Wie die Schweizerische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) meldet ist seit dem Hauptschadenjahr 2003 die durch den Buchdrucker befallene Menge Fichtenholz von über 2 Mio. m3 stetig zurückgegangen.
Die WSL hat anlässlich der 10 Jahre seit Lothar ein lesenswertes Dossier “Sturm und Windwurf” zusammengestellt.
Am 26. Dezember 1999 fegte der Sturm Lothar über die Schweiz. Er forderte mehrere Menschenleben und vernichtete innert Minuten das Kapital vieler Waldeigentümerinnen und -eigentümer. Lothar wirkte sich auf den Holzmarkt sehr negativ aus, die Holzpreise brachen stark ein. In ökologischer Hinsicht hingegen brachte der Sturm Dynamik und erhöhte die Artenvielfalt.
Bei den Unwettern im vergangenen August hatten viele Ortschaften nebst den Wassermassen auch mit grossen Mengen von Schwemmholz zu kämpfen. Schnell stellte sich die Frage, ob es sich dabei um in den Wäldern liegen gelassenes Sturmholz handelte. Untersuchungen der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL zeigen, dass dies nur zu einem kleinen Teil [...]
Knapp sechs Jahre nach dem Sturm «Lothar» befindet sich der Zürcher Wald in einer weniger schlechten Verfassung als zuerst befürchtet. Die Ausbreitung des Borkenkäfers, der sturmgeschädigte Waldflächen bevorzugt, konnte unter Kontrolle gehalten werden. Das gilt auch für die in diesem Sommer aufgetretene Fichtenquirlschildlaus. Links zum Beitrag NZZ
Am 26. Dezember 1999 – als Folge des Sturmes Lothar – sank das Fahrgastschiff Vitzanove im Vierwaldstättersee und liegt seither in rund 110 Meter Tiefe mit 170 Liter Diesel- und 30 Liter Motorenöl an Bord vor Vitznau auf Grund. Der Schiffseigner hat kein Geld, der Kanton sieht aufgrund der Verhältnismässigkeit keine Notwendigkeit einer Bergung. Die [...]