Seit über zehn Jahren existiert der Renaturierungsfonds des Kantons Bern, der aus den kantonalen Wasserzinseinnahmen gespeist wird. Seither wurden mehr als 450 Renaturierungsprojekte für über 28 Millionen Franken an Berner Gewässern realisiert. Für diese vorbildliche Zusammenarbeit über verschiedene Bereiche der Wasserwirtschaft und des Naturschutzes hinweg – zugunsten von Mensch und Natur – erhält der Kanton Bern den Gewässerpreis 2009.
Bauer und Regierung streiten sich im Wallis darum, wie viel Land für die dritte Rhonekorrektion wirklich benötigt wird.
Mitte Juni erfolgt der Spatenstich für die erste Etappe der Hochwasserschutz- und Renaturierungsmassnahmen an der Thurmündung (ZH). Die Arbeiten beginnen mit dem Bau von Schutzdämmen für das Dorf Ellikon am Rhein ZH, das zunehmend von Überschwemmungen bedroht ist. Bereits im Februar erfolgten Rodungsarbeiten, welche einem Hochwasserschutzdamm und neu entstehenden Lebensräumen Platz machen. Beim Hochwasserschutz haben [...]
Der Kanton Bern lässt in den nächsten Jahren ein Hochwasserschutzkonzept für die Aare zwischen Meiringen und Brienz erarbeiten. Im Rahmen dieses Konzepts sollen die Art des künftigen Hochwasserschutzes und die ökologischen Aufwertungsmöglichkeiten untersucht werden. (sb) Links zum Beitrag Kanton Bern Medienmitteilung
Das Verwaltungsgericht St. Gallen hat die Beschwerde gegen das Linthsanierungsprojekt abgewiesen. Der Hochwasserschutz werde entgegen der Darstellung der Beschwerdeführer gegenüber dem jetzigen Zustand nicht vermindert. Zudem sei im Projekt Linthkanal der Schutz vor einem hundertjährlichen Hochwasser vorgesehen. Ob die IG Hochwasserschutz Linth die Beschwerde ans nun ans Bundesgericht weiterzieht, entscheiden die Mitglieder an einer ausserordentlichen [...]
Die Baudirektion des Kantons Zürich will den Hochwasserschutz für die Stadt Winterthur verbessern. Die Eulach mit ihrem Einzugsgebiet von 63 km2 ist im Zentrum der Stadt über grosse Strecken eingedolt und stelle ein hohes Überschwemmungsrisiko dar, teilt der Kanton Zürich mit. Weil die Durchlässe nicht vergrössert werden können, plant der Kanton einen Hochwasserrückhalteraum im Gebiet [...]
Kürzlich fand in Thun der Spatenstich für den Hochwasserentlastungsstollen statt. Wie dieser später einmal betrieben werden soll, ist jedoch noch nicht entschieden und auch umstritten. Naturschützer befürchten negative Auswirkungen auf Flachmoore. (sm)
Der Urner Talboden erhält einen besseren Schutz vor extremen Hochwassern wie jenem vom August 2005. Entlang dem Schächenbach sollen Ablagerungs- und Rückhalteräume für Geschiebe entstehen. Die Reuss soll stellenweise verbreitert werden und neue Überflutungsräume erhalten. Das Projekt kostet 58 Mio. Franken und soll bis 2015 realisiert werden. Im Labor für Wasserbau der ETH werden die [...]
Landwirtschaftliche Strukturverbesserungen wie Gesamtmeliorationen, Güterwege und Bachrevitalisierungen dienen sowohl der Landwirtschaft als auch der Allgemeinheit. Das Beispiel der Gesamtmelioration Krauchthal zeigt, wie die Landwirtschaft mithilft, einen effizienten Hochwasserschutz zu realisieren. (sm) Links zum Beitrag BLW
Zur Gewährleistung der Hochwassersicherheit werden unterhalb der Mündung der Thur in den Rhein von August bis November Geschiebeablagerungen ausgebaggert. Die Arbeiten sollen laut Kanton Zürich fischverträglich ausgeführt werden und im Einklang mit den Schutzzielen der Auenlandschaft an der Thurmündung stehen. Es ist geplant, den Kies teilweise in den Rhein zurückzuschütten, um den Fluss als Fischgewässer [...]