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	<title>Naturschutz.ch &#187; Klimaschutz</title>
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	<description>Das Schweizer Portal für Natur- und Umweltschutz</description>
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		<title>Alpine Urwiesen und Felsfluren europaweit gefährdet</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 15:24:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Klimawandel verändert grossräumig die Gebirgsvegetation. In der ersten paneuropäischen Studie zum Vegetationswandel im Hochgebirge zeigt ein internationales Team unter der Leitung von ForscherInnen der Universität Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), dass die Auswirkungen des Klimawandels auf die alpine Vegetation stärker sind als ursprünglich angenommen. Die Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/?attachment_id=44216" rel="attachment wp-att-44216"><img class="alignleft size-full wp-image-44216" title="Alpinepflanzen" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Alpinepflanzen.jpg" alt="" width="520" height="390" /></a><strong>Der Klimawandel verändert grossräumig die Gebirgsvegetation. In der ersten paneuropäischen Studie zum Vegetationswandel im Hochgebirge zeigt ein internationales Team unter der Leitung von ForscherInnen der Universität Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), dass die Auswirkungen des Klimawandels auf die alpine Vegetation stärker sind als ursprünglich angenommen. Die Ergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals &#8220;Nature Climate Change&#8221; veröffentlicht.</strong></p>
<p>867 Probeflächen auf 60 verschiedenen Gipfeln in allen grösseren europäischen Hochgebirgen – etwa am österreichischen Hochschwab oder im schweizerischen Wallis – untersuchten die WissenschafterInnen. Im Vergleichszeitraum 2001 bis 2008 fanden sie auf kontinentalem Niveau deutliche Anzeichen, dass kälteadaptierte Pflanzen von wärmeliebenden Arten zunehmend aus ihren Lebensräumen verdrängt werden.</p>
<p><strong> Zunahme wärmeliebender Pflanzenarten</strong></p>
<p>&#8220;Wir haben eine Zunahme wärmeliebender Pflanzenarten in grösseren Höhen erwartet, aber nicht in diesem deutlichen Ausmass und in so kurzer Zeit&#8221;, sagt Michael Gottfried vom Department für Naturschutzbiologie, Vegetations- und Landschaftsökologie der Universität Wien.</p>
<p>BiologInnen aus 13 Ländern untersuchten im Rahmen des Forschungsprogramms GLORIA unter der Leitung von Wiener ForscherInnen die alpine Vegetation, also niedrigwüchsige Pflanzengemeinschaften im Hochgebirge oberhalb der Baumgrenze. &#8220;Viele kältetolerante Arten wandern buchstäblich in den Himmel. In einigen der niedrigeren europäischen Gebirge können wir beobachten, wie die offene alpine Graslandschaft verschwindet, und Zwergsträucher den Lebensraum in wenigen Jahrzehnten erobern werden&#8221;, warnt Michael Gottfried, der auch Erstautor der nun in &#8220;Nature Climate Change&#8221; veröffentlichten Studie ist.</p>
<p><strong> Europaweite Entwicklung</strong></p>
<p>Diese Studie ist weltweit die bislang breitest angelegte Untersuchung ihrer Art. Sie bestätigt den direkten Zusammenhang zwischen erhöhten Sommertemperaturen und der Veränderung alpiner Lebensgemeinschaften. &#8220;Regionale Untersuchungen haben diesen Vorgang bereits aufgezeigt. Unsere Ergebnisse demonstrieren diese Entwicklung erstmals für den gesamten europäischen Kontinent&#8221;, sagt Gottfried.</p>
<p><strong> </strong>Dieses Phänomen, von den GLORIA-ForscherInnen als Thermophilisierung bezeichnet, wurde erstmalig quantitativ erfasst und als messbarer Indikator definiert. Alle 32 an der Studie beteiligten AutorInnen wandten die selbe Methodik auf genau dokumentierten Probeflächen an, wodurch eine europaweite Vergleichbarkeit erst möglich wurde. &#8220;Wir hoffen, dass unser Thermophilisierungs-Indikator von anderen Forschungsgruppen weltweit übernommen und auf diese Weise ein globaler Vergleich möglich wird&#8221;, sagt Harald Pauli vom Institut für Gebirgsforschung der ÖAW und Netzwerk-Koordinator von GLORIA.</p>
