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	<title>Naturschutz.ch &#187; radioaktiv</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Atommüll: Auswahl Tiefenlager</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 15:14:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gavino Strebel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abfall und Recycling]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Atommülllager]]></category>
		<category><![CDATA[NAGRA]]></category>
		<category><![CDATA[radioaktiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Im laufenden Auswahlverfahren für geologische Tiefenlager für radioaktive Abfälle hat der Bund die so genannten „provisorischen Planungsperimeter" festgelegt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-24675" title="Atommüll" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Atommüll1-150x150.jpg" alt="Atommüll" width="150" height="150" />Im laufenden Auswahlverfahren für geologische Tiefenlager für radioaktive Abfälle hat der Bund die so genannten „provisorischen Planungsperimeter&#8221; festgelegt. Sie grenzen das Gebiet ein, in dem dereinst oberirdische Bauten und Anlagen für geologische Tiefenlager gebaut werden könnten. Gemeinden, die in den provisorischen Planungsperimetern liegen, werden in die regionalen Partizipationsprozesse eingebunden, die derzeit von Arbeitsgruppen vorbereitet werden. In diesen vorbereitenden Arbeitsgruppen werden künftig auch Vertreter benachbarter deutscher Gemeinden mitwirken.</p>
<p>Am 2. April 2008 hat der Bundesrat den Konzeptteil des Sachplans geologische Tiefenlager verabschiedet und damit die Regeln und Verfahren für die Standortsuche festgelegt. Der erste Schritt von Etappe 1 der Standortsuche erfolgte am 6. November 2008 mit der Bekanntgabe von sechs geologischen Standortgebieten. Diese wurden von der Nationalen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) aufgrund ihrer geologischen und sicherheitstechnischen Eigenschaften als Standorte für geologische Tiefenlager vorgeschlagen. Die Kantone und Gemeinden, die direkt über diesen geologischen Standortgebieten liegen, wurden seither in das Auswahlverfahren eingebunden und sind in verschiedenen Gremien des Verfahrens vertreten.</p>
<p>Heute ist der zweite Schritt von Etappe 1 erfolgt, indem die so genannten provisorischen Planungsperimeter festgelegt worden sind. Diese grenzen das Gebiet ein, in dem die Oberflächenanlagen eines Tiefenlagers gebaut werden könnten (z.B. Betriebs- und Administrationsgebäude, Lüftungs- und Bauschächte, Nebengebäude, Zufahrten, Schienenanschlüsse). Die provisorischen Planungsperimeter wurden in Zusammenarbeit mit den betroffenen Kantonen und Vertretern aus Deutschland aufgrund von raumplanerischen Kriterien festgelegt. Die definitive Festlegung erfolgt am Ende von Etappe 1 durch den Bundesrat.</p>
<p>Im Hinblick auf Etappe 2 muss festgelegt werden, welche Gemeinden die ,Standortregion&#8221; bilden und in das Mitwirkungsverfahren, die so genannte regionale Partizipation, einbezogen werden. Eine ,Standortregion&#8221; setzt sich zusammen aus den Standortgemeinden (Gemeinden, die ganz oder teilweise über einem geologischen Standortgebiet liegen) sowie aus den Gemeinden, die ganz oder teilweise im Planungsperimeter liegen. Der Aufbau der regionalen Partizipation hat in den Standortgemeinden mit der Bildung entsprechender Arbeitsgruppen bereits begonnen.</p>
<p>Die Standortsuche für geologische Tiefenlager erfolgt in drei Etappen und wird rund zehn Jahre dauern. Danach wird der Bundesrat über die Erteilung der Rahmenbewilligung für je einen Standort für schwach- und mittelradioaktive Abfälle und hochradioaktive Abfälle oder für einen Standort für alle Abfallkategorien entscheiden. Nach dem Entscheid des Bundesrats folgt die Genehmigung durch das Parlament und eine allfällige Volksabstimmung, falls das fakultative Referendum gegen die Rahmenbewilligung ergriffen wird.</p>
<p><strong>Etappen des Auswahlverfahrens</strong></p>
<p>In der laufenden Etappe 1 wurden von der Nationalen Genossenschaft für die Entsorgung radioaktiver Abfälle (Nagra) geeignete Standortgebiete aufgrund von sicherheitstechnischen und geologischen Kriterien vorgeschlagen. Es sind dies: Südranden (Kanton SH), Zürcher Weinland (Kantone ZH und TG), Nördlich Lägeren (Kantone ZH und AG), Bözberg (Kanton AG), Jura-Südfuss (Kantone SO und AG) und Wellenberg (Kantone NW und OW). Die drei Standortregionen Zürcher Weinland, Nördlich Lägeren und Bözberg kommen sowohl für Lager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle als auch für Lager für hochradioaktive Abfälle oder für ein so genanntes Kombilager (Lager für alle Abfallkategorien) in Frage. Zu den Vorschlägen der Nagra werden derzeit sicherheitstechnische Gutachten erstellt.</p>
