Nachdem die Kibag die Durchführung eines runden Tisches zur Besprechung der Naturschutzanliegen abgelehnt hatte, bot die Landschaftsschutzorganisation Ripa Inculta! an, eine objektive Umweltexpertise zu finanzieren. Um diese Expertise durchzuführen, müssen die Wissenschaftler die Nuoler Bucht betreten können. Diesen Zugang hat die Kibag aber schriftlich verwehrt.
Bereits mehrmals hat naturschutz.ch über die Probleme von Naturschützern und Anwohnern mit der Kiesabbaufirma KIBAG AG in Nuolen berichtet. Lesen Sie die neuste Episode aus Nuolen.
Der Fall um die Nuoler Buchten und den Kiesabbau geht vor Bundesgericht. Es geht um einen Anwalt, der sich von der Gegenseite, der Kibag, bezahlen liess, um verbotene Seeauffüllungen, Schilfvernichtung und einen unhaltbaren Kiesabbauvertrag.
In Nuolen (SZ) will die KIBAG AG ein riesiges Wohnüberbauungsprojekt verwirklichen: Über 600m des Ufers des Zürichsees soll mit Luxuswohnungen verbaut werden, eine Ungeheuerlichkeit die mit äusserst fragwürdigen Methoden erreicht wird, unter anderem wird geltendes Schweizer Recht nicht eingehalten.
Die einzige Uferschwalben-Kolonie des Kantons Schwyz in Nuolen steht möglicherweise vor dem Aus: Die Brutwand in einer Kiesgrube wird im Winter abgebaut. Die 170 bis 250 Uferschwalben-Paare haben zwar die Möglichkeit, eine neue Brutwand im Bereich des Golfplatzes zu beziehen, doch diese ist laut dem Schwyzer Kantonalen Vogelschutzverband stark bewachsen und erodiert. Die Wand ist [...]