<p><strong> Selbe Effekte von Schottland bis Kreta</strong></p>
<p>Die ForscherInnen zeigen auch, dass dieser Effekt von der Seehöhe unabhängig ist – er findet von der Baumgrenze bis zu den höchsten Gipfeln statt – und ebenso von der geographischen Breite – von Schottland bis zu den Gebirgsregionen Kretas. &#8220;Unsere Arbeit belegt, dass der Klimawandel auch die entlegensten Winkel der Biosphäre beeinflusst&#8221;, sagt Georg Grabherr, stellvertretender Direktor des ÖAW-Instituts und Leiter von GLORIA. &#8220;Die Thermophilisierung im Hochgebirge kann nicht vor Ort begrenzt werden. Menschliche Anpassungsstrategien sind also keine Option. Wir müssen uns dringend auf die Vermeidung noch stärkeren Klimawandels konzentrieren, um den biogenetischen Schatz der Natur zu wahren&#8221;.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.gloria.ac.at/">http://www.gloria.ac.at</a></p>
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		<title>Moorschutz ist Klimaschutz</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 14:34:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gentechnologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Landwirtschaftlich genutzte Moorböden machen nur 8 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland aus. Doch drainierte, also entwässerte Moore haben es in sich: Rund 40 Prozent aller Treibhausgas-Emissionen, die durch die Landwirtschaft und Landnutzung anfallen, haben hier ihren Ursprung. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/newsimage3.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-43768" title="Hochmoor" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/newsimage3.jpg" alt="" width="800" height="533" /></a>Landwirtschaftlich genutzte Moorböden machen nur 8 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland aus. Doch drainierte, also entwässerte Moore haben es in sich: Rund 40 Prozent aller Treibhausgas-Emissionen, die durch die Landwirtschaft und Landnutzung anfallen, haben hier ihren Ursprung, dies schreibt der Informationsdienst Wissenschaft in der aktuellen Medienmitteilung. „Aus drainierten Moorböden werden etwa so viel Treibhausgase frei wie aus dem gesamten deutschen Luftverkehr“, sagt Dr. Annette Freibauer, am Thünen-Institut für Agrarrelevante Klimaforschung verantwortlich für das Nationale Inventar der Treibhausgas-Emissionen aus der Landwirtschaft.</p>
<p>Ein Artikel in der aktuellen Ausgabe des Magazins ForschungsReport macht deutlich, warum naturbelassene Moore so bedeutsam fürs Klima sind. Bedingt durch den hohen Wasserstand werden absterbende Pflanzen nicht zersetzt, sondern unter Luftabschluss konserviert. Damit verbleibt der in diesen Pflanzen gebundene Kohlenstoff, der aus dem Kohlendioxid (CO2) der Atmosphäre stammt und im Zuge der Photosynthese in organische Verbindungen umgewandelt wurde, langfristig im Boden. Mit der Zeit entsteht daraus Torf. Sinkt nun durch die Trockenlegung der Moore der Wasserstand, so kommt wieder Sauerstoff in die oberen Bodenschichten: Die organische Substanz zersetzt sich, und der über Jahrhunderte gespeicherte Kohlenstoff wird frei.</p>
<p><a href="http://www.idw-online.de" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Foto: Bärbel Tiemeyer</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Klimakonferenz: schleppende Verhandlungen</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 14:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>naturschutz.ch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 28. November bis zum 9. Dezember 2011 findet im südafrikanischen Durban die 17. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention statt. Auf der sogenannten COP17 werden Delegierte aus 193 Ländern über einen neuen Weltklimavertrag und die Zukunft des Kyoto-Protokolls verhandeln. Die kommende Klimakonferenz steht vor einer schwierigen Aufgabe; nur schleppend kommen die Verhandlungen voran. Die Klimawissenschaft sendet derweil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/news/gewaesserschutz/schweizer-sorgen-sich-um-umweltverschmutzung/18888 /attachment/klima2" rel="attachment wp-att-18084"><img class="alignleft size-full wp-image-18084" title="klima2" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/klima2.jpg" alt="" width="169" height="113" /></a>Vom 28. November bis zum 9. Dezember 2011 findet im südafrikanischen Durban die 17. