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Nationalpark

Mazedonien: Nationalpark durch Staudamm bedroht

Mazedonien: Nationalpark durch Staudamm bedroht

Mitten im zweitältesten und grössten Nationalpark Mazedoniens will die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (engl.: EBRD) den Bau eines grossen Staudamms zur Stromgewinnung fördern. Der Mavrovo-Nationalpark ist durch das Projekt „Boskov Most“ massiv bedroht. Die internationale Naturschutzstiftung EuroNatur fordert die EBRD deshalb auf, ihre Darlehenszusage an den mazedonischen Stromerzeuger ELEM für das Wasserkraftwerk im Nationalpark zurückzunehmen. „Grosse Infrastrukturmaßnahmen wie Boskov Most führen den Nationalpark ad absurdum. Mazedonien strebt zwar den Beitritt zur Europäischen Union an. Parallel wird das europäische Naturschutzrecht durch die Genehmigung derartiger Projekte aber mit Füssen getreten. Die durch das Staudamm-Projekt verursachten Eingriffe in das Schutzgebiet sind keinesfalls mit dem Status als Emerald-Schutzgebiet und künftigem Teil des Natura-2000-Netzwerks vereinbar“, sagt EuroNatur-Geschäftsführer Gabriel Schwaderer. Gemeinsam mit einer Koalition aus sechs mazedonischen Nicht-Regierungsorganisationen ruft EuroNatur die mazedonische Regierung auf, das naturzerstörerische Projekt zu stoppen.

Fahrlässige Ausrüstung der Schiffe

Fahrlässige Ausrüstung der Schiffe

In der Nacht auf den 14. November ist es im Nationalpark Donau-Auen erneut zu einem schweren Unfall gekommen. Ein Schubverbund ist auf ein bereits im Mai gesunkenes Schotter-Transportschiff aufgelaufen. Das ist bereits die dritte Havarie in einem Jahr. Nur 20 Prozent der Schiffe dürften derzeit mit einem aktuellen Ortungssystem und Echtzeitkarten ausgerüstet sein. Bei schlechter Sicht kommt es daher leicht zu gefährlichen Situationen. „Das ist, als wenn man Lastwagen ohne Licht auf der Strasse fahren lassen würde“, warnt WWF-Naturschutzexperte Gerhard Egger.

Eine Million für Mensch und Natur

Eine Million für Mensch und Natur

„Gründen wir einen neuen Nationalpark!“ forderte Pro Natura zum Start ins neue Jahrtausend und stellte dem ersten neuen Nationalpark eine Million Franken in Aussicht. Am Samstag konnte dieses Preisgeld dem Nationalpark-Kandidaten „Parco Nazionale del Locarnese“ auf dem Monte Verità bei Ascona feierlich zugesprochen werden. Die Million Schweizer Franken wird dereinst für die Entgeltung der Leistungen der naturbelassenen Kernzonen den Grundeigentümern zugute kommen, wie Pro Natura in der aktuellen Medienmittelung schreibt. Eine wichtige Wegmarke auf dem Weg zu einem neuen Nationalpark für die Schweiz.

Keine weitere Ölbohrung im Wattenmeer

Keine weitere Ölbohrung im Wattenmeer

Die Ankündigung des Energiekonzerns RWE Dea, die Ölförderung im Wattenmeer ausweiten zu wollen, stösst auf scharfe Kritik von Umweltverbänden. Der NABU, die Naturschutzgesellschaft Schutzstation Wattenmeer und WWF kritisierten die Pläne als zynische und völlig überflüssige Gefährdung des Weltnaturerbes. Der Konzern hatte mitgeteilt, an vier weiteren Stellen im schleswig-holsteinischen und niedersächsischen Wattenmeer nach Öl bohren zu wollen. Seit 1987 betreibt RWE Dea die Förderplattform „Mittelplate A“ mitten im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.

Dole-Bananen bedrohen Nationalpark und Elefanten

Dole-Bananen bedrohen Nationalpark und Elefanten

In Sri Lanka wird tropischer Primärwald für Bananenplantagen zerstört. Mehr als 1.500 Hektar geschützten Wald hat Letsgrow, eine Tochterfirma des US-amerikanischen Konzerns Dole-Food- Company, bereits abgeholzt.

Zweiter Nationalpark gutgeheissen

Zweiter Nationalpark gutgeheissen

Das Bundesamt für Umwelt hat das Projekt Parc Adula der Kantone Graubünden und Tessin gutgeheissen. Damit kann ein zweiter Schweizer Nationalpark errichtet werden.

Biosphärenreservat Nationalpark – Val Müstair

Biosphärenreservat Nationalpark – Val Müstair

Der Schweizerische Nationalpark wird neu mit dem Val Müstair zu einem gemeinsamen UNESCO-Biosphärenreservat zusammengeschlossen. Durch den Zusammenschluss mit der Val Müstair wurde die Fläche des Schweizerischen Nationalparks mehr als verdoppelt und erfüllt nun teilweise die Vorgaben der UNSECO. Die UESCO hat der Erweiterung am 2. Juni 2010 zugestimmt, verlangt aber gleichzeitig, dass alle Vorgaben bis 2013 erfüllt sind.

Bartgeier Ikarus geschwächt

Bartgeier Ikarus geschwächt

Den Bartgeier Ikarus zieht es in die Innerschweiz. Doch bis jetzt hat er wenig Glück gehabt. Vor einem Jahr litt er an einer Bleivergiftung. Jetzt wurde er im Bisistal erneut geschwächt aufgefunden. Im Tierpark Goldau SZ wird er derzeit untersucht und aufgepäppelt. Ikarus wurde im Juni 2008 im Rahmen des internationalen Wiederansiedlungsprojektes für Bartgeier im [...]

Neue Koordinationsstelle Parkforschung

Neue Koordinationsstelle Parkforschung

Seit 2007 entstehen in der Schweiz neue Pärke von nationaler Bedeutung. Für ihre langfristige und nachhaltige Entwicklung ist eine begleitende Forschung unerlässlich. Um die Forschungszusammenarbeit unter den Pärken zu fördern und das verfügbare Wissen zugänglich zu machen, hat das BAFU eine vorerst bis Ende 2011 befristete nationale Koordinationsstelle geschaffen und die Akademien der Wissenschaften Schweiz [...]

BAFU genehmigt neun Naturparkprojekte

BAFU genehmigt neun Naturparkprojekte

Anfang 2009 haben die Kantone beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) elf Gesuche für Pärke von nationaler Bedeutung eingereicht. Neun dieser Gesuche nahm das BAFU in die Hauptprüfung auf. Alle wurden gutgeheissen.