein Jahr lang beobachteten über 400 freiwillige Frauen und Männer als so genannte Riverwatcher für den WWF die Schweizer Flüsse [...]

Wasserwirtschaft gegen die Fischer-Initiative

Wasserwirtschaft gegen die Fischer-Initiative

Der Verband der Schweizerischen Wasserwirtschaft fordert mehr Spielraum bei den Restwassermengen in den Schweizer Flüssen und Bächen. Angesichts der sich abzeichnenden Energieverknappung müssten die Rahmenbedingungen so geändert werden, dass die heimische Wasserkraft optimal genutzt werden könne. Der Verband lehnt deshalb die Renaturierungsinitiative des Fischereiverbandes und der Umweltverbände ab, da sie sich einseitig auf den Gewässerschutz [...]

Landwirtschaft ermöglicht effizienten Hochwasserschutz

Landwirtschaft ermöglicht effizienten Hochwasserschutz

Landwirtschaftliche Strukturverbesserungen wie Gesamtmeliorationen, Güterwege und Bachrevitalisierungen dienen sowohl der Landwirtschaft als auch der Allgemeinheit. Das Beispiel der Gesamtmelioration Krauchthal zeigt, wie die Landwirtschaft mithilft, einen effizienten Hochwasserschutz zu realisieren. (sm) Links zum Beitrag BLW