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention statt. Auf der sogenannten COP17 werden Delegierte aus 193 Ländern über einen neuen Weltklimavertrag und die Zukunft des Kyoto-Protokolls verhandeln. Die kommende Klimakonferenz steht vor einer schwierigen Aufgabe; nur schleppend kommen die Verhandlungen voran. Die Klimawissenschaft sendet derweil immer deutlichere Alarmsignale.</p>
<p>Greenpeace erwartet laut einer Medienmitteilung von der COP17 eine klare Entscheidung, bis spätestens im Jahr 2015 einen neuen Weltklimavertrag auszuhandeln, der alle grossen CO2-Emittenten umfasst. Für die Übergangszeit müsse eine Neuauflage des Kyoto-Protokolls beschlossen werden. Zudem müsse der bei der vorigen Klimakonferenz in Cancun beschlossene Klimafonds, aus dem Klima- und Waldschutz sowie Anpassungsmassnahmen in Entwicklungsländern finanziert werden sollen, endlich in Kraft gesetzt werden. Dafür seien innovative Finanzierungsmodelle gefragt. «Die Schweiz wie auch die EU müssen in diesen Fragen endlich wieder eine Führungsrolle einnehmen und sich mit gleichgesinnten Staaten – notfalls auch gegen Blockierer wie die USA – positionieren», schreibt Greenpeace. Für die Schweiz heisst das, mit anderen europäischen Ländern mitzuziehen und ein Reduktionsziel von minus 40 Prozent bis 2020 in die Waagschale zu werfen, sowie ihren konkreten Beitrag an den Klimafonds zu sprechen. Das entspricht der Verantwortung sämtlicher Industrienationen, damit die globale Erwärmung unter der kritischen zwei-Grad-Grenze gehalten werden kann.</p>
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		<title>Schüler sparen 6,200 Tonnen CO2</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 14:58:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Schulklasse aus Affoltern am Albis hat im Rahmen des Projektes Klimapioniere Autofahrer motiviert, aufs Auto zu verzichten. 21’779,765 Kilometer wurden so über fünf Monate nicht gefahren. Das entspricht einer Einsparung von 6,209 Tonnen CO2. Klimapioniere ist eine Initiative von Swisscom, Solar Impulse und der Klimaschutzorganisation myclimate.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Blackbird-sunset-03.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-41496" title="Sonne" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Blackbird-sunset-03.jpg" alt="" width="480" height="320" /></a>Eine Schulklasse aus Affoltern am Albis hat im Rahmen des Projektes Klimapioniere Autofahrer motiviert, aufs Auto zu verzichten. 21’779,765 Kilometer wurden so über fünf Monate nicht gefahren. Das entspricht einer Einsparung von 6,209 Tonnen CO2. Klimapioniere ist eine Initiative von Swisscom, Solar Impulse und der Klimaschutzorganisation myclimate.</p>
<p>Im Rahmen der Initiative Klimapioniere haben zahlreiche Schweizer Schulklassen Aktionen realisiert und einen Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Die Primarlehrerin Regula Klingler hat etwa mit ihrer 4. Klasse der Primarschule in Affoltern am Albis im Fach „Mensch und Umwelt“ erfolgreich das Klimaschutzprojekt „Kilometer sparen“ umgesetzt. Nach einer Impulslektion der Klimaschutzorganisation myclimate sammelten die Affoltemer Viertklässler Ideen für ein Projekt. „Ich war beeindruckt, wie viele Ideen zusammenkamen und wie engagiert sich alle beteiligten“, erinnert sich R. Klingler. Letztendlich einigten sich die Schüler, Kilometer zu sparen.</p>
