Zahlreiche Chemikalien aus Medikamenten und Putzmittel stehen im Verdacht, die Gewässer in der Schweiz zu belasten, schreibt das Infoportal CH-Forschung. Seit Jahren beobachten Forscher, dass männliche Fische immer weiblicher werden. Die Ursache dafür seien sogenannte hormonaktive Stoffe, künstlich hergestellte Substanzen die ähnlich wie natürliche Hormone wirken.
Auch in bereits gereinigtem Abwasser lassen sich Spuren von zahlreichen Chemikalien nachweisen. Dabei handelt es sich vor allem um Schmerzmittelwirkstoffe, künstliche Hormone und Spülmittelreste. Die Spuren beeinträchtigen sowohl Pflanzen als auch Tiere.
Wie das Infoportal nachhaltigkeit.org schreibt, steht die Schweizer Wasserwirtschaft durch Klimawandel, technologischen Entwicklungen und erhöhten Anforderungen vor grossen Herausforderungen. Dazu kommt noch die Belastung des Grundwassers durch verschiedene Problemstoffe wie Phosphat oder Nickel. Viele dieser chemischen Stoffe kommen aber auch aus alltäglichen Produkten wie Shampoo und Waschmittel.