<p>In Etappe 2 werden die in Etappe 1 identifizierten Standortgebiete auf mindestens zwei Standorte pro Abfallkategorie eingeengt, indem neben den sicherheitstechnischen auch raumplanerische und sozioökonomische Aspekte umfassend geprüft werden. In dieser Etappe steht die regionale Partizipation, das heisst der Einbezug der Bevölkerung und der Gemeinden der betroffenen Regionen, im Vordergrund.</p>
<p>In Etappe 3 werden die verbleibenden Standorte vertieft untersucht und die sicherheitstechnischen und geologischen Kenntnisse dieser Standorte zum Beispiel durch Sondierbohrungen weiter vertieft. Ebenso werden die volkswirtschaftlichen Auswirkungen genau untersucht und mögliche Formen der Abgeltung geregelt. Am Ende von Etappe 3, in rund 10 Jahren, reicht die Nagra die Rahmenbewilligungsgesuche für Tiefenlager ein.</p>
<p><a href="http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&amp;msg-id=30630" target="_blank">BAFU</a></p>
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		<title>20 Jahre nach Tschernobyl</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Apr 2006 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[AKW]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Katastrophe im AKW von Tschernobyl in der Ukraine vom 26. April 1986 hat auch in der Schweiz die Atomdiskussion bis heute nachhaltig beeinflusst. In der Zwischenzeit sind 20 Jahre vergangen. Etliche Länder haben den Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen, andere bauen oder planen AKWs. Was wird die Schweiz tun? Darüber scheiden sich die Geister. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18546" title="" src="/wp-content/uploads/tschernobyl-150x105.gif" alt="" width="150" height="98" />Die Katastrophe im AKW von Tschernobyl in der Ukraine vom 26. April 1986 hat auch in der Schweiz die Atomdiskussion bis heute nachhaltig beeinflusst. In der Zwischenzeit sind 20 Jahre vergangen. Etliche Länder haben den Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen, andere bauen oder planen AKWs. Was wird die Schweiz tun? Darüber scheiden sich die Geister. Die Schweiz wird so oder so die Hilfe, die sie seit sechs Jahren in den betroffenen Regionen leistet, fortsetzen.</p>
<dl>
<dt>Links zum Beitrag</dt>
<dd><a href="http://www.nzz.ch/ft/index.html" target="_blank">NZZ Dossier Tschernobyl</a></dd>
<dd><a href="http://www.deza.admin.ch/index.php?navID=65935&#038;langID=6&#038;" target="_blank">DEZA</a></dd>
<dd><a href="http://www.chernobyl.info" target="_blank">chernobyl.info</a></dd>
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		<title>20 Jahre Tschernobyl-Katastrophe: Folgen noch heute spürbar</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Apr 2006 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor 20 Jahren passierte der bislang grösste Unfall in der Geschichte der zivilen Atomkraftnutzung. Am 26. April 1986 explodierte der Reaktor 4 des Atommeilers &#8220;Lenin&#8221; und pustete eine gigantische radioaktive Welle über ganz Europa. Die Folgen sind noch heute in der Schweiz spürbar: Das langlebige strahlende Cäsium lässt sich vor allem im Tessin noch immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18546" title="" src="/wp-content/uploads/tschernobyl-150x105.gif" alt="" width="150" height="98" />Vor 20 Jahren passierte der bislang grösste Unfall in der Geschichte der zivilen Atomkraftnutzung. Am 26. April 1986 explodierte der Reaktor 4 des Atommeilers &#8220;Lenin&#8221; und pustete eine gigantische radioaktive Welle über ganz Europa.<br />
Die Folgen sind noch heute in der Schweiz spürbar: Das langlebige strahlende Cäsium lässt sich vor allem im Tessin noch immer nachweisen, wie das Bundesamt für Gesundheit mitteilte. Pilze und Wildfleisch weisen teils immer noch erhöhte Werte auf. Gemäss Hochrechnungen ist in der Schweiz wegen der Katastrophe mit 200 zusätzlichen Krebstodesfällen zu rechnen.</p>
<dl>
<dt>Links zum Beitrag</dt>
<dd><a href="http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/de/4721" target="_blank">BAG</a></dd>
<dd><a href="http://www.energiestiftung.ch" target="_blank">SES</a></dd>
</dl>
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