<p>Am Schulbesuchstag in allen vier Schulhäusern von Affoltern am Albis starteten die Primarschüler ihre Überzeugungsarbeit: In Dreiergruppen versuchten sie, die Besucher für ihre Idee zu begeistern. Die Schüler sammelten an diesem Tag Adressen von Interessierten und teilten ihnen Listen aus, auf denen sie gesparte Kilometer eintragen sollten. „Aber nur wirklich gesparte Kilometer“,  präzisiert ein Mädchen. Konkret: Jedesmal, wenn jemand bewusst auf das Auto verzichtete und stattdessen den Öffentlichen Verkehr wählte, das Fahrrad oder zu Fuss ging, dann durfte er diese gesparten Autokilometer in seiner Tabelle notieren. Die Idee kam an und die Einwohner von Affoltern am Albis und Umgebung sammelten fleissig Kilometer. Nach Ablauf der Frist gingen die Schüler bei jedem Interessierten persönlich vorbei und sammelten die ausgefüllten Zettel ein. Viele hatten mitgemacht und darauf sind die Kinder besonders stolz: „Wir haben Erwachsene dazu gebracht, Kilometer zu sammeln“, bringt es ein Junge auf den Punkt.</p>
<p><a href="http://ch.myclimate.org/de.html" target="_blank">Weitere Informationen </a></p>
<p>Foto: Jerry Sergaves (Wikimedia Commons)</p>
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		<title>500 protestieren gegen Repower Kohlekraftwerke</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 07:18:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominique Haiden</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An der Kundgebung "Kein Klimaschaden aus Graubünden: Repower Kohlekraftwerke ADE!" protestierten am 27. August in Chur 500 Personen gegen die Absicht der Bündner Repower, in Italien und Deutschland Kohlekraftwerke zu bauen. In verschiedenen Reden wurde die Bündner Regierung und der Grossrat kritisiert, weil diese die Projekte bisher tolerieren, während die Bevölkerung des Kantons die Kohlekraftwerke sehr deutlich ablehnt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-40316" title="Kundgebung Kohlekraftwerk" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/D30_8569-300x199.jpg" alt="" width="108" height="71" />An der Kundgebung &#8220;Kein Klimaschaden aus Graubünden: Repower Kohlekraftwerke ADE!&#8221; protestierten am 27. August in Chur 500 Personen gegen die Absicht der Bündner Repower, in Italien und Deutschland Kohlekraftwerke zu bauen. In verschiedenen Reden wurde die Bündner Regierung und der Grossrat kritisiert, weil diese die Projekte bisher tolerieren, während die Bevölkerung des Kantons die Kohlekraftwerke sehr deutlich ablehnt.</p>
<p>Ole Wilke war aus Brunsbüttel angereist, dem Standort eines der umstrittenen Projekte. Der Vertreter der Bürgerinitiative Gesundheit und Klimaschutz Unterelbe betonte: &#8220;Wenn es zum Bau kommt, würde diese extrem klimaschädliche Art der Stromerzeugung für die nächsten 40 Jahre, die typische Lebensdauer eines Kohlekraftwerks, zementiert. Dies ist fatal!&#8221;</p>
<p>Über 50 Personen waren aus Saline Joniche, Kalabrien und Italien angereist, um gegen den Bau des anderen Kohlekraftwerks zu protestieren. Am Montag vor der Kundgebung hatte der Präsident der Region Kalabrien, Giuseppe Scopelliti, in einer offiziellen Stellungnahme die Reise der Kohlekraftwerkgegner aus Kalabrien begrüsst. Die Teilnahme von Organisationen und der lokalen Bewegung gegen die Kohlekraftwerke an der Kundgebung in der Schweiz sei von grosser Bedeutung für die Region Kalabrien.</p>
<p>In beiden geplanten Kraftwerken soll aus Übersee importierte Kohle verfeuert werden. Beim Projekt in Brunsbüttel würde die Kohle aus der grössten Steinkohlemine der Welt stammen. Karmen Ramírez Boscán vertrat die dort vom Kohleabbau betroffene Bevölkerung Kolumbiens und beklagte Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen und Vertreibungen — Folgen der Kohleförderung im Tagbau, unter denen Ihr Stamm, die Wayuu, leidet.</p>
<p>Jon Pult, Grossrat und Präsident der SP Graubünden, verurteilte die Haltung vor Regierung und Grossrat und betitelte die beiden von Repower geplanten Kohlekraftwerke als &#8220;klimapolitische Sauerei&#8221;. Der gleiche Grosse Rat und die gleiche Regierung hätten in ihren politischen Leitlinien festgehalten, man wolle dem Klimawandel und seinen Gefahren für das Berggebiet Graubünden mit einer aktiven Klimapolitik begegnen. Jon Pult: &#8220;Trotzdem unterstützt man die Pläne einer Unternehmung, die man faktisch kontrolliert, zwei Kohlkraftwerke zubauen, die im Jahr 14 mal so viel CO2 produzieren, wie der ganze Kanton Graubünden.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.zukunftstattkohle.ch/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p>Bild: Philip Reynolds (Zukunft statt Kohle)</p>
