Vor 40 Jahren beschloss das Parlament im Eilzugstempo dringliche Massnahmen gegen die Zersiedelung. Und doch ist seither die Landschaft im Eiltempo verbaut worden. Endlich kann der Nationalrat ernst machen mit einer glaubwürdigen Raumplanung – in dem er dem lösungsorientierten Gesetzesvorschlag des Ständerats zustimmt, so der Verein „Ja zur Lanschaftsinitiative“.
Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) lobt die Bündner Regierung für die klare Haltung in Sachen Umbau von Ställen in Ferienhäuser. Das alpine Landschaftsbild in Graubünden ist eines der besterhaltenen der Schweiz, nicht zuletzt aufgrund einer konsistenten kantonalen Raumplanungspolitik.
Das geplante Ausbildungszentrum der Novartis in Risch soll in einer mehrfach geschützten Landschaft zu stehen kommen und steht deshalb im Widerspruch zu wichtigen Grundsätzen der Raumplanung und des Landschaftsschutzes. Die Zuger Sektionen von Pro Natura, WWF und Heimatschutz sowie die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz äussern sich in einer Medienmitteilung negativ zur Einzonung und zum Bebauungsplan für das Ausbildungszentrum der Novartis.
Vertreter von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden haben heute in Bern das Raumkonzept Schweiz der Öffentlichkeit vorgestellt. Hauptziel des Raumkonzepts ist es, erstmals eine gemeinsame Vorstellung der künftigen räumlichen Entwicklung der Schweiz zu erhalten. Ein zentrales Anliegen ist, das Denken und Planen in überregionalen Handlungsräumen zu fördern. Das Raumkonzept präsentiert Ziele und Strategien für die [...]
Die Anwendung des Verbandsbeschwerderechtes ist nötiger denn je! Die hohe Erfolgsquote zeigt, dass der heute stark gestiegene Nutzungs- und Baudruck auf die Landschaft ein Korrektiv braucht. Im Jahr 2010 konnten in 11 von insgesamt 14 Fällen unnötige Eingriffe in Natur und Landschaft verhindert werden. Grund sind die wachsenden Konflikte in der Raumplanung und Energieproduktion.
Die Gemeinde Kemmental will mit einer Sonderbauzone und weiteren Zugeständnissen ermöglichen, dass Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel in einer geschützten Landschaft bauen kann. Für den WWF und die Stiftung Landschaftsschutz ist dieses Vorgehen raumplanerisch verantwortungslos und rechtlich nicht haltbar. Sie gelangen mit einem Rekurs an den Kanton.
Der erste Landschaftszustandsbericht des Bundesamtes für Umwelt BAFU zeigt Alarmierendes: Zwischen 1980 und 2002 hat die Zersiedelung der Schweiz um weitere 15 Prozent zugenommen. «Es ist höchste Zeit, das enorme Siedlungswachstum zu begrenzen», sagt Pro Natura Zentralsekretär Otto Sieber.
Die Initianten der Landschaftsinitiative sind enttäuscht über den Bundesrat. Er hat heute in seiner Botschaft ans Parlament die Landschaftsinitiative zur Ablehnung empfohlen.
Die Bauzonen in der Schweiz sind zu gross und oft am falschen Ort. Die Initianten der Landschaftsinitiative zeigen nun Wege, wie Bauzonen begrenzt werden können und wie Bauzonen dorthin «verlegt» werden können, wo sie Sinn machen. Die vier Vorschläge sollen bei der Umsetzung der Landschaftsinitiative die Leitideen sein. Und sie sollen dabei helfen, das verfassungsmässige Ziel der Raumplanung Realität werden zu lassen: den haushälterischen Umgang mit dem Boden.
Der WWF und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) haben beim Staatsrat des Kantons Wallis eine Beschwerde gegen die Baubewilligung eingereicht, die die Aminona Luxury Resort and Village (ALRV)/Mirax für den Bau eines Hotelkomplexes mit 15 Gebäuden samt den entsprechenden Zufahrtsstrassen erhalten hat. Die Umweltschutzorganisationen befürchten ein Fiasko für Natur und Landschaft, aber auch für die Region insgesamt.