Bereits sammeln wir in der Schweiz über 9000 Tonnen Aluminiumverpackungen jährlich. Vor zehn Jahren waren es gerade mal gute 2500 Tonnen. Doch IGORA, eine Orgnisation welche sich fürs Sammeln und Recycling von leeren Aluverpackungen engagiert, will noch mehr. Sie belohnt die Sammler pro gesammeltes Kilo Aludosen.
Plastik ist praktisch. Am Morgen hält Plastik unseren Kaffee warm. Über den Mittag transportieren wir darin unser Essen vom Imbiss um die Ecke. Wir tragen es am Körper, es hält unsere Lebensmittel sauber und macht sie haltbar. Plastik ist billig, leicht zu transportieren und bequem und schnell zu entsorgen. 
Doch so komfortabel, ist Plastik nicht denn Plastik kann nicht verrotten.
Auch 2010 wurde in der Schweiz der überwiegende Teil der Getränkeverpackungen aus Glas, PET und Alu gesammelt. Die im Gesetz festgeschriebene minimale Verwertungsquote von 75% wurde wiederum deutlich überschritten. Illegale PET-Exporte könnten das Recyclingsystem allerdings gefährden.
Erstmals ermöglicht ein freiwilliges Sammelprogramm das Recyceln von leeren Schreibgeräten und Korrekturmitteln in der Schweiz. BIC®, der weltweit grösste Hersteller von Kugelschreibern, schliesst sich mit TerraCycle®, einem Pionier des Upcycelns und Recycelns, zusammen, um Stifte aus Müllverbrennungsanlagen fernzuhalten und natürliche Ressourcen zu schonen.
Die im Mailänder Vorort Rho beheimatete Firma Relight hat ein Verfahren zur Wiederverwertung ausgedienter Leuchtstofflampen und Fernsehröhren entwickelt. Erarbeitet wurde eine Methode, mit der die im Elektroschrott enthaltenen seltenen Mineralien isoliert und in der Industrieproduktion wiederverwertet werden. Im Vordergrund stehen die für die Herstellung von Hightech-Produkten wichtigen Seltenerdmetalle Yttrium und Indium, die auf den internationalen Märkten inzwischen Preise von 130.000 Euro je Tonne erzielen.
Metalle werden weltweit viel zu selten dem Recycling zugeführt. Das ungenutzte Potenzial ihrer Wiederverwendung ist enorm, zeigt der Statusreport “Recycling Rates of Metals” des Umweltprogramms der Vereinten Nationen UNEP. Zwar liegt bei 18 Metallarten die Recycling-Quote bei immerhin 50 Prozent oder darüber, bei vielen anderen aber fast bei Null. Eine “Recycling-Gesellschaft” bleibt somit bloss ferne Hoffnung, so die ernüchternde Bilanz.
Die Schweiz verfügt über ein erfolgreiches Recyclingsystem, Konsumentinnen und Konsumenten trennen PET, Polyethylen (Milchverpackungen), Aluminium und Stahlblech vom übrigen Kehricht. Plastik und Getränkekartons werden jedoch bisher nicht recyclet. Dies soll sich ändern: Die drei Anbieter Tetra Pak (Schweiz) AG, SIG Combibloc (Schweiz) AG und Elopak Trading AG wollen ein neues Recyclingsystem für Getränkekartons einrichten.
Die Stadt als ewige Recyclingquelle, das ist in etwa “urban mining”. Es geht um die Gewinnung von Rohstoffen aus Abfallmaterial, Schrott und Abbruchmaterial. Rohstoffe sind in Gebäuden, Industrieanlagen und Elektronik nur geparkt und können später wiederverwendet werden.
Das Bundesamt für Veterinärwesen startet die Anhörung der Totalrevision der Verordnung über die Entsorgung von tierischen Nebenprodukten. Dabei wird nun wie länger angekündigt ein Verbot der sogenannten Schweinesuppe festgeschrieben. Gleichzeitig geht die Tierseuchenverordnung in Anhörung. Das Verfüttern von aufbereiteten Küchen- und Speiseresten an Schweine, die “Schweinesuppe”, ist in der Europäischen Union EU seit 2006 verboten. [...]
Altpapier kann durch sogenanntes Direktrecyclling direkt zu neuen Papierprodukten verarbeitet werden, ohne zusätzliche Aufbereitung. Diese sind noch umweltfreundlicher als solche aus herkömmlichem Recyclingpapier.