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		<title>Kein Klimaschaden aus Graubünden!</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/kein-klimaschaden-aus-graubunden-2/40008</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 14:45:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ausserhalb Graubünden ist kaum bekannt, dass der Bündner Energieriese REPOWER im norddeutschen Brunsbüttel und im süditalienischen Saline Joniche mit Partnern für 4,5 Mrd. Euro zwei klimaschädliche Kohlekraftwerke mit einer installierten Leistung von 3120 Megawatt und einem jährlichen CO2 Ausstoss von 17.5 Millionen CO2 bauen will.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Kundgebung-Chur-27-08-2011-Online-Flyer-Ohne-Logo.jpg"><img title="Kundgebung-Chur-27-08-2011-Online-Flyer-Ohne-Logo" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Kundgebung-Chur-27-08-2011-Online-Flyer-Ohne-Logo-300x108.jpg" alt="" width="300" height="108" /></a>Ausserhalb Graubünden ist kaum bekannt, dass der Bündner Energieriese REPOWER im norddeutschen Brunsbüttel und im süditalienischen Saline Joniche mit Partnern für 4,5 Mrd. Euro zwei klimaschädliche Kohlekraftwerke mit einer installierten Leistung von 3120 Megawatt und einem jährlichen CO2 Ausstoss von 17.5 Millionen CO2 bauen will.</p>
<p>Die Repower AG, die bis Frühjahr 2010 Rätia Energie AG hiess, ist entscheidend an der Projektierung von zwei neuen, riesigen Kohlekraftwerken beteiligt. Eines dieser Kraftwerke soll in Deutschland gebaut werden (1820 MW, Brunsbüttel, Schleswig-Holstein), das andere in Italien (1320 MW, Saline Joniche, Kalabrien). Brunsbüttel ist das grösste projektierte Steinkohlekraftwerk in Europa. Wenn wie beabsichtigt verwirklicht, werden die beiden Kohlekraftwerke jährlich etwa 17,5 Millionen Tonnen CO2 ausstossen. Dies entspricht knapp über 40% des CO2-Ausstosses der Schweiz; oder es entspricht dem CO2-Ausstoss aller Motorfahrzeuge der Schweiz. Die Emissionen der beiden von Repower geplanten Kohlekraftwerke entsprechen dem 14-fachen des CO2-Ausstosses Graubündens. Die Verstromung von Kohle ist die klimaschädlichste aller energieindustriellen Aktivitäten. Die elektrische Leistung der beiden projektierten Kraftwerke ist fast so gross wie die Summe der Leistung aller Atomkraftwerke in der Schweiz. Bei beiden Projekten hält die Repower sehr grosse Anteile, bzw. die Mehrheit (Saline Joniche) an den jeweiligen Projektentwicklungsgesellschaften. Das Bündner Unternehmenist bei der Realisierung der beiden Kraftwerksprojekte bestimmend und entscheidend. Betreffend Brunsbüttel und Saline Joniche untermauern die bekannten Fakten: Diese Neubauprojekte würden ohne die Teilnahme, wenn nicht Federführung durch die Repower nicht existieren (Saline Joniche) oder wären höchstwahrscheinlich bereits aufgegeben (Brunsbüttel).</p>
<p>In beiden geplanten Kraftwerken soll an Küstenstandorten importierte Steinkohle verfeuert werden. Beim Projekt in Deutschland ist die prädestinierte Herkunft der Kohle Kolumbien. Italien importiert fast alle Kohle, wobei die wichtigsten Herkunftsländer Indonesien, Südafrika, USA, Australien und Kolumbien sind. Die Repower hält bisher hartnäckig an seiner Absicht fest, die Projekte weiterzuentwickeln, zu realisieren oder zur &#8220;Entscheidungsreife zu bringen&#8221;, obschon: der Bau neuer Kohlekraftwerke nicht mit der 2-Grad-Grenze, also nicht mit den minimalistischen Klimaschutzzielen der UNO oder der Schweiz vereinbar ist; Die Bevölkerung des Kantons überwiegend Strom aus Kohlekraftwerken ablehnt; Viele Deutsche und diverse Schweizer Elektrizitätswerke, die sich am Kraftwerk in Brunsbüttel beteiligen wollten, sich vom Projekt distanziert haben. sich verschiedene Organisationen, Wissenschafter und Parteien gegen die Pläne der Repower zum Bau von Kohlekraftwerken ausgesprochen haben; Die Projekte mit enormen wirtschaftlichen Risiken verbunden sind.</p>
<p>Der Kanton Graubünden besitzt 46% der Repower Aktien; die AXPO-Tochtergesellschaft EGL und Alpiq halten zusammen weitere 46%. Währenddem die Bevölkerungen in Graubünden, Brunsbüttel und Saline Joniche die Projekte ablehnen, habe sich die Regierung und das Parlament Graubündens noch nie gegen die Projekte ausgesprochen. Repower betreibt bereits ein Gaskraftwerk bei Neapel. Der Stromhandel in Italien und Deutschland stellt das Hauptgeschäft der Repower dar. Repower plant 2 grosse Pumpspeicherwerke: Lagobianco, in Graubünden (1000 MW), und Campolattaro bei Neapel (600 MW).</p>
<p><a href="http://www.zukunftstattkohle.ch/" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://naturschutz.ch/kalender/event/kundgebung-kein-klimaschaden-aus-graubunden" target="_blank">Kundgebung im Kalender</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kein Klimaschaden aus Graubünden!</title>
		<link>http://naturschutz.ch/aktion/kein-klimaschaden-aus-graubunden/40000</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 13:56:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Pfefferli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ausserhalb Graubünden ist kaum bekannt, dass der Bündner Energieriese REPOWER im norddeutschen Brunsbüttel und im süditalienischen Saline Joniche mit Partnern für 4,5 Mrd. Euro zwei klimaschädliche Kohlekraftwerke mit einer installierten Leistung von 3120 Megawatt und einem jährlichen CO2 Ausstoss von 17.5 Millionen CO2 bauen will.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Kundgebung-Chur-27-08-2011-Online-Flyer-Ohne-Logo.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-40001" title="Kundgebung-Chur-27-08-2011-Online-Flyer-Ohne-Logo" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Kundgebung-Chur-27-08-2011-Online-Flyer-Ohne-Logo-300x108.jpg" alt="" width="300" height="108" /></a>Ausserhalb Graubünden ist kaum bekannt, dass der Bündner Energieriese REPOWER im norddeutschen Brunsbüttel und im süditalienischen Saline Joniche mit Partnern für 4,5 Mrd. Euro zwei klimaschädliche Kohlekraftwerke mit einer installierten Leistung von 3120 Megawatt und einem jährlichen CO2 Ausstoss von 17.5 Millionen CO2 bauen will.</p>
<p>Der Kanton Graubünden mit 46% Aktienanteil an REPOWER drückt sich vor seiner Verantwortung und überlässt die strategische (Kohle-) Ausrichtung konsequent der Konzernleitung und den Miteigentümern Alpiq und EGL/Axpo. Da Kohlekraftwerke verheerende Auswirkungen auf die Europäischen Klimaziele haben, wehrt sich der Verein ZUKUNFT STATT KOHLE zusammen mit 14 Bündner Parteien und Umweltorganisationen mit einer kantonalen Volksinitiative gegen die REPOWER-Pläne, um diesen Unsinn zu stoppen. Doch REPOWER könnte versucht sein, vor der Volksabstimmung vollendete Tatsachen zu schaffen.</p>
<p>Vor der Energiedebatte im Bündner Grossen Rat von Mittwoch 31. August organisiert ZUKUNFT statt KOHLE deshalb am:<strong></strong></p>
<p><strong>Samstag, 27. August 2011, 14.00 bis 16.00 Uhr, in Chur die </strong><strong>Kundgebung</strong></p>
<p><strong>KEIN KLIMASCHADEN AUS GRAUBÜNDEN</strong></p>
<p><strong>REPOWER Kohlekraftwerke ADE!</strong></p>
<p><strong>Mit anschliessender italienischer Festwirtschaft und Teilnehmenden aus Saline Joniche und Brunsbüttel.</strong></p>
<p><a href="http://www.zukunftstattkohle.ch/" target="_blank">Weitre Informationen</a></p>
<p><a href="http://naturschutz.ch/kalender/event/kundgebung-kein-klimaschaden-aus-graubunden" target="_blank">Kundgebung im Kalender</a></p>
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		<title>Alpenstadt des Jahres 2011</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/alpen/idrija-ist-die-alpenstadt-des-jahres-2011/34727</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 09:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Alpenstadt des Jahres]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Label für nachhaltige Entwicklung wurde der slowenischen Stadt Idrija unter anderem für ihr Engagement im Klimaschutz zuerkannt. Die 12'000 Einwohner-Gemeinde setzt sich in ihrem "Alpenstadt-Jahr" aber auch mit wilden Tieren, Naturkatastrophen und der eigenen Tradition in Bergbau und Kunsthandwerk auseinander. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/idrija.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-34730" title="idrija" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/idrija.jpg" alt="idrija" width="100" height="100" /></a>Das Label für nachhaltige Entwicklung wurde der slowenischen Stadt Idrija unter anderem für ihr Engagement im Klimaschutz zuerkannt. Die 12&#8217;000 Einwohner-Gemeinde setzt sich in ihrem &#8220;Alpenstadt-Jahr&#8221; aber auch mit wilden Tieren, Naturkatastrophen und der eigenen Tradition in Bergbau und Kunsthandwerk auseinander. Am 8. Februar fand in Idrija die feierliche Eröffnung des &#8220;Alpenstadtjahres&#8221; statt.</p>
<p>Idrija will im &#8220;Alpenstadt-Jahr&#8221; bestehende Projekte weiterführen, wie einen Bauernmarkt mit lokalen Bioprodukten, aber auch neue Ideen aufgreifen: Die Stadt arbeitet an einem Konzept<br />
zur lokalen Energieversorgung mit erneuerbaren Energien und will ihren CO2-Ausstoss reduzieren. &#8220;Der Titel Alpenstadt des Jahres zeigt, dass Idrija eine fortschrittliche Stadt ist,<br />
die Umweltprobleme angeht&#8221;, so Bojan Sever, Bürgermeister.</p>
<p>Städte, die eine nachhaltige Politik im Sinne der Alpenkonvention verfolgen, werden seit 1997 von einer internationalen Jury zur &#8220;Alpenstadt des Jahres&#8221; gekürt. Diese Alpenstädte arbeiten in einem Verein zusammen. Dem Netzwerk gehören inzwischen 14 Städte aus Slowenien, Italien, Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz an. Idrija ist dabei ein &#8220;Bindeglied zwischen den Alpen und den slowenischen Karstgebieten&#8221;.</p>
<p>Idrija ist eine kleine Stadt im slowenischen Alpenvorland, ohne Bahnlinie und ohne direkten Autobahnanschluss. Die geografische und geopolitische Abgeschiedenheit der Stadt hat die<br />
Politik kreativ werden lassen: Idrija und seine 12’000 EinwohnerInnen kennen heute kaum Arbeitslosigkeit und haben ein lebendiges Vereins- und Kulturleben. Die Stadt wurde 500<br />
Jahre lang vom Bergbau geprägt: Die Mine der Stadt war bis 1988 zweitgrösste Quecksilbermine der Welt und lieferte 13 Prozent der globalen Produktion.</p>
<p>Als &#8220;Alpenstadt des Jahres&#8221; will Idrija weiterbringen, was der Verein insbesondere in der Klimapolitik angestossen hat. Idrija ist unter anderem Teil einer Pilotregion im geplanten Interreg Alpine Space-Projekt &#8220;Alpstar&#8221;, das die Alpen bis 2050 klimaneutral machen will.</p>
<p><a href="http://www.alpenstaedte.org/de" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
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		<title>Klimaschutz in den Alpen</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/alpen/klimaschutz-in-den-alpen/34714</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 12:43:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Allianz in den Alpen]]></category>
		<category><![CDATA[dynAlp-climate]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Ideen für Skiregionen, klimafreundlicher Rebbau, junge Menschen als 
KlimabotschafterInnen: Das sind drei Beispiele aus den 20 neuen Projekten, die das Gemeindenetzwerk „Allianz in den Alpen“ mit dem Förderprogramm dynAlp-climate unterstützt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/dynalp.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-34715" title="dynalp" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/dynalp.jpg" alt="dynalp" width="125" height="78" /></a>Neue Ideen für Skiregionen, klimafreundlicher Rebbau, junge Menschen als KlimabotschafterInnen: Das sind drei Beispiele aus den 20 neuen Projekten, die das Gemeindenetzwerk „Allianz in den Alpen“ mit dem Förderprogramm dynAlp-climate unterstützt.</p>
<p>„Es gibt so viele Wege wie Menschen in den Alpen, um positiv auf das Klima zu wirken“, ist Rainer Siegele, Vorsitzender des Gemeindenetzwerks „Allianz in den Alpen“, überzeugt. Das Gemeindenetzwerk fördert die ausgewählten Klima-Projekte mit 10&#8217;000 bis 40&#8217;000 Euro, wobei die Gemeinden mindestens 50% der Kosten selbst tragen müssen. Die geförderten Projekte kommen im gesamten Alpenraum zur Umsetzung: acht Projekte in Italien, drei in Frankreich und der Schweiz, zwei in Deutschland und Slowenien, sowie je eines in Liechtenstein und Österreich.</p>
<p>Die Palette der ausgewählten Projekte ist breit, der Schweizerische Naturpark Pfyn-Finges arbeitet beispielsweise am innovativen und klimafreundlichen Rebbau. Die Alpenjugend wird als Klimabotschafter aktiv und baut im transnationalen Kooperationsprojekt „My clime-mate“ kulturelle Barrieren ab.</p>
<p><a href="http://www.alpenallianz.org/de/projekte/dynalp-climate" target="_blank">Weitere Informationen</a></p>
<p><a href="http://www.alpenallianz.org/de" target="_blank">Allianz in den Alpen</a></p>
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		<title>Hoffnung für Eisbären</title>
		<link>http://naturschutz.ch/news/flora-fauna/hoffnung-fur-eisbaren/33411</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 08:17:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flora und Fauna]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Eisbär]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn sich die Arktis weiter so schnell erwärmt wie bisher, sind die Eisbären vom Aussterben bedroht. Eine neu in „Nature“ erschienene Studie zeigt nun, dass es noch Hoffnung für die Eisbären gibt, wenn der Klimaschutz schnell und konsequent umgesetzt wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-33414" title="Eisbär" src="http://naturschutz.ch/wp-content/uploads/Eisbär-300x228.jpg" alt="Eisbär" width="240" height="182" />Wenn sich die Arktis weiter so schnell erwärmt wie bisher, sind die Eisbären vom Aussterben bedroht. Eine neu in „Nature“ erschienene Studie zeigt nun, dass es noch Hoffnung für die Eisbären gibt, wenn der Klimaschutz schnell und konsequent umgesetzt wird.</p>
<p>Die grosse Gefahr für die Eisbären ist das schmelzende arktische Meereis, denn die Bären sind von der Existenz des Eises abhängig, um ihre Beute jagen un erlegen zu können. In eisfreien Perioden finden sie keine Nahrung und können bis zu einem Kilogramm Gewicht am Tag verlieren. Aufgrund des Klimawandels und der Erwärmung weiten sich diese Perioden immer stärker aus, wie das Wissensmagazin scinexx in einem Artikel schreibt.</p>
<p>Eine 2007 veröffentlichte Studie von Forschern um Steven Amstrup vom U.S. Geological Survey prognostizierte, dass bis Mitte dieses Jahrhunderts nur noch ein Drittel der heute rund 22&#8217;000 Polarbären der Arktis übrig bleiben würden. Diese Studie ging davon aus, dass die Emissionen von Treibhausgasen ungebremst weiter ansteigen werden. Mit einer neuen Forschergruppe ist Amstrup nun der Frage nachgegangen, wie weit Klimaschutzbemühungen den Lebensraum der Eisbären erhalten könnten.</p>
<p>Die Studie ergab, dass die Entwicklung der Treibhausgase und Klimaschutzbemühungen einen entscheidenden Unterschied für das Überleben der Eisbären machen könnte. <!-- @font-face {   font-family: "Cambria"; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 0.0001pt; font-size: 11pt; font-family: "Times New Roman"; }div.Section1 { page: Section1; } --> „Es gibt noch immer eine ziemlich hohe Wahrscheinlichkeit in den beiden gefährdetsten Regionen, dass die Eisbären verschwinden könnten“, erklärt Amstrup. „Aber mit Klimaschutz und strengem Management der Jagd wäre die Wahrscheinlichkeit eines Aussterbens jetzt geringer. In den anderen beiden Regionen könnten sich mit entsprechenden Maßnahmen die Bedingungen für die Eisbären sogar verbessern.&#8221;</p>
<p>Angesichts der geringen Fortschritte im internationalen Klimaschutz bleibt es allerdings die Frage, ob die Treibhausgas-Reduktionen für den Eisbären noch rechtzeitig und umfassend genug kommen werden.</p>
<p><a href="http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-12717-2010-12-16.html" target="_blank">Vollständiger Artikel scinexx</a></p>
<p>Bild: Steven C. Amstrup/Polar Bears International</p>
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